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Sunday, 16. July 2023

Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land besuchte das „Forum :aqualon“ und beschließt Fachforen zur Bergischen Berufsschulbildungslandschaft und Kreislaufwirtschaft

Am Relief der Großen Dhünn-Talsperre: (v.l.n.r.) :aqualon-Geschäftsführerin Birgit Bär, Landrat Jochen Hagt, Landrat Thomas Hendele, Geschäftsführender Vorstand Region Köln/Bonn e.V. Dr. Reimar Molitor,Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidwind, Stadtdirektor Sven Wiertz, und Landrat Stephan Santelmann

Rheinisch-Bergischer Kreis - Die Bergischen Landräte und Oberbürgermeister tagten Ende Juni 2023 im Rahmen der Vorstandssitzung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land (KAG) unter der Leitung des Vorsitzenden Landrat Stephan Santelmann, dieses Mal im „Forum :aqualon“ in Wermelskirchen-Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre.

Die Teilnehmer konnten sich ein Bild von dem zwischenzeitlich weitgediehenen REGIONALE 2025 Projekt „:aqualon 2.0“ machen.
„Zu den großen Herausforderungen der Zukunft gehört es vor allem, Trinkwasser in Menge und Qualität dauerhaft sicherzustellen und deshalb die Gewässer als vielfältige Ökosysteme und intakte Lebensräume für Flora und Fauna zu schützen. Das Einzugsgebiet der Großen Dhünn, als Teil des Bergischen Landes, ist eine der regen- und damit wasserreichsten Regionen Deutschlands. Vor diesem Hintergrund wurde, zusammen mit dem Wupperverband und den Gebietskörperschaften – in der größten Talsperren-Landschaft Europas – das REGIONALE 2025 Projekt ‚:aqualon 2.0‘ als ein innovativer Modellraum für den beispielhaften und nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser und Raum entwickelt mit dem Ziel, die Wasserkompetenz in der Region unter Bildungs- und Wirtschaftsaspekten sowie unter ökologischen Gesichtspunkten stark zu akzentuieren. Das integrierte Gesamtkonzept :aqualon 2.0 beschreibt die schrittweise Fortentwicklung des Einzugsgebietes ‚Dhünn‘ zu einem landesweiten ‚Modellraum Wasser‘ an der Schnittstelle von Wasser-/Raumentwicklung und entlang mehrerer Wasser-Innovationsfelder sowie den Aufbau eines (über)regionalen Innovationszentrums :aqualon, welches in Zukunft für die Region Bergisch Land und das Land NRW eine noch größere Rolle spielen wird und hat damit Modellcharakter für eine Wasserstrategie des Landes“, hielt der Vorstand der KAG fest.

Das Kompetenzzentrum bringt Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort zusammen und dient dem wissenschaftlichen Fachpublikum als Forschungs- und Austauschplattform.

Zudem dient es Schulklassen und Studenten als außer(hoch)schulischer, praxisbezogener Lehr- und Lernort. Natur-, Wasser- und Ressourcenschutz sind zudem die Themen vielfältiger Workshops und Informationsangebote, unter anderem auch der erlebnisorientierten Ausstellung im Infozentrum „Forum :aqualon“. Auch von der Bevölkerung wird dieses Angebot zunehmend angenommen.

„Staatssekretär Viktor Haase vom Umweltministerium NRW hat sich bei seinem Besuch der Dauerausstellung ‚Wasser verbindet‘ im Frühjahr von der Idee vor Ort überzeugen können“, so KAG Vorsitzender Stephan Santelmann. „Zusammen mit dem Wupperverband entwickeln wir derzeit auch ein Photovoltaik-Projekt auf der Dhünn-Talsperre, welches Vorreitercharakter hat, denn ‚Floating PV‘ gibt es bisher noch auf keiner Talsperre. NRW-Umweltminister Oliver Krischer hat bei seinem Besuch vor Ort große Bereitschaft gezeigt, dieses Vorhaben zu unterstützen.“
Aufgrund der regionalen Bedeutung haben die Oberbürgermeister von Remscheid, Solingen und Wuppertal sich ebenfalls dazu entschlossen, eine Mitgliedschaft im :aqualon e.V. abzuschließen.

Als ein weiteres wichtiges Thema hat die KAG, auf Vorschlag von Landrat Stephan Santelmann, beschlossen, gemeinsam die Entwicklung der beruflichen Bildung in der Region in den Blick zu nehmen. Hierzu wurde beschlossen, ein Fachforum zum Thema „Bergische Berufsschulbildungslandschaft“ durchzuführen. „So kommen wir von der Konkurrenz zur Kooperation in Exzellenz“, so Stephan Santelmann.

Mit einem weiteren zukünftigen Fachforum soll das Thema „Kreislaufwirtschaft“ aufgegriffen werden. In Kooperation von :metabolon, „Circular valley“, Wirtschaft und REGIONALE 2025 soll der Frage nachgegangen werden, wie sich die die Produktentwicklung, der Produktionsprozess und die Geschäftsmodelle in der Region so weiter entwickelt werden können, dass Ressourcen möglichst lange ohne Verlust in Kreisläufen geführt werden können. Dies trägt zur Ressourcenschonung, zum nachhaltigen Wirtschaften und zum Klimaschutz bei.

Für Landrat Stephan Santelmann war es ein Ziel der Veranstaltung, seinen Vorstandskollegen die regionale Bedeutung und Relevanz des Projekts :aqualon für den Umgang mit der Ressource Wasser vor Ort vorzustellen. „Ich werte die heutige Veranstaltung als einen guten Erfolg. Wir haben anhand der Neumitgliedschaften der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal gesehen, dass wir bei den Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Projekts :aqualon 2.0 für die A- Stempel-Vergabe und auch zum Wasserkompetenzzentrum der Region richtig gelegen haben: Es gibt viel Vertrauen in das Leuchtturmprojekt :aqualon. Das hat nicht zuletzt das eindeutige Interesse von Staatssekretär Viktor Haase und Minister Oliver Kriescher bei ihren Besuchen in diesem Frühjahr zur weiteren Entwicklung im Forum aqualon 2.0 verdeutlicht. Der Vorstand hat die landesweite, wenn nicht sogar bundesweite, Bedeutung des Projekts für die Forschungs- und Produktionsregion Bergisch Land noch einmal eindeutig unterstrichen“, so der KAG-Vorsitzende.

Zur Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land
Die KAG verfolgt seit ihrer Gründung im Jahre 1949 das Ziel, die regionale Kooperation auf der Ebene der Politik und der Verwaltung zu fördern sowie die Region durch geeignete Maßnahmen im Standortwettbewerb zu stärken. Dabei wird die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft intensiviert und die strategische Ausrichtung der Regionalentwicklung verstärkt. Dem Vorstand gehören die Landräte der Kreise Mettmann, Oberbergischer Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis, die Oberbürgermeister der Städte Leverkusen, Wuppertal, Remscheid und Solingen, sowie als Gäste der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Regionalmanagements Region Köln/Bonn e.V., Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und Region Düsseldorf-Mettmann an.


- Quelle/Bild: Rheinisch-Bergischer Kreis



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