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Onlinezeitung Glossar

Unser großes Glossar zum Thema "Onlinezeitung", "Onlineredaktion" und "Journalismus"


Wir erklÀren Ihnen, was die Begriffe bedeuten.

 


A-F | G-L | M-R | S-Z

 


A-F

Advertorial

Ein Advertorial – gebildet als Kofferwort aus englisch advertisement (‚Anzeige‘) und editorial (‚Leitartikel‘) – oder auch Adverticle (zu advertisment und article) oder Publireportage ist die redaktionelle Aufmachung einer Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrages erwecken soll. Das Advertorial zĂ€hlt zu den Kommunikationsinstrumenten oder Werbeformen, die nicht eindeutig der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet werden können. Laut deutschem Presserecht muss aber eine klare Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung vorgenommen werden, d. h. das Advertorial muss als Anzeige gekennzeichnet sein. Dies ist in der Praxis aber oft nicht der Fall.


Belletristik

Zur Belletristik werden im Buchhandel die verschiedenen Formen der Unterhaltungsliteratur gezĂ€hlt wie beispielsweise die literarischen Genres Roman und ErzĂ€hlung. Die Belletristik ging aus dem Buchhandelssegment der Belles Lettres (frz.; ‚schöne Literatur‘) hervor. Im 17. Jahrhundert entstand sie zwischen dem Markt gelehrter Fachliteratur der Wissenschaften (den Lettres – mithin damals die Literatur im eigentlichen Wortsinn) und dem Markt billiger, zumeist sehr roh gestalteter BĂŒcher fĂŒr das „einfache Volk“.


Blattkritik

Unter Blattkritik versteht man die kritische Betrachtung der aktuellen Zeitungsausgabe. Darin sind in behalten Gestaltung, Textmischung, Inhalte und Stil einzelner Texte. Üblicherweise wird hier auch ein Vergleich mit der Konkurrenz gemacht.


Bildunterzeile (BU)

Auch Bildunterschrift genannt, gehört zu jedem Bild. Es gibt zwei Möglichkeiten, wozu diese im Normalfall dient:

  • Beschreibt, was der Nutzer auf dem Bild sieht
  • Ist eine zusĂ€tzliche Information zu dem eigentlichen Artikel

Cluster

Das Cluster-Verfahren (auch Clustering) ist eine von Gabriele L. Rico entwickelte Methode des Kreativen Schreibens. Dabei werden Assoziationsketten notiert, die von einem Zentralwort ausgehen. Das Clustering ist ein Brainstorming-Verfahren. Wie bei einer Mind Map nimmt man an, dass kreative Impulse aus dem Zusammenwirken von bildlichem und begrifflichem Denken entstehen. ErklĂ€rt wird dies aus der Funktionsweise des Gehirns, wonach die linke HĂ€lfte fĂŒr begriffliches, die rechte fĂŒr bildliches Denken zustĂ€ndig ist. Ziel der Methode ist es, beide HirnhĂ€lften fĂŒr den Schreibprozess zu nutzen.


Dachzeile

Die Dachzeile ist eine erklĂ€rende Zeile ĂŒber der Überschrift/Titel.


Exposé

Ein ExposĂ© oder Exposee ist eine vorausschauende Inhaltsangabe eines literarischen Werks; es soll die Grundidee und den groben Handlungsverlauf vorstellen. Es ist meist nur einige Seiten lang und enthĂ€lt weder Dialoge noch Einzelheiten. Es skizziert die Hauptfiguren oder gibt die thematische Grundlinie eines Buchs wieder. ExposĂ©s spielen im Verlagswesen eine große Rolle. Ein Verlag lĂ€sst sich von einem Autor das ExposĂ© eines Romans vorlegen, um zu entscheiden, ob der Roman in die Planung aufgenommen werden soll. Ein ExposĂ© beschreibt darum meist Inhalt und Hauptidee eines Werks, das noch nicht existiert.


G-L

Glosse

Eine Glosse ist:

  • eine ErklĂ€rung eines schwierigen Wortes oder einer Textstelle,
  • eine in der deutschen Romantik zeitweise nachgeahmte spanische Gedichtform des 17. Jahrhunderts, die jeden Vers eines vorgegebenen Gedichts in einer eigenen Strophe kommentiert.
  • ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung oder Zeitschrift.

Headline

Als Schlagzeile (auch englisch Headline) bezeichnet man in der Regel die Überschrift einer Anzeige oder einer Zeitung, Zeitschrift oder BroschĂŒre. Die Aufgabe einer Schlagzeile besteht darin, die Aufmerksamkeit eines flĂŒchtig und selektiv lesenden Betrachters zu erzielen, ihn anzusprechen und auf den anschließenden Fließtext zu leiten. Schlagzeilen und Überschriften helfen dem Leser zu selektieren, was ihn interessiert und was nicht. Untersuchungen zufolge lesen doppelt so viele Leser die Überschrift eines Artikels wie den Artikel selbst. Dazu muss sie, auf ein Ă€hnliches oder sehr lebendig gestaltetes Umfeld abgestimmt, sichtbar herausragen und ihren Inhalt sehr kurz, verstĂ€ndlich und prĂ€gnant darbieten und dabei nicht den Inhalt des Artikels verfĂ€lschen. Eine Schlagzeile muss eingĂ€ngig sein, auffallen und zugleich verstanden werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu generieren, wird oft mit einer sprachlichen Zuspitzung gearbeitet. Je nach Medium, Einsatzgebiet und Zielgruppe bedient sie sich unterschiedlicher sprachlicher und stilistischer Mittel. Im werblichen Bereich operiert sie zumeist mit Aufmerksamkeit steigernden, die Kernaussage unterstreichenden Sprachformen wie Verfremdung, Witz oder Wortspiel. Hinzu kommen der Hinweis auf Neuheiten, das Versprechen von Problemlösungen und Nutzen.Im journalistischen Bereich fasst die Schlagzeile den Inhalt eines darunter stehenden Artikels zusammen oder interpretiert ihn, insbesondere bei Kommentaren oder im Feuilleton. Hier, aber auch in der Werbung, wird seit einigen Jahren die Schlagzeile immer hĂ€ufiger von einer Sub-Headline oder von Dachzeilen oder Unterzeilen begleitet, die die Schlagzeile inhaltlich ergĂ€nzen oder stilistisch verstĂ€rken. Zwei Hauptfragen mĂŒssen in einer Schlagzeile beantwortet werden, nĂ€mlich Wer? und Was?. Die grĂ¶ĂŸte Schlagzeile auf der Titelseite ist immer die des Aufmachers.


Hospitanz

Die Hospitanz ist in bestimmten Berufen (z. B. in der Ausbildung im Journalismus oder fĂŒr Lehrer) den Absolventen einer bis zu sechswöchigen Hospitanz (unbezahltes Praktikum). DarĂŒber hinaus handelt es sich um ein unter UmstĂ€nden zu vergĂŒtendes Praktikum.


HypertextualitÀt

Als HypertextualitĂ€t bezeichnet man in der TranstextualitĂ€tstheorie nach GĂ©rard Genette eine Form der Überlagerung von Texten, die nicht der des Kommentars entspricht, also beispielsweise, dass ein spĂ€terer Text ohne den vorhergehenden nicht denkbar wĂ€re. Ein Beispiel fĂŒr HypertextualitĂ€t bildet James Joyces Roman „Ulysses“ (1922), der ohne Homers Odyssee nicht hĂ€tte entstehen können. In der Terminologie Genettes wĂŒrde in diesem Beispiel James Joyces Roman Ulysses als Hypertext und Homers Odyssee als Hypotext bezeichnet werden. Im Kontext von Hypertexten bezeichnet man als HypertextualitĂ€t auch hĂ€ufig zusammenfassend deren charakteristische Merkmale wie IntertextualitĂ€t, NichtlinearitĂ€t, NichtsequentialitĂ€t, Dekontextualisierung, Rekombinatorik, Interzeption, AssoziativitĂ€t usw..


InformativitÀt

InformativitĂ€t ist ein Kriterium der TextualitĂ€t nach Beaugrande/Dressler. Ein Text ist genau dann informativ, wenn er fĂŒr den Rezipienten neue Informationen bringt. Die damit verbundene Unerwartetheit fĂŒr den Textrezipienten erhöht dessen Aufmerksamkeit, sofern das neue Wissen auf vorhandenes Wissen aufbauen kann. DiskontinuitĂ€ten (fehlende Information) und Diskrepanzen (widersprĂŒchliche Information) stören die Aufnahme von Informationen, weil der Textrezipient die Information im vorhandenen Wissen nicht richtig einordnen kann. Weitere Parameter, die die InformativitĂ€t eines Textes bestimmen sind:

  • Fakten (StandardfĂ€lle)
  • Glaubenssysteme (Überzeugungen/Einstellungen)
  • Negation
  • Bestimmtheit/Unbestimmtheit im Gebrauch der Artikel (Wortart).

Interpunktion

Unter Interpunktion (auch Zeichensetzung) versteht man das Setzen von Satzzeichen in SÀtzen zur Verdeutlichung syntaktischer Strukturen und das Setzen von Wortzeichen in Wörtern zur Verdeutlichung morphologischer Strukturen. Sie folgt in jeder Sprache entsprechenden Interpunktionsregeln und ist Teil der Rechtschreibung.


KohÀrenz

KohĂ€renztheorie nennt man in der Philosophie eine Theorie, die die KohĂ€renz (einen Zusammenhang) mit etwas anderem zum Wesen, zum Kriterium oder – in einem schwachen Sinn – zum Indiz einer Sache macht. Der Begriff der KohĂ€renz (Zusammenhang) ist dabei oft vage. Zum Teil wird KohĂ€renz einfach in der Bedeutung von Konsistenz (Widerspruchslosigkeit) verwendet. In einem strengeren Sinn setzt KohĂ€renz nicht nur Konsistenz voraus, sondern fordert, dass zwischen den anderen SĂ€tzen (Rechtfertigungen) Ableitungs-, Rechtfertigungs- und ErklĂ€rungsbeziehungen bestehen. In diesem strengeren Sinn gibt es unterschiedliche Grade der KohĂ€renz.


Kolumne

Die Kolumne bezeichnet in der Presse sowie im Online-Journalismus einen kurzen Meinungsbeitrag als journalistische Kleinform. Der Autor einer regelmĂ€ĂŸig erscheinenden Kolumne wird auch Kolumnist genannt. In den Printmedien steht der Begriff vor allem fĂŒr eine journalistische Form. Es handelt sich um einen kurzen Meinungsbeitrag, der sich meist ĂŒber nicht mehr als eine Zeitungsspalte erstreckt. Diese Kolumnen erscheinen meist regelmĂ€ĂŸig an gleicher Stelle mit gleichem Titel, wie das berĂŒhmte, in Auswahl als eigenes Buch erschienene Streiflicht auf der ersten Seite der SĂŒddeutschen Zeitung. HĂ€ufig gibt es sie auch als Namenskolumne eines einzelnen Autors. Die die tageszeitung (taz) hat beispielsweise in jeder Ausgabe eine feste Namenskolumne, die jeden Wochentag wechselt. Gelegentlich gelten Kolumnen als wichtiges Traditions- und Kundenbindungsmotiv fĂŒr Zeitungsleser, so zum Beispiel bei der Dubliner QualitĂ€tszeitung The Irish Times. Oft wird die Kolumne auch vom Herausgeber der Druckschrift in Form eines Editorials zur Darlegung der Blattlinie und als Stellungnahme zu aktuellen Ereignissen benutzt. Der Kolumne nahestehend und nicht immer klar von ihr zu unterscheiden sind die Glosse, die Causerie und der Kommentar.


Korrespondent

Ein Korrespondent ist ein Journalist, der fest angestellt oder als Freier Mitarbeiter, fĂŒr Printmedien, Hörfunk, Fernsehen, Nachrichtenagenturen oder Online-Redaktionen außerhalb einer Redaktion dauerhaft oder fĂŒr einen bestimmten Zeitraum ĂŒber ein Land, eine Region oder ĂŒber besondere Ereignisse berichtet. Es gibt Korrespondenten im In- und im Ausland, wobei die fest angestellten im Allgemeinen ĂŒber ein eigenes BĂŒro und Mitarbeiter verfĂŒgen.


Lead-Stil

Der Lead-Stil ist eine journalistische Ausdrucksform und bezeichnet die Kombination aus Informationsschlagzeile, Untertitel, Vorspann und Bericht. Er wird ĂŒblicherweise in der Zeitung benutzt. Eher bekannt ist der Lead (Vorspann), der gemĂ€ĂŸ dem Prinzip der umgekehrten Pyramide die Funktion der Zusammenfassung des Nachrichteninhalts ĂŒbernimmt.


Leadsatz

Bei dem Leadsatz handelt es sich im den ersten und auch meist wichtigsten Satz eines Artikels. Die QualitÀt des Leadsatzes ist insofern wichtig, da der Leser auf Grund dessen den Artikel weiterliest oder aufhört ihn zu lesen.


Lektorat

Das Lektorat ist entweder eine Abteilung in einem Verlag oder bei einem Übersetzungsdienstleister oder ein spezialisiertes Unternehmen. Letzteres beschĂ€ftigt oft nur wenige Mitarbeiter oder ist eine Einzelunternehmung. Das Aufgabenfeld in einem Lektorat umfasst vorwiegend die rechtschreibliche, stilistische, grammatikalische und inhaltliche Verbesserung der Texte – aber auch die PrĂŒfung der eingehenden Manuskripte oder Typoskripte, die Zusammenstellung eines Verlagsprogramms und die Begleitung von Skripten bis zur Veröffentlichung. Durch einen Korrektor werden Texte rechtschreiblich und grammatikalisch ĂŒberprĂŒft. Die stilistische Bearbeitung wird als stilistisches Lektorat bezeichnet, das zwar zumeist ein Korrektorat einschließt, jedoch stets darĂŒber hinausgeht. Zunehmend gebrĂ€uchlich ist auch der englische Begriff copy editing.


Logfile-Analyse

Die Logfile-Analyse ist ein Verfahren, automatisch Daten auszuwerten. Diese Daten beziehen sich meistens auf Dauer, Zeitpunkt, Frequenz, Inhalt, Form, Verlauf, Ausgangs- und Endpunkt bei der Nutzung von Browsern, Websites, Links, Suchmaschinen usw. Diese Daten werden zu unterschiedlichen Zwecken genutzt: Kontrolle der Nutzer, Optimierung der Angebote, Beschreibungen, ErklÀrung und Prognose von Nutzerverhalten.


M-R

Manuskript

Unter Manuskript oder Handschrift versteht man in der Bibliothekswissenschaft oder Editionsphilologie handgeschriebene BĂŒcher, Briefe oder andere Publikationsformen (von lateinisch manu scriptum ‚von Hand Geschriebenes‘). Eher umgangssprachlich werden heute auch maschinenschriftliche Druckvorlagen (eigentlich: Typoskripte) als Manuskript bezeichnet. Wenn Fernseh- und RadiobeitrĂ€ge in gedruckter Form zur VerfĂŒgung gestellt oder zum Herunterladen im Internet angeboten werden, spricht man von Sendemanuskript oder einer Zeitung.


Medialisierung

Medialisierung ist ein theoretischer Ansatz in der Kommunikationswissenschaft, mit dem VerĂ€nderungen in gesellschaftlichen Bereichen (Sport, Wirtschaft, Politik, 
) dadurch erklĂ€rt werden, dass die Kommunikation sich zunehmend an den Zeithorizonten, Selektionsregeln und Rollenvorgaben der Medien orientiert. Damit ist gemeint, dass sich sozialer Wandel auch auf Grund massenmedialer Inhalte und Vorgaben vollzieht. Eine frĂŒhe Definition finden Blumler und Kavanagh (1999): „Mediatization - the media moving toward the center of the social process.“ Ob, und in welchem Maße, diese Bewegung in den Mittelpunkt von sozialen Prozessen tatsĂ€chlich stattfindet, ist eine Frage, die von vielen Kommunikationswissenschaftlern diskutiert wird. Dabei steht vor allem zur Diskussion, ob eine Medialisierung aller gesellschaftlicher Teilbereiche gegeben ist. Der Begriff bezeichnet somit die Vereinnahmung durch bzw. die Ausnutzung von Medien in Bereichen, in denen dies vorher nicht ĂŒblich war. So spricht man beispielsweise von einer "Medialisierung der Politik" oder einer "Medialisierung des Unterrichts";


Microblogging

Mikroblogging ist eine Form des Bloggens, bei der die Benutzer kurze, SMS-Ă€hnliche Textnachrichten veröffentlichen können. Die LĂ€nge dieser Nachrichten betrĂ€gt meist weniger als 200 Zeichen. Die einzelnen Postings sind entweder privat oder öffentlich zugĂ€nglich und werden wie in einem Blog chronologisch dargestellt. Die Nachrichten können meist ĂŒber verschiedene KanĂ€le wie SMS, E-Mail, Instant Messaging oder das Web erstellt und abonniert werden.


Newsdesk

Newsdesk auch Newsroom, zentrale Produktionseinheit oder umgangssprachlich Balken bezeichnet eigentlich den Arbeitsplatz, an dem aktuelle Meldungen eingehen. Davon abgeleitet bedeutet es eine neue Organisationsform in Redaktionen von Zeitungen, bei denen Ressortleiter aus verschiedenen Ressorts an einem gemeinsamen Tisch sitzen und die Themen und Nachrichten festlegen und platzieren, also die Zeitung produzieren. Oft werden mehrere Zeitungen des gleichen Verlagshauses und auch dessen digitale Medien wie Webauftritte und Radio-Nachrichten durch den Newsroom abgedeckt. Davon getrennt sind die Journalisten, die die BeitrÀge schreiben.


Newsgroups

Newsgroups sind virtuelle Internetforen (frĂŒher auch abseits des Internets in selbststĂ€ndigen (Mailbox-) Netzen), in denen zu einem umgrenzten Themenbereich TextbeitrĂ€ge (auch Nachrichten, Artikel oder Postings genannt) ausgetauscht werden. Veröffentlicht ein Benutzer einen Artikel in einer Newsgroup, so wird dieser an einen Newsserver gesendet. Dieser kann den Artikel dann seinen Benutzern zur VerfĂŒgung stellen und an andere Server weiterleiten, die ihn wiederum ihren Benutzern zur VerfĂŒgung stellen.


Online-Medien

Unter Onlinemedien versteht man herkömmliche oder Elektronische Medien, die a priori oder erst zum Zwecke der DatenĂŒbertragung just in time digitalisiert in einem Computernetzwerk - speziell dem Internet - online publiziert werden. Dem gedruckten Wort der klassischen Printmedien steht (Zeitungen, Magazine, etc.) steht z.B. der HTML-formatierte und verlinkte Text der Onlinezeitungen gegenĂŒber. Klassische portable TontrĂ€ger wie CDs oder Schallplatten haben ihr Online-Äquivalent in Audio-Streaming-Diensten. Daneben haben die Möglichkeiten des Internet auch neue Medien hervorgebracht, die nicht von traditionellen Massenmedien abgeleitet wurden, z.B. Blogs, deren Wurzel eher in ehemals privaten TagebĂŒchern zu suchen sind.


Online-Zeitung

Eine Internet-Zeitung (Online-Zeitung) ist eine Zeitung, die ausschließlich im Internet veröffentlicht wird. HĂ€ufig stehen Internet-Zeitungen aber auch in Verbindung zu einer Printzeitung, haben jedoch meist eine eigenstĂ€ndige Redaktion. Wird fĂŒr die Internet-Zeitung Layout und Inhalt einer Printzeitung unverĂ€ndert ĂŒbernommen, so spricht man von einer elektronischen Zeitung. Im Gegensatz zu Printzeitungen sind Internet-Zeitungen in der Lage, ihre Artikel durch multimediale Inhalte (z. B. Video- und AudiobeitrĂ€ge) zu ergĂ€nzen. Hinzu kommen verschiedene interaktive Möglichkeiten wie Durchsuchbarkeit und Kommentierbarkeit, aber auch Techniken zur internen und externen Vernetzung von Artikeln sowie permanente Aktualisierbarkeit. Weitere Vorteile sind, dass Internet-Zeitungen mit regional begrenztem Inhalt im Gegensatz zu Lokalzeitungen keiner BeschrĂ€nkung der Auflage unterliegen und weltweit abrufbar sind. Gleichzeitig entfallen die bei gedruckten Medien anfallenden Herstellkosten.


Orthographie

Die Orthographie oder Rechtschreibung ist die allgemein ĂŒbliche Schreibweise der Wörter einer Sprache in der verwendeten Schrift. Eine davon abweichende Schreibung wird allgemein als Rechtschreibfehler bezeichnet. Bei der Rechtschreibung in Alphabetschriften unterscheidet man zwei grundlegend verschiedene AnsĂ€tze:

  • die phonemische Rechtschreibung (flache Orthographie), die eine möglichst einfache Beziehung zwischen Lautfolge und Schriftbild anstrebt („schreibe, wie du sprichst“), wobei im Idealfall ein Graphem genau einem Phonem entspricht (Rechtschreibung mit 1:1-Entsprechung), und
  • die morphophonemische Rechtschreibung (tiefe Orthographie), die grammatische und darĂŒber hinaus auch oft sprachgeschichtliche (etymologische) Ableitungsbeziehungen zwischen verschiedenen Wörtern und insbesondere zwischen den konjugierten, komparierten oder deklinierten Formen eines Wortes sichtbar werden lĂ€sst.

Periodika

Unter Periodikum (Pl. Periodika), auch fortlaufendes Sammelwerk genannt, wird im Bibliothekswesen im Gegensatz zu Monografien ein (in der Regel) regelmĂ€ĂŸig erscheinendes Druckwerk bezeichnet. Es handelt sich um den Fachbegriff fĂŒr Heftreihen, Gazetten, Journale, Magazine, Zeitschriften und Zeitungen. Kennzeichen des Periodikums ist seine PeriodizitĂ€t. Die PeriodizitĂ€t bei Zeitungen und Zeitschriften bezeichnet das regelmĂ€ĂŸige Erscheinen einer Publikation. So muss eine Tageszeitung mindestens fĂŒnfmal (in den meisten FĂ€llen sechsmal) in der Woche, eine Sonntagszeitung jeden Sonntag und eine Zeitschrift mindestens viermal im Jahr erscheinen. Die vier Kriterien einer Zeitung sind, neben der PeriodizitĂ€t, die AktualitĂ€t, die UniversalitĂ€t und die PublizitĂ€t. Die PublizitĂ€t ist sowohl bei den Zeitschriften als auch bei den Zeitungen, im Gegensatz zur UniversalitĂ€t und AktualitĂ€t, relevant. Redaktionen mĂŒssen sich somit auf ein Erscheinen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden einstellen.


Podcast

Podcasting bezeichnet das Anbieten abonnierbarer Mediendateien (Audio oder Video) ĂŒber das Internet. Das Kofferwort setzt sich zusammen aus der englischen Rundfunkbezeichnung Broadcasting und der Bezeichnung fĂŒr bestimmte tragbare MP3-Spieler, iPod, mit deren Erfolg Podcasts direkt verbunden sind und die heute stellvertretend fĂŒr jegliche tragbare MP3-Spieler stehen.[1] Ein einzelner Podcast besteht aus einer Serie von MedienbeitrĂ€gen (Episoden), die ĂŒber einen News Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können. Alternativ sind Podcasts auch unter dem markenneutralen Begriff Netcast bekannt. Podcasts stehen im Gegensatz zum Webcast oder Streaming, bei denen keine lokal gespeicherte und damit auch offline verfĂŒgbare Mediendatei verwendet wird. Selten finden die deutschen Wörter HörstĂŒck, Hördatei oder Bewegtbilddatei Anwendung. Podcasts sind vergleichbar mit Radiosendungen, die auch unabhĂ€ngig von den Sendezeiten angehört werden können.


Presserat

Der Deutsche Presserat ist eine Organisation der großen deutschen Verleger- und JournalistenverbĂ€nde Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e. V. (VDZ), Deutscher Journalisten-Verband (DJV) sowie Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di. GegrĂŒndet wurde der Presserat am 20. November 1956 nach dem Vorbild des britischen „Press Council“ (heute: „Press Complaints Commission“), um ein geplantes Bundespressegesetz zu verhindern. Die GeschĂ€ftsstelle hat seit Juni 2009 ihren Sitz in Berlin; bis dahin residierte sie in Bonn.


Redaktion

Redaktion bezeichnet die Gesamtheit der Redakteure eines Medienbetriebs, deren BĂŒro, und ihre TĂ€tigkeit, das Redigieren. Eine Redaktion hat die Aufgabe, Informationen in eine zur Veröffentlichung geeignete Fassung zu bringen. Die Redaktion ist die Abteilung in einem Zeitungs- oder Zeitschriftenverlag, die die journalistische Arbeit erbringt. Sie kann sich aus mehreren spezialisierten Unterabteilungen (Ressorts) zusammensetzen. Dann wird die Konferenz der Redakteure auch „die Redaktion“ genannt. Der Begriff Redaktion wird aber auch fĂŒr den eigentlichen (evtl. mehrstufigen) Vorgang des Erstellens von Artikeln verwendet. Hierzu gehört auch der Begriff Schlussredaktion. Im Branchenjargon von Werbeagenturen und Anzeigenmagazinen wird der Begriff Redaktion im Gegensatz zu dieser Bedeutung auch fĂŒr redaktionelle Texte gebraucht: „eine Redaktion schreiben“ (im Gegensatz zu „eine PR schreiben“) oder „diese Redaktion erscheint in der nĂ€chsten Ausgabe“.


Redundanz

Der Begriff der Redundanz in der Informationstheorie gibt an, wie viel Information im Mittel pro Zeichen in einer Informationsquelle mehrfach vorhanden ist. Eine Informationseinheit ist dann redundant, wenn sie ohne Informationsverlust weggelassen werden kann. Das Identifizieren und Entfernen solcher Redundanzen heißt Deduplizierung. Redundant ist der Teil einer Nachricht, der keine Information enthĂ€lt. Der redundante Teil der Nachricht kann eine Funktion der in der Nachricht enthaltenen Information sein. In der informationstechnischen und nachrichtentechnischen Anwendung wird Redundanz gezielt eingesetzt, um Fehler zu erkennen. Eine stĂ€rkere Redundanz ermöglicht neben dem Erkennen von Fehlern auch gleich deren Korrektur. Redundanz erlaubt also eine Steigerung der QualitĂ€t (weniger Fehler) auf Kosten der QuantitĂ€t (höhere Datenrate). Die StĂ€rke der jeweils einzusetzenden Redundanz richtet sich also nach der Fehlertoleranz der jeweiligen Anwendung – bei BankgeschĂ€ften und Raumfahrt könnte ein einziges umgekipptes Bit viel Geld kosten, wĂ€hrend bei Internettelefonie oder DVB sogar der andauernde Verlust ganzer Pakete ohne Bedeutung ist.


Reportage

Als Reportage bezeichnet man im Journalismus unterschiedliche Darstellungsformen, bei denen der Autor nicht vom Schreibtisch aus, sondern aus unmittelbarer Anschauung berichtet. In den Printmedien steht der Begriff gemeinhin fĂŒr einen dramaturgisch aufbereiteten (siehe auch Reportagefotografie) Hintergrundbericht, der einen Sachverhalt anhand von konkreten Beispielen, Personen oder deren Schicksalen anschaulich macht. WĂ€hrend Nachricht und Bericht Distanz wahren, geht die Reportage nah heran und gewĂ€hrt auch Beobachtungen und weiteren Sinneswahrnehmungen ihrer Protagonisten Raum. Die vergleichbare Stilform in Hörfunk und Fernsehen bezeichnet man zumeist als Dokumentation oder Feature. Im Rundfunkjargon gilt bereits die einfache Berichterstattung vom Ort des Geschehens als Reportage. So firmieren Sportjournalisten, die live aus dem Stadion Fußballspiele kommentieren, oft als Fußballreporter.


Ressort

Ein Ressort ist ein Teil einer Vollredaktion, der ein bestimmtes Themengebiet bearbeitet. Die meisten Zeitschriften und Zeitungsredaktionen sind nach Ressorts aufgeteilt und organisiert. Ein Ressort bearbeitet immer eigenverantwortlich ein bestimmtes Themengebiet, eine bestimmte Rubrik. Ein Ressortleiter und mehrere Redakteure bilden ein Ressort, bei sehr kleinen Ressorts untersteht der jeweilige Redakteur allerdings oft direkt dem Chefredakteur, da es keinen eigenen Ressortleiter gibt. Bei Zeitungen und Zeitschriften gibt es thematisch unterschiedliche Ressorts.


Rezension

Rezensionen sind hĂ€ufig mit bis zu drei Seiten eher knapp gehalten, können aber in der journalistischen Darstellungsform des Essays auch weit mehr Seiten bis zum Umfang eines eigenstĂ€ndigen Buches einnehmen. Als Teil eines wissenschaftlichen Diskurses bilden Rezensionen eine unmittelbare Antwort z. B. auf eine in einer Fachzeitschrift veröffentlichten These oder Theorie. Als Teil des Feuilletons erscheinen Rezensionen zeitnah kurz vor oder nach der Veröffentlichung ihres Betrachtungsgegenstandes. WĂ€hrend jedoch zum Beispiel bei einer Filmkritik Vorabbesprechungen durchaus ĂŒblich sind, wollen Buchverlage fĂŒr Literaturkritiken bzw. Buchbesprechungen meist einen Zeitpunkt fĂŒr diese erst nach Bucherscheinung vorgeben.


S-Z

Social-Network

Ein soziales Netzwerk bzw. Social Network im Internet ist eine lose Verbindung von Menschen in einer Netzgemeinschaft. Handelt es sich um Netzwerke, bei denen die Benutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen, bezeichnet man diese auch als soziale Medien. Das weltweit grĂ¶ĂŸte soziale Netzwerk mit ĂŒber einer Milliarde Mitgliedern ist Facebook. Die Webportale bieten ihren Nutzern ĂŒblicherweise folgende Funktionen an:

  • Persönliches Profil mit diversen Einstellungen zur Sichtbarkeit fĂŒr Mitglieder der Netzgemeinschaft oder generell der Öffentlichkeit des Netzes.
  • Kontaktliste oder Adressbuch samt Funktionen, mit denen die Verbindungen zu den hier verzeichneten Mitgliedern der Netzgemeinschaft (etwa Freunde, Bekannte, Kollegen usw.) verwaltet werden können (etwa Datenimport aus dem E-Mail-Konto oder anderen Portalen).
  • Empfang und Versand von Nachrichten an andere Mitglieder (einzeln, an alle, usw.).
  • Empfang und Versand von Benachrichtigungen ĂŒber diverse Ereignisse (ProfilĂ€nderungen, eingestellte Bilder, Videos, Kritiken, Anklopfen usw.).
  • Blogs oder Mikroblogging-Funktionen bzw. das Veröffentlichen von einzelnen Statusaktualisierungen.
  • Social Gaming dient zur Kommunikation und Kooperation der Plattformnutzer. Vorrangiges Ziel dieser Spiele ist der Aufbau von sozialen Kontakten sowie die Eingliederung in die spielinternen Gemeinschaften.
  • Suche

Suchmaschinenoptimierter Text

Besonders bei Webseiten sollte man darauf achten einen suchmaschinenoptimierten Text zu verfassen, welches bestimmte Schlagwörter enthalten sollte, wodurch der potentielle Leser/Interessent zu diesem Text gelangt. Das heißt der Leser gelangt entsprechend schnell zu dem Artikel, wenn er die Schlagwörter, die im suchmaschinenoptimierten Text in eine Suchmaschine eingibt.


User-Generated-Content

User-generated content steht fĂŒr Medieninhalte, die nicht vom Anbieter eines Webangebots, sondern von dessen Nutzern erstellt werden. HĂ€ufig ist UGC eine Erscheinungsform von Crowdsourcing. Der Inhalt soll laut OECD folgenden Kriterien genĂŒgen:

  • Publizierte Inhalte
  • Kreative Eigenleistung
  • Kreation außerhalb von professionellen Routinen.

Verlagslektor

Ein Verlagslektor, meist nur Lektor genannt, ist ein in der Verlagsbranche tĂ€tiger Mitarbeiter zur Auswahl, Korrektur und Bewertung von Manuskripten. Lektoren haben oft ein geisteswissenschaftliches Studium absolviert, meist Germanistik, Anglistik und Sprachwissenschaften. Lektoren in Fach- oder Wissenschaftsverlagen haben meist ein Studium in dem von ihnen betreuten Fachgebiet abgeschlossen. Die Verlagsabteilung, der Lektoren meist zugeordnet sind, heißt Lektorat.


Weblog

Das Blog oder auch Weblog ist ein auf einer Website gefĂŒhrtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger genannt, Aufzeichnungen fĂŒhrt, Sachverhalte protokolliert ('postet') oder Gedanken niederschreibt. HĂ€ufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwĂ€rts chronologisch sortierte Liste von EintrĂ€gen, die in bestimmten AbstĂ€nden umbrochen wird. Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor ĂŒber dem Inhalt, und hĂ€ufig sind die BeitrĂ€ge aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein fĂŒr Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser ĂŒber einen Artikel zulĂ€ssig. Damit kann das Medium sowohl dem Ablegen von Notizen in einem Zettelkasten, dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern Ă€hnelt es einem Internetforum, je nach Inhalt aber auch einer Internet-Zeitung. Die TĂ€tigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet. Die Deutsche Nationalbibliothek bezeichnet Blogs als Internetpublikationen. An Weblogs werden jedoch, mit Beschluss von 2002, keine ISSN vergeben. Die Begriffe „Blog“, „Blogger“, „Bloggerin“ und „bloggen“ haben in den allgemeinen Sprachgebrauch Eingang gefunden und sind in Duden und Wahrig eingetragen.


Volontariat

Das Volontariat (kurz: Volo) ist eine im Gegensatz zur Lehre gesetzlich nicht genau geregelte Ausbildung. Es findet hauptsÀchlich im karitativen und kaufmÀnnischen Bereich, in der öffentlichen Verwaltung und zur Berufsvorbereitung oder Weiterbildung Anwendung. Im Journalismus werden dagegen Auszubildende generell als VolontÀre bezeichnet. Es dauert je nach Vorbildung und/oder Eignung zwischen zwölf und 24 Monaten.


Quelle: Diese Artikel basieren auf Artikeln aus der freien EnzyklopÀdie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike.
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