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Donnerstag, 05. Dezember 2019

3 DM für ein gelesenes Buch oder eigene persönliche Post? Wie motiviert man Kinder zum Lesen?

Bonn - Versetzen Sie sich doch einmal in Ihre Kindheit! Stellen Sie sich vor, Sie sind wieder Grundschüler/in. Und jetzt überlegen Sie einmal. Haben Sie damals gerne Hausaufgaben gemacht oder freiwillig gelesen? Vermutlich nicht.


Ich erinnere mich noch gut daran, dass mir meine Eltern verschiedene Anreize geboten haben, damit ich Bücher lese. Sogar eine Aufbesserung des Taschengeldes war drin. Meine zwei Geschwister und ich bekamen damals 3 DM pro gelesenem Buch. Und zur Kontrolle, dass wir das Buch auch tatsächlich gelesen hatten, mussten wir entsprechende Fragen zum Buch beantworten. Tatsächlich habe ich dadurch einige Bücher gelesen, um mir etwas extra zu verdienen. Wirklich freiwillig und sehr nachhaltig war dies aber leider nicht. Denn schon bald war auch dies kein Anreiz mehr.


Daher suchten mein Mitgründer Jan und ich nach einer nachhaltigen Lösung, Kinder freiwillig zum Lesen zu motivieren und sie dadurch zu fördern. Die Zahlen von Statista.de belegen, dass dieses Thema ein aktuelles und akutes Problem darstellt. Hiernach machen 10,6 Millionen Menschen in Deutschland essenzielle Fehler beim Lesen und Schreiben. 6,2 Millionen können sogar kaum oder gar nicht Lesen und Schreiben.


Bei unserer Suche nach einer Lösung hatten wir allerdings eine Bedingung:
Es sollte kein rein digitales Produkt sein. Denn schauen Sie sich doch einmal um. Wenn Sie über die Straße laufen, Bus fahren oder auch zu Hause sind. Leider ist oft der Blick der Menschen auf ihr Smartphone, das Tablet etc. gerichtet. Und das leider auch oft schon bei Kindern. Digitalisierung gut und schön, aber uns war es wichtig, dass die Kinder auch noch einmal „Offline-Erlebnisse“ haben.


Dann erinnerten Jan und ich uns daran, wie wir vor Freude aus dem Häuschen waren, als wir als Kinder eigene Post bekamen. Ehrlicherweise kam das leider selten vor, vielleicht einmal zum Geburtstag eine Glückwunschkarte von der Tante oder eine Karte aus dem Urlaub von Freunden. Das war´s!


Aber eben: genau das war´s! Diese Karten holten wir mit Freude aus dem Briefkasten und lasen sie stolz der ganzen Familie vor, sogar mehrmals. Und das sogar, ohne zu merken, dass wir in dem Moment lesen.


Und so war schon bald die Idee von Lukas und Lara auf Tour geboren. Kinder sollen regelmäßig eigene persönliche Post erhalten, und zwar von ihren neuen Brieffreunden Lukas und Lara. Sie erhalten jeden Monat Post aus einem anderen Land. Nebenbei lernen sie so spielerisch die Welt kennen.


Durch den persönlich adressierten Brief wird die Neugier und Freude des Kindes auf den nächsten Brief und auf ein damit verbundenes neues Abenteuer geweckt. Die Kinder werden dabei durch beigefügte Souvenirs, Fotos, Spiele und Aktionskarten sowie vieles mehr aktiv miteinbezogen.

 

Durch die Aufteilung auf monatliche Briefe prasseln nicht zu viele Informationen auf einmal auf das Kind ein, so dass es nicht überfordert wird. Gleichzeitig verhindern wir hierdurch die mögliche Gefahr einer Langeweile, wie bspw. bei einem Buch, das Kinder schnell wieder aus der Hand legen. Die Aufmerksamkeitsspanne des Kindes wird ideal berücksichtigt.


Das Wichtigste dabei ist: Kinder merken gar nicht, dass sie in dem Moment lesen und lernen. Sie identifizieren sich mit Lukas und Lara und lernen so unterbewusst. Und gerade dieser Aspekt sorgt für einen nachhaltigen Lerneffekt und dafür, dass die Kinder freiwillig lesen.


Die Briefe sowie alle anderen Inhalte werden dabei zusammen mit einer Grundschulpädagogin erarbeitet. Sie sind somit pädagogisch wertvoll sowie sprachlich und inhaltlich auf Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren zugeschnitten.


Unser Kundenfeedback gibt uns glücklicherweise recht.

 

So schreibt zum Beispiel Simone H. „Seit dem ersten Brief ist meine Tochter Lilia, 7 Jahre, ein absoluter Fan. Sie wartet ungeduldig auf neue Post. Die Briefe stärken die Lust am Lesen und die Freude darauf, Neues zu Lernen und zu entdecken. Absolut empfehlenswert“.


Miriam C. berichtet begeistert: „Eine tolle Idee. Meine Tochter (8 Jahre) ist total begeistert: sie bekommt regelmäßig "richtige Post", erfährt viel über unterschiedliche Länder und etwas zum Spielen ist auch immer dabei. Sie ist sonst keine große "Leseratte", aber die Briefe von Lukas und Lara werden immer gleich von ihr verschlungen :-)“


Daher können wir die Eingangsfrage eindeutig damit beantworten, dass nicht immer das Geld gewinnt, sondern in diesem Falle die persönliche Post für Kinder, die die nachhaltige Leseförderung der Kinder unterstützt.

 

Mehr Informationen finden Sie auf www.lukasundlara.de.

 

- Quelle/Fotos: lulatour GmbH

 

 

 


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