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St. Martinus in Sinthern


Die beiden Gemeinden St. Martinus in Sinthern und St. Cornelius in Geyen, in denen ca. 3000 katholische Christen wohnen,

bilden seit 15 Jahren eine Pfarrgemeinschaft mit einem Pfarrer, einem

Pfarrgemeinderat und zwei Kirchenvorständen.

 

Die Seelsorger:

Pfarrer Heiner Gather Tel. 02238/7200

Pfarrvikar Peter N. Cryan Tel. 02234/802578

Diakon Dr. Michael Schmitz Tel. 02234/6803923

Gemeinderef. Carmen Kremser Tel.02234/2779357

 

Pfarrbüro:

Brauweiler Str. 18 Tel. 02238/7200

Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag: 16.00 - 17.00 Uhr

 

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In dem gesamten Seelsorgebereich wurden die Gottesdienstzeiten aufeinander abgestimmt.

Für die Pfarr-Gemeinde Sinthern gelten in diesem Jahr folgende Zeiten:

Mittwoch 8.30 Uhr, Freitag 19.00 Uhr, Sonntag 9.45 Uhr

 


Die Sintherner Pfarrkirche bietet sich heute als dreischiffige Basilika mit polygonalem Chorabschluss und über die Schiffe tief herabgezogene Schleppdächer dar. Anstelle des zerstörten Turmes besitzt die Kirche einen Dachreiter.

Am Giebel der Kirche in Sinthern ist Jahreszahl 1685 abgebildet. Wussten Sie, dass die Kirche noch ca. 500 Jahre älter ist? Eine Zusammenfassung der Gemeindegeschichte können Sie unter Sinthern/Historie sehen oder indem Sie hier klicken.

Aus der Geschichte


1970 - 74: An der Kirche werden umfangreiche Renovierungs- und Sicherungsarbeiten durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit findet eine archäologische Grabung zur Erforschung der Baugeschichte statt, die erstaunliche Ergebnisse zu Tage fördert. Die Reste des ersten Kirchbaus aus dem 11. Jh. (Oratorium mit Rechteckchor) werden gefunden. Am Ostende des Nordseitenschiffs werden die Fundamente der Apsis gefunden. Die Apsis wird anschließend rekonstruiert. Am Ostende des Südseitenschiffs werden ebenfalls die Fundamente der früheren Ostapsis gefunden. Wegen der Malerei auf der Ostwand dieses Seitenschiffes wird die Apsis hier nicht wieder rekonstruiert. Man kennzeichnete lediglich ihren Grundriss im Bodenbelag der Südsakristei. Unter dem Boden der Kirche werden eine Reihe von Gräbern aus der fränkischen Zeit freigelegt. In der Südwand des Chorraumes nahe dem Triumphbogen wird eingemauert in der Wand das Fragment eines römischen Viergöttersteines mit der Darstellung des Sol und des Herkules freigelegt. Es stammt vom Sockel einer Jupitergigantensäule. Möglicherweise ist dies der Rest eines römischen Heiligtums an dem Platz, an dem bei der Christianisierung des Landes nach dem Abzug der Römer die dem hl. Martinus geweihte Kirche erbaut wurde. Die Grabung im Chorraum ergibt, dass dieser Raum ursprünglich ein gotisches Gewölbe besaß. Es werden neben Trümmerteilen des zerstörten Gewölbes die Basen der Dienste freigelegt, die dieses Gewölbe trugen. Die Funde lassen eine Rekonstruktion des Gewölbes zu.

 

1974 Dezember 12: Nach Abschluss der Arbeiten und der Grabung findet der erste Gottesdienst in der renovierten Kirche statt.


Kirche St. Martinus in Sinthern
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Kirche St. Martinus in Sinthern

Kirche St. Martinus in Sinthern
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