Einzugsgebiet NRW

Die OZ Onlinezeitung
auf Facebook



OZ – Onlinezeitung Zeitung für NRW UG (haftungsbeschränkt )

Anzeigen

NEU: Unsere OZ-App 2.0!
Android app on Google Play

Themen im Detail


Freitag, 05. April 2013

50 Jahre Immanuelkirche in Köln-Longerich! - Gefeiert wird mit einem Dreiklang

Köln - Die evangelische Immanuelkirche in Köln-Longerich feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Nach einer Bauzeit von gut anderthalb Jahren wurde das Gotteshaus Ende 1963 eingeweiht. Im April wird jetzt das 50. Jubiläum des Richtfestes gefeiert.

 

Weit über die Grenzen von Longerich hinaus gilt die Immanuel¬kirche als Dom des Kölner Nordens. Das liegt vor allem an ihrer Größe mit 450 Sitzplätzen in dem über 34 Meter langen Kirchen¬schiff und auf den beiden Emporen. Die nach den Plänen des Architekten Gottfried Tucholski errichtete Hallenkirche wurde wegen des starken Zustroms evangelischer Christinnen und Christen in den 1950er und 60er Jahren so groß gebaut. Angelehnt an die Planungen der Stadt Köln, rechnete man in Longerich mit einem Anwachsen der evangelischen Gemeinde auf 6.000 Seelen. Als Schlüssel galt seinerzeit, dass 3 bis 5 Prozent evangelischer Gemeindeglieder regelmäßig den Sonntags¬gottes¬dienst besuchen. Entsprechend diesen Annahmen wurde Sonn¬tag für Sonntag mit 200 bis 300 Kirchenbesuchern gerechnet. Die Zahl von 6.000 Gemeindegliedern wurde tatsächlich nie erreicht. Heute gehören annähernd 2.100 Evangelische zur Immanuel-Gemeinde.

 

Der Bau der Immanuelkirche und die Kosten für den Zwischentrakt zum Gemeindehaus und die Außenanlagen betrugen damals 817 785,13 Mark. Möglich war die Finanzierung durch die Hilfe des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, der Landeskirche und vieler Spenden. Kollektensammlungen und Spenden ermöglichten später nach und nach den Einbau von Buntglasfestern mit biblischen Motiven und 1971 die Anschaffung der Orgel. Den ursprünglich geplanten Glockenturm gibt es bis heute nicht.

 

Zu der großen Kirche passt die große Orgel, die es seit 1971 gibt. Sie hat 25 Register und ist mit über 1.700 Pfeifen bestückt, von denen die längste über 2,40 Meter misst. Wegen der hervorragenden Klangeigenschaften der Orgel und der guten Akustik des Kirchen¬raumes gilt die Immanuelkirche als Konzertkirche, die ausreichend Platz auch für große Veranstaltungen bietet. Das Presbyterium der Gemeinde verfolgt Pläne, die Kirche künftig stärker auch als Konzertkirche zu nutzen.

 

Feiern wird die Immanuel-Gemeinde das Kirchenjubiläum mit einem „Dreiklang“ zu den Jahrestagen der Grundsteinlegung, des Richtfestes und der offiziellen Einweihung. Nach einem bunten Fest zum Jubiläum der Grundsteinlegung im letzten September folgen im April Veran¬stal¬tungen zur Erinnerung an das Richtfest.

 

Am Dienstag, 14. April, sind nach einem Festgottesdienst (10.45 Uhr) Gesprächsrunden mit Zeitzeugen und „Zukunftsforschern“ (13.30 Uhr) geplant. Dazu gibt es eine Show mit historischen Fotos. Am Dienstag, 21. April, (17 Uhr) folgt ein festliches Symphonie¬konzert. Zum weiteren Programm gehören „Brittan-Days“ zum 100. Geburtstag des britischen Komponisten Benjamin Britten am ersten Oktober-Wochenende sowie das Kirchenkabarett „Klüngelbeutel“ und eine Festveranstaltung zur Erinnerung an die Kircheneinweihung im Dezember.

 

Ansprechpartner: Pfarrer Jürgen Mocka, Telefon 0221/599 45 86, E-Mail: mocka@kirche-koeln.de und Hans-Willy Bein, Presbyter und Vorsitzender des Öffentlichkeitsausschusses, Telefon 0221/29 89 47 20, E-Mail hwbein@aol.com

 

- Quelle: Ev. Kirchenverband Köln und Region

 


Nach oben

Bundesliga powered by Kicker Online

Anzeigen


Suchbegriffe: