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Montag, 20. Juli 2009

„Die Kunst steckt wahrhaft in der Natur“ – Vernissage mit Werken von Maria Segschneider im Café F.

Pulheim – 20.07.09 – Vernissage im Café F.: Maria Segschneider zeigt „Genüssliches aus der Natur – Mal anders angerichtet: in Öl“. – Es war ein gut gefüllter Raum in der Venloer Straße 135 an diesem Sonntagmorgen, der zunächst mit Regenschauern gestartet war, sich aber in Laufe des Tages bessern sollte. Die Künstlerin war gut gelaunt, wenn auch ein bisschen nervös, da es doch nicht alle Tage vorkommt, dass Maria Segschneider, wie viele Künstlerkolleginnen auch, eher im Stillen arbeiten, in der Abgeschiedenheit ihrer Ateliers; sie hat eines in Frechen-Königsdorf. Sie zeigt heute verschiedenformatige Tafelbilder, bestehend aus Öl auf Leinwand.

 

Viele Interessierte kamen

 

Ihr die Ehre zu erweisen, war politische Prominenz erschienen, an der Spitze der auch für Kultur zuständige Dezernent und SPD-Bürgermeisterkandidat, Florian Herpel, die Ratsmitglieder Karin Burmeister (Bündnis90/DIE GRÜNEN) und Hans Ehm (FDP). Die Begrüßung und einführende Worte gab es zunächst von Monika Biehl, im Café F. zuständig für die Kontakte zu den Künstlern und verantwortlich für die Durchführung von Vernissagen, wie auch heute. Danach gab es eine musikalische Einlage mittels Geige von Rubina Steller, einer Malschülerin von Maria Segschneider; man hörte u.a. das „Concerto“ von Mozart. Rubina (14), Gymnasiastin aus Frechen, ist heute in Begleitung ihres Bruders Leander, Mutter Susanne und Vater Oliver im Café F. erschienen; fast alle Mitglieder der Familie, so erzählte Vater Oliver, hätten irgendetwas mit Musik zu tun. Für ihren Auftritt heute, so teilte Mutter Susanne mit, hätte man extra den Urlaub in der Eifel unterbrochen.

 

„Salatrose“

 

Die Künstlerin ergriff dann selbst das Wort und skizzierte Intention und Motivation ihres Sujets („fröhliche Bilder“) - Sehr differenziert erfährt man dann von ihr den Zusammenhang zwischen Ästhetik ihrer Motive und dem praktischen Gebrauch der Obst-und Gemüsesorten, etwa dann, wenn sie die „Salatrose“ beschreibt. Maria Segschneider, geboren 1959 in Bergheim, kam über das Lehrerstudium zur Kunst. Neben der dem Studium von Deutsch und Kunst an der Pädagogische Hochschule in Neuss organisierte sie ihre erste Einzelausstellung 1982 in Emmerich; viele weitere Ausstellungen folgten darauf, auch im Ausland – wie in den USA (2003). Weil es ihr wegen der damaligen „Lehrerschwemme“ vergönnt war, in den studierten Beruf als Lehrer auch einzusteigen, arbeitete sie sechs Jahre im elterlichen Betrieb („Gerüstbau“). Seit 1990 widmet sie sich in Gänze ihrer Malerei. - Blumen, Blütenausschnitte, Früchte, Tiere, Landschaften, Himmel, Engel und Akte sind ihre Themen, sehr kraftvoll mit Öl und in der Tendenz expressiv auf die Leinwand gebracht, schnörkellos – siehe Fotostrecke.

 

„Offenes Atelier“

 

Maria Segschneider zeigt Interessierten gerne ihr Atelier und kredenzt dabei auch wohlschmeckende, selbstgemachte Plätzchen. Wer sie besuchen will, möge sich bei ihr bitte anmelden: info@mariasegschneider.de. Man wünscht der zierlichen Frau, die einen authentischen Eindruck auf den Besucher macht, weiterhin viel Inspiration und bei den Menschen viel Anklang mit ihren Werken, die die Künstlerin selbst unter das Motto des berühmten Malers Albrecht Dürers stellt: „Die Kunst steckt wahrhaft in der Natur, wie müssen sie nur herausreißen“. – (EH), Fotos: EH – siehe Fotostrecke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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