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Sonntag, 09. Oktober 2011

“Es war ein wunderschönes Konzert!" - Benefizkonzert “Voices for Hospices” in der Pfarrkirche St. Johann Baptist

Bad Honnef - Gelungenes Konzert “Voices for Hospices” - Etwa 120 Besucher waren an diesem Abend in die Kirche St. Johann Baptist gekommen, um diesem Benefizkonzert zugunsten des “Ökumenischen Hospiz” aus Anlass des “Welthospiztages 2011” in Bad Honnef beizuwohnen und am Ende viel herzlichen, lang anhaltenden Beifall den Akteuren zu spenden. “Es war ein wunderschönes Konzert, es hat mir außerordentlich gut gefallen!” - so das Urteil eines Besuchers am Ende.

 

“Der Hospizverein wird angenommen!”

 

Diese wurden zunächst von Irmgard Kracht, der Vorsitzenden des Ökumenischen Hospiz, nach dem Introitus “Toccata in d” von Frescobaldi (1383-1643) mittels der Kirchenorgel, vorgetragen von Hans-Joachim Zick, freundlich begrüßt, wobei sie ihre Einrichtung, die es seit 14 Jahren gibt, vorstellte und auf den “Welthospiztag 2011” verwies: Sie hob hervor, dass das Hospiz mittlerweile zu einer wichtigen, hilfebringenden Adresse für Menschen und deren Angehörige in ihrer schwierigen Lebenslage geworden sei. Und: “Herzlichen Dank“ für das Engagement der heute beteiligten Musiker und herzlichen Dank an “Sie als Besucher!”

 

“Wunderbar: Canzona”

 

Dem folgte der erste Beitrag des Blockflötenensembles “La Fontegara” unter der Leitung von Helga Schüßler. Zehn FlötistenInnen trugen “Deus qui beatum Marcum” von G. Gabrieli (1557-1612), einem italienischen Komponisten, der als bedeutende musikalische Persönlichkeit am Übergang von der Renaissance hin zum Barock gilt, vor. Georg Friedrich Händels “Meine Seele hört im Sehen” wurde von vier Musikerinnen souverän interpretiert, ob von der Sängerin Ulla Pillmann, der Flötistin (Bass) Jutta Lambeck, Ilse von Hagen am Cello und schließlich Hans-Joachim Zick am Cembalo. Dann das wunderbare “Canzona” von Thomas Crecquillon (1480?-1557), gespielt von Helga Schüßler (Tenorflöte), Corinna Fortrie (Bassflöte), Jutta Lambeck (Großbassflöte) und Silke Eisenberg (Kontrabassflöte) - auch Mitglieder des seit über einem Jahrzehnt bestehenden Ensembles "La Fontegara"; man versank förmlich in das getragene Musikstück, um dann wieder aufzuwachen, um Mozart zu genießen: “Et incarnatus est” war die Premiere vom “Ensemble Cantilena” an diesem Abend, bestehend aus Helma Strotmann (1. Sopran) - auch die “Mutter”, weil Gründerin und Organisatorin des Ensembles, Waltraud Pahl (2. Sopran), Dr. Renate Scholz (1. Alt) und Gertrud Bunzel (2. Alt), später noch unterstützt vom Keyboard bei “Et in spiritum sanctum“ aus der Missa in c-moll. Die Gruppe konnte auch später nochmal “Et incarnatus est” von Diabelli (1781-1858) zu Gehör bringen, ebenso “Exsultate, jubilate”, von Mozart.

 

Finale mit “Nun danket alle Gott!”

 

Nach einem 2. Vortrag des Blockflötenensembles “La Fontegara” mit dem zweichörigen Stück "Benedicta sit Sancta Trinitas" von P.Philips (1561-1628) zeigte Hans-Joachim Zick nochmals sein ganzes Können an der Orgel mit einem Stück von J. A. Hasse (1699-1783) (“Concerto Nr. 2 G-Dur”); er entlockte der Orgel sehr diffizile Töne. Bei “Hemmt den Eifer” von Telemann (16181-1791) war dann wieder ein Gesangsbeitrag von Ulla Pillmann und den oben genannten Soloartisten zu hören; wieder bestach Jutta Lambeck, diesmal wieder mit Blockflöte; sie sollte später bei drei Werken von Anna Amalia von Preussen (1723-11887) - (Sonata, Adagio, Allegretto, Allgero ma non troppo), diesmal mit Altflöte, ihr besonderes Talent für das Flötenspiel unter Beweis stellen, ohne die Leistung der anderen Musiker schmälern zu wollen. Beim “Finale” des Konzerts waren auch die Besucher eingeladen, aktiv mitzuwirken; bei “Nun danket alle Gott”, dem wohl populärsten Kirchenlied hierzulande, begleitet von Michael Faßbender an der Orgel.

 

Auffallend gute Akustik

 

Es war ein ausgesprochen schöner Konzertabend in der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Pfarrkirche St. Johann Baptist in Bad Honnef, mit seinem auffallend schlanken, spätromanischen dreigeschossigen Westturm, die eine auffallend gute Akustik bietet und die dazu beigetragen hat, dass die musikalischen Darbietungen so großen Beifall bei den Besuchern gefunden hat.

 

Infos

Wer sich für die Arbeit des Ökumenischen Hospizverein Bad Honnef e.V. interessiert, kann sich hier informieren. Auch Spenden sind willkommen. Bürozeiten Mo., Mi. und Freitag 9.00-11.00 Uhr, ansonsten tägliche Abfrage des AB und Rückruf: Telefon: 02224 941984

Kontonr. 156166, BLZ. 38051290, Stadtsparkasse Bad Honnef

- Text/Foto/Fotostrecke: Dr. Ernst Hoplitschek


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