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Monday, 22. February 2021

Wuppertal erwartet vom Land Aussetzung der Kita-Gebühren auch für Februar

Wuppertal - Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Stadtdirektor Johannes Slawig erwarten vom Land die Aussetzung der Kita-Gebühren auch für den Monat Februar: "Das Land hat an die Eltern appelliert, ihre Kinder zuhause zu betreuen und die Betreuungszeiten um 10 Stunden reduziert. Daher ist die Aussetzung ein Gebot der Stunde."

Auch wenn die Kitas und Tagespflegestellen im Februar grundsätzlich geöffnet waren, galt bis zum 22.02. die Aufforderung des Landes an alle Eltern, die Kinder, wenn irgend möglich zuhause zu betreuen. Eltern konnten ihre Kinder nur noch zehn Stunden weniger pro Woche in die Kita bringen als normalerweise. So sollte es möglich werden, dass in den Kitas feste Gruppen organisiert wurden. Ab kommenden Montag, 22. Februar, sind zwar grundsätzlich laut NRW-Familienminister Joachim Stamp alle Kinder wieder zum Kita-Besuch eingeladen, die Herausforderung an die Einrichtungen bleibt aber, zumal die Infektionszahlen in vielen Kommunen NRWs wieder gestiegen sind. Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und der Leiter des Krisenstabs, Johannes Slawig, haben in dieser schwierigen Situation mit wieder erhöhtem lokalem Inzidenzwert an die Eltern appelliert, ihre Kinder wenn irgend möglich, weiterhin zuhause zu betreuen.

Wichtiges Signal an die Eltern
In dieser Situation fordern Schneidewind und Slawig nun folgerichtig die landesweite Aussetzung der Elterngebühren für den Monat Februar – auch dann, wenn Kinder in geringerem Umfang stundenweise betreut wurden:

„Der verschärfte Corona-Lockdown war eine massive Herausforderung für Familien - und vor allem für Alleinerziehende. Zumindest finanziell gab es im Januar Entlastung. Diese sollte auch im Februar gewährt werden. Wir fordern mit dem Städtetag NRW, dass das Land die Aussetzung der Gebühren im Kita- und Offenen Ganztags-Bereich auch im Februar zur Hälfte übernimmt, damit die Kommunen sich dieser Regelung anschließen können.“

Für Oberbürgermeister Uwe Schneidewind wäre diese Entscheidung ein wichtiges Signal an Eltern, die durch Corona persönlich und wirtschaftlich schon genug belastet sind.

13.000 Kinder in 205 Einrichtungen
Aktuell haben bisher zumindest in den städtischen Kitas ungefähr sechzig bis achtzig Prozent der Eltern ihre Kinder zuhause behalten, wobei die Verteilung innerhalb der Kitas je nach dem Anteil berufstätiger Eltern sehr unterschiedlich war.

Insgesamt werden in Wuppertal 13.000 Kinder in 205 Einrichtungen betreut, 69 davon städtisch. Die Gesamtsumme der Kitagebühren beträgt rund 800.000 Euro im Monat, die sich im Falle einer Beitragsbefreiung Stadt und Land je zur Hälfte teilen. Durch die Beitragsfreiheit für die beiden letzten Kita-Jahre, Befreiungen aufgrund von niedrigerem Einkommen und für Geschwisterkinder werden insgesamt nur für 25 bis 30 Prozent der Kinder Kita-Gebühren bezahlt.

- Quelle/Bild: Stadt Wuppertal


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