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Freitag, 18. Januar 2019

Schwierigkeiten im Schulbusverkehr

Rhein-Erft-Kreis - Seit Wiederbeginn der Schule nach den Weihnachtsferien kommt es vorwiegend im Schülerverkehr zu Unregelmäßigkeiten im Fahrplan der REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH. Die Geschäftsführung ergreift daher Maßnahmen, um die Zuverlässigkeit und zugesicherten Qualitätsstandards im Rhein-Erft-Kreis wieder herzustellen.


Kerpen – Nach dem Betriebsstart der REVG kommt es seit dem 07.01.2019 auffällig oft zu Unregelmäßigkeiten und damit verbundenen Fahrgastbeschwerden bezüglich der Omnibusleistung in Frechen und Pulheim. Zu Abweichungen vom Fahrplan kommt es vor allem auf den Schulbuslinien 957 und 968 (Frechen) sowie 967 (Pulheim). Diese Linien werden durch die Busverkehr Rheinland GmbH (BVR) bedient, die wiederum als Subunternehmen die Firma Axel Tücks GmbH beauftragt hat.
Über leichte Anlaufschwierigkeiten hinaus bemängeln Fahrgäste vor allem das Sprachniveau des Fahrpersonals sowie dessen Verhalten und fehlende Streckenkenntnisse. Auch die Geschäftsführung sieht diese Mängel und ergänzt diese um fehlende Sicherheitsnachweise der Fahrzeuge.


In einem unmittelbar nach Bekanntwerden der Probleme geführten Krisengespräch zwischen dem Auftraggeber REVG und der BVR wurden bereits erste Maßnahmen vereinbart: Zunächst vorübergehend wurden der Tücks GmbH Fahrleistungen durch die BVR von etwa einem Drittel des Gesamtvolumens entzogen, es werden Qualitätsprüfer seitens REVG und BVR zur Kontrolle eingesetzt, das Fahrpersonal soll nachgeschult werden und Qualitätsnachweise – wie im öffentlichen Dienstleistungsauftrag des Rhein-Erft-Kreises vorgeschrieben – von der BVR eingefordert.

Darüber hinaus sah sich die REVG veranlasst, die BVR abzumahnen und rechtliche Schritte zur Einhaltung des Vertrages einzuleiten. Ziel ist es, möglichst schnell einen verlässlichen Fahrplan und sichere Schulbusverkehre anbieten zu können. Sollte keine kurzfristige Verbesserung erreicht werden, wird die REVG weitere drastische Schritte gegen das verursachende Unternehmen einleiten.


Die BVR erhielt im Sommer 2018 nach europaweiter Ausschreibung den Zuschlag als Subunternehmer der REVG zur Erbringung von 49 Prozent der Verkehrsleistung im Rhein-Erft-Kreis. In den nächsten 10 Jahren erbringt die BVR mit Hilfe von derzeit 12 privaten Busunternehmen aus dem Rhein-Erft-Kreis rund 3,5 Millionen Nutz-Kilometer jährlich. Dies entspricht einer Leistung für etwa 120 Busse und etwa 150 Fahrerinnen und Fahrer.
Fahrgäste haben weiterhin die Möglichkeit, bei 20-minütiger Verspätung bzw. Ausfall eines Busses die Mobilitätsgarantie zur Erstattung ihrer Kosten zu nutzen. Meldungen zu den Abweichungen nimmt die REVG unter dem Neustart-Telefon 02237 6969-169 oder unter neustart(at)revg.de entgegen.

 

- Quelle: REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/922577 / Chris Cockram


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