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Mittwoch, 04. Mai 2011

„Weil Nähe zählt“ – Pulheim hat wieder eine „Tafel“

Pulheim – „Weil Nähe zählt“ – Pulheim hat wieder eine „Tafel“. – Seit dem 3. Mai 2011 hat Pulheim wieder eine Tafel. Erfolgversprechend war der Startschuss für die Malteser Tafel in Pulheim - Gemeinsam mit dem Malteser Stadtbeauftragten Georg Freiherr von Mylius haben Bürgermeister Frank Keppeler und Sozialdezernent Florian Herpel sowie Tafelteamleiterin Sylvia Masson und 16 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die neue Versorgungsstelle in der Escher Straße 79 eröffnet. Ab sofort können sich Bedürftige dienstags und freitags jeweils ab 14.00 Uhr mit Lebensmitteln versorgen. Bürgermeister Frank Keppeler freute sich über den Neustart und bedankte sich bei den Maltesern für deren Initiative, bei den Geschäftsleuten für die Spenden und bei den Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Die Malteser Tafel in Pulheim, so Keppeler, werde dringend gebraucht. „Viele Menschen mit nachweislich geringem Einkommen bekommen hier kostengünstige Lebensmittel. Ich bin von der Notwendigkeit dieser Einrichtung überzeugt.“ Auch Sozialdezernent Herpel wünscht der Einrichtung gutes Gelingen; wörtlich: „Freue mich und wünsche allen Beteiligten vollen Erfolg“.

 

Nachbarschaft: Sehr gute Idee!“

 

Auch in der Nachbarschaft der Tafel scheint man überwiegend vom guten Zweck der Einrichtung überzeugt zu sein. Hans-Peter (62) fand das „sehr gut“; in heutigen Zeiten, so fügte er hinzu, „ist man sehr schnell arm dran“. Helga und Dieter, ein Seniorenpaar aus der Oppelener Straße sowie deren Nachbarin Bettina (40), Mutter von drei Kindern, fanden die „Tafel richtig und wichtig, armen Menschen sollte geholfen werden."

 

"1000 Kunden"

 

Welche Bedeutung mittlerweile solche Tafel-Einrichtungen in anderen Städten haben, das erfahre ich von der Leiterin der Dormagener Tafel, Claudia Manousek (50), in Begleitung einer Kollegin, Ulrike Heyer (47), die mitteilte, dass bei ihr etwa 1.000 „Kunden“, dabei überwiegend ältere Menschen, nach Lebensmitteln nachfragten, die von 70 ehrenamtlichen Helfern ausgegeben würden. Man komme auf „etwa 600 Tonnen" Lebensmittel im Jahr, die an die Hilfsbedürftigen gingen und die auch aus dem Kölner Norden zu ihr kämen. „Sechs Jahre“ führe sie dieses Amt, welches 40 Wochenstunden koste. „Ich mache es gern, noch mindestens zehn Jahre!“, fügte sie mit strahlendem Lächeln hinzu.

 

„Weil Nähe zählt!“

 

Die anwesenden Vertreter der Malteser an diesem Tag zeigten sich sehr zufrieden damit, dass alles gut geklappt hat, bis heute, zur Eröffnung: Georg Freiherr von Mylius: Mit der Unterstützung der Tafel verbinde sich auch ein Motto der Malteser: „Weil Nähe zählt“. Auch er wünschte der Pulheimer Tafel eine „gute Zukunft!“.

 

Infos

 

Hilfsbedürftige Personen und Familien müssen sich bei der Tafel registrieren lassen. Dafür benötigen sie eine Bescheinigung des Sozialamtes oder der ARGE. Für die überlassenen Lebensmittel müssen 1,50 Euro entrichtet werden. Die Malteser übernehmen die monatlichen Mietzahlungen und haben eine Anschubfinanzierung geleistet. Die Firma R&S hat einen Ford-Transit zur Verfügung gestellt. Weitere engagierte Helferinnen und Helfer sowie Fahrerinnen und Fahrer werden noch gesucht. Weitere Lebensmittelspender können sich ebenfalls gerne melden. Informationen, Telefon 02238 - 9494428. - Unter Verwendung von Infos der Stadt Pulheim - Text/Fotos: Dr. Ernst Hoplitschek -

 

 


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