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Samstag, 20. Juni 2009

„Wir feiern, shalom, das Fest des Lebens!“ – Spatenstich „Kinderwald“

Pulheim/Stommeln – 19.06.09 – Kinderwald Pulheim, Spatenstich mit viel politischer Prominenz im Kirchtal. – Es schien zunächst so, als würde das Wetter nicht mitspielen. In Höhe dieser zauberhaften Wiese, in der besonders Mohn und Margeriten auffallen und dem etwas abschüssigen Weg zum Gelände, empfängt mich eine heftige „Husche“, die aber rasch aufhört, und wo sich alsbald die Sonne aus den Wolken wagt. Nicht nur ich habe mich vor dem Regen gerade noch retten könne, sondern auch viele Ratsmitglieder, die mit Ihrem Erscheinen dem Projekt „Kinderwald e.V.“ ihre Ehre erweisen. Wie wir berichtet hatten, gab es auf der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss einen breiten Konsens in der Zustimmung zu diesem Projekt, ohne Ausnahme.

 

Viel Prominenz

 

Unter einem Zelt warteten auf trockene Zeiten u.a. der Dezernent und SPD-Bürgermeisterkandidat Florian Herpel, dem heute noch ein paar Termine ins Haus stehen, primär von Amtswegen; die stellv. Bürgermeisterin M. Stroschein (SPD) und deren Ratskollege Spahn, die Stommelner Ortsvorsteherin Maria Schmitz (CDU) sowie die FDP-Fraktionsvorsitzende Luzia Kilius. Weitere Ratsmitglieder treffe ich im Laufe des Vormittags: Den CDU-Bürgermeisterkandidaten Frank Keppeler, den Fraktionsvorsitzenden von Bündnis90/DIE GRÜNEN, Thomas Roth und dessen Fraktions-Kollegin Burmeister; weiter sah man den Ratsherrn Bruckmann vom Bürgerverein e.V. Einer, der das Projekt im Ratssaal unlängst engagiert unterstützt hatte, durfte heute nicht fehlen: Der Beigeordnete Michael Senk. – Siehe Fotostrecke!

 

Danksagungen

 

Dann ging es los mit dem Kinderchor der „Waldfrösche“, begleitet von Gitarren und später auch mit Geigen. Mit den Begrüßungen machte Paul Menz von der Agenda21, der das Gelände einen „Ort der Harmonie“ nannte, den Anfang. Marlies Strohschein dankte Frau Birgit Poppe für ihren „langen Atem“ und dem Geschäftsführer der Dr.-Walter-Fink-Stiftung für die wunderbar Geste, den „Waldfröschen“ das Gelände zur Verfügung zu stellen. „Kinder“, so ihre Botschaft, seien „hier die wahren Baumeister!“. Birgit Poppe, die unermüdliche Hauptaktivistin des Projekts, schloss mit einer kurzen Skizze der Entstehung und Entwicklungsgeschichte vom „Kinderwald“. Zuvor hatte der Kinderchor den Refrain skandiert: „Hey, ho hey younger – Ich liebe diese Erde, we must take…“

 

„Wir werden Eschen, Pappeln und Eichen spenden!“

 

Joel Poppe, der Sohn von Mutter Birgit, verwies, unterstützt von Julia, in der Schlussrede der Eröffnung zum Spatenstich auf die „Kinderwaldzeitung“, die in bestimmten Abständen über das Geschehen des Kinderwaldes berichten wird, verfasst von den Kindern selbst. Joel ist elf Jahre jung und besucht das Abteigymnasium in Brauweiler und geht dort in die 5 d. Nach der Pflanzaktion einer Eiche – u.a. mit Hans Albers und Paul Menz - , die den „Spatenstich“ symbolisieren sollte, treffe ich noch auf ein „Denkmal“ im ehrenamtlichen Natur- und Landschaftsschutz von Pulheim, auf G.-Dieter Bunge, der sich als „Landschaftswächter“ von Pulheim vorstellt. Er ist heute mit Gattin Ingrid hier, um diesem, wie er meint, „überragenden Ereignis und schönstem Projekt seit 25 Jahren in Pulheim“ beizuwohnen. Bunge ist überdies engagiertes Mitglied beim NABU und bei den „Freunden und Förderen des Ommentals“. Er erklärte sich bereit, dem „Kinderwald“ zu helfen. „Wir werden“, so sein Versprechen, dem Projekt "Eschen, Pappeln und Eichen“ spenden. – Beim Abschied habe ich noch den Refrain des letzten Liedes vom Kinderchor im Ohr: „Und wir feiern mit dem Baum, shalom, das Fest des Lebens…! – Möge dieser Gedanke, so geht mir durch den Kopf, bei den etwa 100 Besuchern

von heute immer präsent sein. – Dann dies: Beim Rückwärtsschauen entdecke ich am Horizont die "Wolkenmaschine" von Niederaußem in voller Aktion - (Der Begriff stammt vom Sohn des SPD-Orts-Chefs auf der Landwehr). Nun fügte Paul Menz noch etwas hinzu, was die Stimmung heben soll: "Mich freut, dass die Kinder, die an den Pflanzaktionen im Kirchtal teilnehmen werden, am Horizont außer den Wolken der "Wolkenmaschine" stets auch die hoffnungsvollen Zeichen einer beginnenden Energiewende vor Augen haben werden, nämlich die Flügel der Windkraftanlage bei Bergheim-Rath."

Fotostrecke – Foto: H. Albers (m.), P. Menz (r.) - (EH), Fotos: EH

 

 

 

 

 


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