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Freitag, 20. Mai 2011

„Ein Tag der Freude“ - Mensa in Brauweiler offiziell und feierlich übergeben - Mit Fotostrecke!

Pulheim/Brauweiler – „Ein Tag der Freude“ - Mensa in Brauweiler offiziell und feierlich übergeben. – Es war ein warmer Frühsommertag, dieser 18. Mai 2011, der verleiten könnte, ein Sonnenbad zu nehmen, statt eine Mensaübergabe zu reportieren. Es ist die zweite Premiere; die offizielle Übergabe des zumindest optischen "Zwillings". Im Schulzentrum Hackenbroicher Straße in Pulheim-Zentralort hatten wir im April ausführlich und mit Fotostrecke reportiert, ebenso jeweils den Spatenstich und das Richtfest - nun ist "Brauweiler" dran.

 

Der Bau der Mensa - die Baukosten betrugen etwa 2,3 Mio Euro; der Landeszuschuss daran: 200.000,- Euro - hat in der Planungs- und Umsetzungsphase Konflikte gezeigt, da die Schule, angeführt vom Schulleiter Horst Büttner, in der Mensa unbedingt eine "Szenefläche" zur Bespielung (Musik, Theater etc.) haben wollte. Die dazu notwendigen Mittel hat man durch Umschichtung erzielt, da eine geplante Beleuchtungsanlage im Foyer gestrichen wurde – wir haben über den "Zoff" und über das "tumultöse Treiben", also über die Demo der Schüler im und außerhalb des Rathauses im Juli 2009, ausführlich berichtet.

 

Die 300 Plätze fassende Mensa, die durch die Werkstoffe Stahl und Glas sehr "luftig" wirkt, enthält einige Funktionsräume, wozu ein Kühl- und Lagerraum zählen. Die Menschen hier, so scheint es, haben alle gute Laune, „endlich“, wie es ein Schüler ausdrückte, „viel Platz, hell und eine echte Auswahl an Speisen“ zu haben.

 

"Gut ist die Szenefläche"

 

Das bestätigen auch Laura (12) und Lena (13), die ich auf dem Weg zur neuen Mensa treffe; beide ganz relaxt und nach der Qualität der Mensa befragt: „Lecker Essen“. Die beiden aus der 7 c des Abteigymnasiums gehen einmal in der Woche für 3,50 Euro Essen und können dabei zwischen 4 Menüs auswählen. Auch die Schülervertretung des Gymnasiums, Henriette (19), die gerade ihr Abitur macht und gerne Medizin studieren würde und ihr Gremiumskollege Niels (17), beide Brauweiler, sind angetan von dem Multifunktionsgebäude, besonders davon, dass die „Szenefläche“ berücksichtigt worden ist.

 

„Das Ergebnis kann sich sehen lassen“

 

Auch der Bürgermeister, der die vielen Gäste im Namen der Stadt Pulheim herzlichst begrüßte, darunter seinen Amtsvorgänger, Dr. Karl August Morisse, seinen Kämmerer Wolfgang Thelen, seinen Schuldezernenten Florian Herpel, viele Ratsmitglieder, Vertreter der Stadtverwaltung, Lehrer, Schüler und Architekt Würfel, sagte voller Stolz: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, wenn auch, so seine kritische Hinzufügung, es hier die gleichen Probleme mit der Akustik gäbe wie in der unlängst eröffneten neuen Mensa in Pulheim-Zentralort. Er versicherte aber, dass das Problem zu lösen auf den Weg gebracht sei und zeitnah technisch umgesetzt würde. Auch der Direktor des Abteigymnasiums, Horst Büttner und dessen Amtskollege von der Arthur-Koepchen-Realschule, Jürgen Weber, zeigten sich ganz angetan von „ihrer“ neuen Mensa, wo jetzt die Schüler beider Schulen – seit den Osterferien - ihr Essen einnehmen können. Horst Büttner wörtlich, nach einer Tanzeinlage von Schülern der Klassen 5 c und 5 d unter der Leitung von Honorine Tomberg, die gerade ihr Referendariat macht - „Heute ist für uns ein Tag der Freude!“ - Abschließend bedankte sich der Bürgermeister auch noch bei der Firma "PE-Solution", die das Projekt, unter Mitwirkung von der heute als Gast anwesenden Ina Hedden, durchgeführt hat.

 

"Hobby: "Nähen"

 

Auch Alina (16) - Glückwunsch zum Geburtstag! - und Freundin Veronika (15), die beide die 10 a besuchen, sind froh, dass es jetzt die Mensa gibt. Während Alina, die mal Kauffrau werden will, als Lieblingsfächer Deutsch, Kunst und Sport nennt, hört man von Veronika: Sport, Philosophie und Deutsch. Lena (18), begleitet von Freundin Stella (18), beide vom Abteigymnasium, 12. Klasse, wohnt in Pulheim, charaktarisiert sich (grinsend) so, wie es der "Jungfrau" nachgesagt wird: "Pingelig, perfektionistisch, ehrgeizig und ein bisschen eitel". Ihr Berufswunsch, "ohne wenn und aber, "Journalistin". Das Studium wird sich daran orientieren: "Journalistik", dazu vielleicht "Politikwissenschaften". Nach dem Abi wird sie, die als Hobbys "Gitarre, Nähen und Tennis" angibt, so ihre Aussage, erstmal nach Australien reisen, ein "faszinierender Kontinent".

 

"Na klar: Bei facebook"

 

Wie die anderen befragten Schülerinnen vorher ist sie ""na klar" in "facebook" und sieht das Handy bzw. das Surfen im Internet als "unverzichtbar" an. Stella, die sich den Beruf der Tierärztin vorstellen kann, nickt zustimmend: "Eine Stunde bin ich mindestens täglich im Netz". "Und wie finanziert ihr das?" Lena habe 80 Euro Taschengeld im Monat, Stella 100 Euro zur Verfügung - so wird berichtet.

 

"Lichtjahre"

 

Nicht schlecht, dachte ich beim Verlassen des Schulzentrums und erinnerte mich an mein eigenes Taschengeld: "Lichtjahre" von den genannten Summen entfernt, aber, so sinniere ich, "ich gönne es den beiden Schülerinnen!"

- Text/Foto/Fotostrecke: Dr. Ernst Hoplitschek


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