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Saturday, 19. March 2011

Renaturierter Pulheimer Bach-Abschnitt eingeweiht

Pulheim - Renaturierter Abschnitt Pulheimer Bach eingeweiht - Es war viel Betrieb am Klärwerk Am Abtshof in Glessen an diesem Freitagmittag. Viele Menschen drängten sich um ein Zelt, welches man auf dem einzuweihenden Gelände aufgeschlagen hatte. Es galt, einen etwa 700 Meter langen Abschnitt des Pulheimer Bachs einzuweihen, den man jetzt in sein natürliches “Bett” geholt hatte, aus seinem langen Betonrohr, "ewig" verbuddelt unter landwirtschaftlich genutztem Boden.

 

“Raus aus der Betonröhre”

 

Horst Engel, Vorsitzender des Pulheimer Bachverbandes, dem Träger des Projekts, blieb es als “Hausherr” vorbehalten, seine zahlreichen Gäste zu begrüßen, wozu zählten: Vize-Landrat Harren, die Bürgermeisterin der Kreisstadt Bergheim, Maria Pfordt, den Pulheimer Kämmerer, Wolfgang Thelen, der seinen verhinderten Bürgermeister von Pulheim, Frank Keppeler, vertreten sollte, von dessen Verwaltung Frau Dr. Cassen, Herr Kleine-Erwig. Weiter: Die Ortsbürgermeisterin von Glessen, Anne Keller, Vertreter beteiligter Schulen am Projekt zu Unterrichtszwecken, die Schulleiter Paulke von der GGS Glessen bzw. Frau Becker von der Barbaraschule in Pulheim sowie Schülerinnen und Schüler des GGS Sinthern/Geyen mit ihren Lehrerinnen Frau Ley und Frau Schulze-Henning. Begrüßt hat Engel Experten, die an der Planung und der Umsetzung der Maßnahme beteiligt waren, darunter die ausführende Firma “Astakus” mit ihrem Chef, Jens Gelderblom sowie Mitarbeiter des Bachverbandes.

 

“Pestwurz und Edelkrebse”

 

In Ihren Begrüßungsworten hoben alle die Bedeutung des aus seinem Betonrohr “befreiten” Gewässers hervor sowie dessen zukünftige Bedeutung als Ort für Flora (“Pestwurz“), Fauna (“Edelkrebse”) und den Menschen, die hier spazierengehen. Engel hob aber auch die Funktion des Geländes als “Grünes Klassenzimmer” und für Forschungszwecke universitärer Einrichtungen hervor. Eingang in die Schule hat das Projekt bereits gefunden. Seit langem arbeitet eine “Bach-AG” an der GGS Sinthern/Geyen an diesem Thema und die Kinder dieser GGS haben einen “Kinderreiseführer" erstellt. Zuvor hatten drei Kinder aus zwei vierten Klasse von dieser Schule einen Vortrag über "Kalksinter" gehalten, mit freundlichen Beifall bedacht.

 

“Hartholzaue”

 

Es ist eine wunderbare Idee, so muss man anerkennen, dem Bach eine mäandrierende Form gegeben zu haben, eingebettet in eine ebenfalls nach ökologischen Maßstäben modellierte “Umwelt”. Zur visuellen Anregung dienen auch viele Lesesteine im Bach und in dessen Uferbereich. Hierzu gehört auch eine “Hartholzaue”, wo jetzt schon frisch gepflanzte Bäume stehen, bestehend aus Esche, Ahorn-Arten und Vogelkirsche. Beeindruckend ist ein Zulauf vom Klärwerk, wo, wie es Engel ausgedrückt hat, “Wasser von bester Qualität” in den Bachlauf eingeleitet wird.

 

"Wasser ist Leben"

 

Seinen christlichen Segen erhielt das “Regionale 2010”-Projekt schließlich von den beiden Pfarrern Thorsten Schmitt von der evangelischen bzw. Klaus Steinert von der katholischen Kirche (“Wasser ist Leben”). Dann der traditionelle “Scherenschnitt” mittels sechs Scheren - siehe Fotostrecke - des in den Landesfarben Rot-Weiß-Grün gehaltenen Bandes. Der “Chefkoch” des Bachverbandes, Paul, hatte Erbsensuppe mit Wursteinlage gekocht, dazu gab es Brezen und Brötchen, was an diesem doch noch recht kalten Vorfrühlingstag in Glessen allen gut tat.

- Text/Foto/Fotostrecke: Dr. Ernst Hoplitschek

 


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