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Mittwoch, 02. Juni 2010

Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Pulheim und der Firma Bauhaus

Pulheim/Frechen – Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Pulheim und der Firma Bauhaus in Frechen vorgestellt – Draußen war es endlich frühsommerlich warm, nach den eher kühlen Tagen im Monat Mai. Dass es bald Sommer ist, signalisieren auch die Blumen im „Stadtgarten“ der Firma Bauhaus, die sich jetzt anschickt, mit der Gemeinschaftshauptschule Pulheim zum ersten Mal in Sachen Praktika und Lehrlingsausbildung zu kooperieren, zum beiderseitigen Nutzen, wie mir Vertreter beider Kooperationspartner erläutern. Damit wird die Tradition der "Lernpartnerschaft" der GSH fortgesetzt - wir hatten darüber berichtet, etwa über die Kooperation mit der Firma VOOSEN.

 

Da ist zunächst Herr Kierdorf, Schulleiter, der mit seinem Konrektor, Ulrich Mainz und dem „Berufswahlkoordinator“ an der Schule, Herrn Hippler, erschienen sind. Auf der anderen Seite René Koenen, der stellvertretender Geschäftsführer der Frechener Niederlassung der Firma Bauhaus ist. Dann vielleicht die wichtigsten Akteure bei dieser Kooperation, eine Auszubildende (Azubi), Marina Buchholz, die im Juni 2010 ihre ersten Abschlussprüfungen nach dreijähriger Lehrzeit haben wird, sowie Agnes Kendziora, die ebenfalls hier „gelernt“ hat und seit zwei Jahren im festen Job beim Bauhaus ist, genauer: An der „Info“.

 

„Beide Seiten haben einen Nutzen“

 

In einem lockeren Gespräch im Eingangsbereich des großen Baumarktes bewerteten dann die Vertreter der GSH ihre Erwartungen: Man freue sich, so war zu hören, dass die Kooperation mit solchen Erfolgen klappe; sie trage auch dazu bei, dass die vielen Vorurteile gegenüber den Absolventen der Hauptschüler korrigiert würden. Andererseits freue es die Schule, dass die Firma Bauhaus die GSH durch regen Austausch mit der Berufswelt und durch „praxisbezogene Vermittlung wirtschaftlicher Prozesse und Strukturen.“ unterstütze. Die Partnerschaft ermögliche den Absolventen der Hauptschule eine bewusste Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt und komme ihrer „zukünftigen Lebensplanung“ zugute, bekräftigte Ulrich Mainz.

 

„Haben jedes Jahr 100 Bewerber!“

 

André Koenen bestätigte die gute Zusammenarbeit und verwies auf den guten Ruf der Firma Bauhaus: „Deshalb müssen wir sorgfältig auswählen, wer zu uns passt!“ – und: „Natürlich geht nichts ohne Disziplin!“. Allerdings, so fügte er hinzu, „können wir jedes Jahr nur vier Azubis einstellen“, In ganz NRW seien es annähernd 1000 Bewerber, die in der Zentrale, in Düsseldorf, wegen eines Ausbildungsplatzes vorstellig werden. Damit für den Ausbildungsbetrieb und den Azubi gleichermaßen am Ende eine Erfolgsstory herauskommt, so erfuhr ich, ist ein vorangegangenes Praktikum von großem Vorteil. Es bietet die Gelegenheit, dass der Azubi die Arbeitswelt und deren Anfordernisse kennenlernt, andererseits das Bauhaus möglicherweise einen zukünftigen Auszubildenden. Natürlich wurde im Gespräch auch die „Bildungsverantwortung von Bauhaus in der Region“ erwähnt und betont, dass man zur „optimalen Besetzung seiner Ausbildungsstellen“ beitragen wolle. Nicht zuletzt erhält das Unternehmen einen tieferen Einblick in den Schulalltag.

 

"Sind ganz happy!"

 

Marina und Agnes waren ganz happy, befragt nach ihren Erfahrungen hier im Bauhaus: „Mir macht es großen Spaß hier“, so die „fertige“ Agnes, und: „Ich hoffe, hier übernommen zu werden“, nach bestandener Prüfung im Sommer“, sagte Marina auf eine entsprechende Nachfrage.

 

"Lernpartnerschaft geht weiter!"

 

Wie vom Schulleiter Kierdorf zu erfahren war, wird die Kampagne „Lernpartnerschaft“ weiter fortgesetzt, nach den guten Erfahrungen der vergangenen Jahre, so wie mit den Firmen VOOSEN und R & S und jetzt eben mit dem Bauhaus, dem der Fläche nach „größten Baumarkt in Europa“. – Na dann: Viel Erfolg bei der Kooperation zwischen der GSH aus Pulheim und der Firma Bauhaus in Frechen. - Foto: Die Herren Mainz, Kierdorf, Koenen, Hippler mit Agnes und Marina (v.l.) -

- Text/Foto/Fotostrecke: Dr. Ernst Hoplitschek


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