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Saturday, 10. July 2021

Der neue Theaterspielplan ist da

Kulturamtsleiterin Eva Dämmer und ihre Stellvertreterin Ute Holz präsentieren den neuen Theaterspielplan.

Hilden - Nach einer ganzen Spielzeit Corona-bedingter Abstinenz freut sich Kulturamtsleiterin Eva Dämmer in diesem Jahr ganz besonders auf die für die kommende Saison ausgewählten Theatervorstellungen in der Stadthalle. „Ich bin sehr froh, dass wir einige der bereits für die letzte Saison geplanten Vorstellungen in die neue Spielzeit verlegen konnten“, so Eva Dämmer, „Zusammen mit einigen neu ausgewählten Stücken erwartet unser Publikum nun in beiden Theaterreihen ein ausgesprochen abwechslungsreiches und spannendes Theaterprogramm.“

Mit einem besonderen Highlight startet am 18. September die Theaterreihe A (Schauspiel). In einer Inszenierung der Operwerkstatt am Rhein wird dann das Rockmusical „Peer Gynt“ in der Stadthalle zu sehen sein. Das mysthische und psychologisch spannende Drama von Henrik Ibsen wird hierbei in einer modernen Musical-Version mit Musik von Radiohead, Lady Gaga, Ed Sheeran und anderen präsentiert. „Ich freue mich sehr auf diesen besonderen Einstieg in die neue Theaterspielzeit“, so Kulturamtsleiterin Eva Dämmer. „Ich bin sicher, dass dieses oppulente Musical gleichermaßen Jung und Alt ansprechen wird.“

Auch die zweite Vorstellung der Schauspielreihe am 30. Oktober zeigt ein klassisches Werk, „Die Verwandlung“, eine der bekanntesten Erzählungen von Franz Kafka, in neuem Gewand. Der Held der Geschichte erwacht eines Morgens aus unruhigen Träumen und findet sich in seinem Bett zu einem Ungeziefer verwandelt. Verstörend und provozierend zugleich beschreibt Kafka den Kampf Gregor Samsas mit seinem Schicksal, welches nicht nur ihn, sondern auch seine Schwester und seine Eltern zu einem neuen Dasein zwingt.

Diese düstere Fantasie bringen der bekannte Schauspieler Thomas Loibl (Rezitation und Spiel) und die Cellistin Ursina Maria Braun als heiter-tragische Groteske mit Musik auf die Bühne. Auf diese besondere Form der Umsetzung darf man gespannt sein.

In der Reihe B (Boulevard) sind für die zweite Jahreshälfte 2021 ebenfalls zwei Vorstellungen geplant, und auch diese Reihe startet mit Musik. Am 9. Oktober präsentiert die Musikbühne Mannheim mit „Die Theaterchefin“ eine rasante Revue rund um das Jubiläum einer freien Theaterbühne.

Erzählt wird von Glücksmomenten und Risiken eines freien Künstlerlebens, mit Witz , Augenzwinkern, einigen überraschenden Wendungen und insgesamt 23 Welthits wie „Cabaret“, „Yesterday“, „Caprifischer“, „Memory“ und vielen weiteren bekannten Songs.

Noch kurzfristig in das Programm aufgenommen werden konnte für die Reihe B das Stück „Lippenrot“ mit der bekannten Schauspielerin Jutta Speidel, das am Samstag, 27. November zu sehen sein wird. Angelika, eine Frau der Gegenwart, setzt sich darin mit Briefen und Tagebuch-aufzeichnungen einer verstorbenen Verwandten auseinander, die in den 1920er Jahren in Frankfurt, dem mondänen Wiesbaden und New York lebte. Sie taucht ein in die faszinierende Geschichte einer großen Liebe mit überraschendem Ausgang. „Lippenrot“ verknüpft Literatur, Musik und eine Reise in die Vergangenheit zu einem unterhaltsamen Krimiabend.

Die zweite Hälfte der Spielzeit 21/22 beginnt am Freitag, 4. Februar 2022 mit einer Vorstellung der Reihe B. Gardi Hutter & Co. aus der Schweiz sind eine Clownerin, wie sich Gardi Hutter selbst bezeichnet, eine Sängerin, eine Tänzerin und ein Percussionist, die gleichzeitig auch Mutter, Tochter, Sohn und Schwiergertochter sind. Gemeinsam präsentieren sie ein komisches Theater ohne Worte. In ihrem Programm „Gaia Gaudi“ geht es um Wurzeln und um Flügel, um Beständigkeit und Erneuerung und um den grossen Strom von Generationen, die das Leben immer weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen. „Wer Gardi Hutter einmal auf der Bühne erlebt hat, vergisst sie nie“, sagt Kulturamtsleiterin Eva Dämmer, die die Künstlerin bereits vor vielen Jahren einmal live erleben konnte und begeistert ist, dass sie die Clownerin mit ihrem aktuellen Programm nach Hilden holen konnte.

In der vierten und letzten Vorstellung der Reihe B am Donnerstag, 28. April 2022 stehen zwei insbesondere dem ältern Publikum aus Film und Fernsehen bekannte Figuren der 50er- und 60er-Jahre auf der Stadthallen-Bühne. Der Priester Don Camillo, der für die Sache Jesu auch schon mal die Ärmel hochkrempelt, und der nicht weniger streitbare kommunistische Bürgermeister Peppone geraten regelmäßig aneinander. In „Don Camillo zu dritt“, der Theateradaption der Geschichten von Giovannino Guareschi, konzentriert sich der Regisseur ganz auf die Dispute und Rangeleien der beiden Kontrahenten, wobei natürlich auch die obligatorischen Zwiegespräche mit dem zu sanfter Ironie neigenden Erlöser am Kreuz nicht fehlen dürfen.

Für die Schauspielreihe wurden für die zweite Spielzeithälfte mit den Vorstellungen „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ am Freitag, 11. März  und „Vögel“ am Samstag, 21. Mai 2022 zwei Theaterstücke ausgewählt, die sich deutlich ernsteren, gesellschaftspolitisch wichtigen Themen widmen.

Im Jahr 2021 wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Das Stück „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ orientiert sich an den originalen Verhörprotokollen von Hans und Sophie Scholl. Ein erschütterndes Zeitdokument, das zeigt, zu welchem Widerstand junge Menschen fähig sein können.

„Vögel“ erzählt die Geschichte eines deutschen Juden und einer Amerikanerin arabischer Herkunft. Eitan und Wahida lieben sich trotz ihrer kulturellen Unterschiede. Als Eitan bei einem Terroranschlag verletzt wird, besuchen ihn die Angehörigen im Krankenhaus. Mit ihnen brechen die Konflikte hervor: Fragen nach religiöser und kultureller Zugehörigkeit, kreisen wie ein Schwarm Unglücksvögel über allem. Wajdi Mouawad gelingt es, kulturelle Gegensätze so zu konzentrieren, dass sich kein Zuschauer der emotionalen Wucht des Stückes entziehen kann:

Alle Veranstaltungen finden in der Hildener Stadthalle, Fritz-Gressard-Platz 1, statt und beginnen jeweils um 20 Uhr.

Abonnements für die Theaterreihen für fünf bis acht Veranstaltungen können ab sofort dienstags und mittwochs von 8 Uhr bis 16 Uhr sowie donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhr im Kulturamt im Rathaus (Raum 327) abgeschlossen werden. Telefonisch beraten die Mitarbeiterinnen unter der 02103-721237. Einzelkarten sind ab Montag, 6. September, im Reisebüro Dahmen, Mittelstraße 73, und online auf www.neanderticket.de erhältlich.  

Der Spielplan liegt in den städtischen Gebäuden aus und kann auf www.hilden.de/theater abgerufen werden.

- Quelle/Bild: Stadt Hildn


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