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Tuesday, 27. December 2022

Kreis und Kreissportbund spenden 560 Neoprenanzüge für kleine Schwimmerinnen und Schwimmer

Freuen sich, dass die Neoprenanzüge jetzt im Schwimmunterricht von den Kindern genutzt werden (v.l.): Henrike Schreyer-Vogt, 2. Vors. des DLRG Engelskirchen e.V.; Tim Vogel, Geschäftsführer des Stadtsportverband Wiehl; Hagen Jobi, Vorsitzender des Kreissportbund Oberberg e.V.; Hartmut Livreé, 1. Vors. des Stadtsportverband Wiehl; Anja Lepperhoff, Geschäftsführerin des Kreissportbund Oberberg e.V.; Birgit Steuer, Leiterin der Koordinierungsstelle Gesellschaftliche Entwicklung des Oberbergischen Kreises und Ellen Vleer, 1. Vors. des Wiehler Schwimmvereins mit den Nachwuchsschwimmern Kathleen, Liam, Finn, Paul und Rafael.

Oberbergischer Kreis - Mit einer Spende von insgesamt 560 Neoprenanzügen unterstützen der Oberbergische Kreis und der Kreissportbund Oberberg e.V. die Schwimmvereine im Kreisgebiet. Da viele Schwimmbäder als Maßnahme zum Energiesparen aktuell die Wassertemperaturen senken, soll dieser Kälteschutz dazu dienen, dass Kinder beim Training im kälteren Wasser nicht so schnell auskühlen.

Die Förderung beläuft sich auf insgesamt 10.000 Euro. Finanziert wird die Anschaffung der Neoprenanzüge mit Mitteln des Oberbergischen Kreises, der mit dem Kreissportbund Oberberg bereits vor 20 Jahren einen "Pakt für den Sport im Oberbergischen Kreis" geschlossen hat. Zielsetzung dieses Paktes ist, die Sportentwicklung im Oberbergischen Kreis als Bestandteil der Kreisentwicklung nachhaltig zu fördern.

Geringere Wassertemperaturen als Energiesparmaßnahme in vielen Schwimmbädern

"Wir unterstützen, dass die Schwimmbadbetreiber Energie beim Aufheizen großer Wassermengen sparen. Nur so können Schwimmbäder geöffnet bleiben und auch weiterhin Schwimmkurse angeboten werden. Aber die geringeren Wassertemperaturen bringen gerade bei der Anfängerausbildung Schwierigkeiten, denn viele Kinder kostet es Überwindung in ein Schwimmbecken zu steigen und in kälterem Wasser haben Kinder erst recht weniger Spaß daran, Schwimmen zu lernen. Dem wollen wir mit den Neoprenanzügen für die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer entgegenwirken", sagt Birgit Steuer, Leiterin der Koordinierungsstelle Gesellschaftliche Entwicklung beim Oberbergischen Kreis.

EMMA KANN'S. FRITZ NOCH NICHT - Schwimmoffensive des Kreissportbund Oberberg e.V.

Im Jubiläumsjahr des Kreissportbundes wurde die Schwimmförderung als Schwerpunkt gesetzt, denn viele Schülerinnen und Schüler haben zur Zeit der Corona-Maßnahmen nicht schwimmen gelernt. In 2022 konnten nun verstärkt Schwimmtrainer ausgebildet werden.

"Seit 75 Jahren setzen wir uns im Kreis für den Sport ein. Das haben wir in diesem Jubiläumsjahr mit einer Kampagne unterstrichen, die uns sehr wichtig ist, der Schwimmoffensive! Jedes Kind sollte spätestens bei seiner Einschulung schwimmen können. Einen besseren Schutz vor Badeunfällen und Ertrinken gibt es nicht. Wir wollen Menschen mit Sportangeboten auf ihrem Weg begleiten. Die Spendenaktion aus unserem 'Pakt für den Sport' ist eine wichtige Maßnahme dabei", sagt der Vorsitzende des Kreisportbund Oberberg e.V. Hagen Jobi.

Wichtiger Kälteschutz für Schwimmanfängerinnen und -anfänger
"Wir möchten Kinder weiterhin für das Schwimmen begeistern, denn es macht nicht nur Spaß, sondern dient auch der Sicherheit und fördert die Gesundheit. Deshalb sollten Kinder so früh wie möglich schwimmen lernen. Der Kreissportbund fördert dies mit der Schwimmoffensive 'Emma kann's. Fritz noch nicht'. Mit den Neoprenanzügen erhalten die Kinder einen guten Kälteschutz, der für die Wassergewöhnung wichtig ist und das Schwimmenlernen auch im kühleren Wasser möglich macht", ergänzt Anja Lepperhoff, die Geschäftsführerin des Kreissportbund Oberberg e.V..

Die Kinder teilen sich die Anzüge, sie bekommen den Anzug jeweils leihweise für das Training vor Ort. Jeder Schwimmverein erhält eine Ausstattung von jeweils 12 Anzügen in den gängigen Größen für Kinder im Alter von 5 – 7 Jahren. Sie haben dann die Aufgabe, einen Lagerplatz zu finden, wo diese hängend trocknen und aufbewahrt werden können. Die Anzüge werden dann vom einen zum nächsten Kurs weitergegeben.

"Wir freuen uns sehr über die Spende der Neoprenanzüge. Das ist ein wichtiger Beitrag, um der steigenden Zahl von Nichtschwimmern in diesen Zeiten entgegen zu wirken. Der Spaß muss beim Schwimmenlernen im Vordergrund stehen. Mit diesem komfortablen Kälteschutz können wir den Nachwuchsschwimmern 'den Sprung ins kalte Wasser' jetzt angenehmer zu machen", sagt Henrike Schreyer-Vogt, 2. Vorsitzende des DLRG Engelskirchen e.V..

- Quelle/Bild: Oberbergischer Kreis

 


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