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Dienstag, 05. Oktober 2010

„DDR war ein Unrechtsstaat!“ – CDU begeht 20. Jahrestag der Deutschen Einheit

Brauweiler – CDU gedenkt 20. Jahrestag der Deutschen Einheit – Der Kaisersaal in der Abtei war der angemessene Ort für eine Feier der Pulheimer CDU zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit an diesem 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit und „Erntedankfest“. Hierzu waren viele CDU-Mandatsträger aus dem Rat, dem Kreis und anderen Gremien erschienen. Dazu zählten der „Elder Statesman“ Dr. Bernhard Worms, der Bundestagsabgeordnete Willy Zylajew, die stellv. Bürgermeisterin, Elisabeth Rehmann, sowie der CDU-Fraktionschef im Rat der Stadt Pulheim, Werner Theisen; des Weiteren auch Vertreterinnen der Jungen Union wie Katharina Wolff und Romina Plonsker.

 

CDU immer auf Kurs Wiedervereinigung

 

Es ist seit vielen Jahren guter Brauch, so Hermann Schmitz, der Vorsitzende der CDU Brauweiler in seiner Begrüßungsrede, dass die CDU in dieser Frage „Flagge“ zeige, da es die Union war, so war in der Einladung zu lesen, „die ihre Politik seit Adenauer immer darauf ausgerichtet hat, dass sich die beiden Deutschen Staaten friedlich wieder vereinigen konnten“.

 

Worms: „DDR war ein Unrechtsstaat!“

 

Dieser Leitgedanke war auch eingangs von Dr. Bernhard Worms zitiert worden, der an diesem Tag die Festtagsrede halten sollte. Es war eine sehr engagierte Rede, in der mancher Gedanken bewusst zugespitzt formuliert werden sollte. Worms machte dabei auch Rückgriffe in die Geschehnisse vor der „Wende“. Dabei reflektierte er die Entwicklungsgeschichte der lautstark verbal vorgetragenen Voten der Menschen in der DDR: „Wir sind ein Volk!“ oder „Vaterland…!“ Und: „Wir wurden wieder ein Volk, wählten im März 1990 in den neuen Bundesländern ein demokratisch legitimiertes Parlament, welches mit Datum vom 3. Oktober 1990 den Beitritt zur Bundesrepublik beschloss“. Noch sei alles nicht geregelt, so Worms, etwa die Frage nach der Entschädigung für DDR-Opfer, die in Gefängnissen saßen und die enteigneten Grundstückseigentümer. Ohne Umschweife bezeichnete er die „ehemalige DDR“ als „Unrechtsstaat“. Am Ende erhielt der Festredner langen, herzlichen Beifall.

 

Begleitet von musikalischen Darbietungen von Jannick (Akkordeon) und Benjamin (Geige), zwei junge Menschen (je 16 Jahre) vom Liebfrauengymnasium in Köln-Lövenich, die u.a. „Czardasz“ (Monti) und „Ozhidanje“ spielten, sprachen zu den etwa 80 Gästen Willy Zyljaew und der Vorsitzende der CDU Pulheim, Michael Wiecki.

 

Wiecki: „Glück gehabt!“

 

Dieser verblüffte die Zuhörer mit einem Bonmot, in dem er ein „Geheimnis“ preisgab, dass er „bald 40 Jahre alt“ würde. Warum diese Aussage? „Ich habe die Hälfte meines Lebens in einem wiedervereinigten Deutschland verbracht, also die letzten 20 Jahre.!“. Er habe dabei begriffen, dass „Einheit“ nicht gleich zu setzen sei mit „Gleichheit“, sondern sehr genau differenziert werden müsse. Und: „Deutschland hat in den letzten 20 Jahren das Glück gehabt, in Einheit und Freiheit zu leben“.

 

Sonne über der Abtei

 

Hierzu passte auch das Absingen der Deutschen Nationalhymne „Einigkeit und Recht und Freiheit…“, die den Abschluss des Festaktes bildete, unterstützt von den beiden jungen Musikern. – Dem Festakt der CDU Pulheim stand auch der Wettergott bei: Gegen Mittag stand die Sonne über der Abtei; es war eine angemessene, schöne Feier.

- Text/Foto/Fotostrecke: Dr. Ernst Hoplitschek

 


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