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Donnerstag, 18. Juli 2013

Spitzenleistung beim Speerwurf: Linda Stahl beim „Spitzen Leichtathletik Luzern“

Luzern - Die Organisatoren des internationalen Leichtathletik Meetings im schweizerischen Luzern müssen ein absolutes Highlight des Tages geahnt haben. Den Beginn des Speerwerfens hatten sie zur besten Sendezeit angesetzt. Um 20:18 Uhr begannen 10 Weltklasse-Speerwerferinnen ihren Wettkampf. Zum hochklassigen Teilnehmerfeld gehörten neben der Schweizer Lokalmatadorin Linda Züblin auch zwei deutsche Athletinnen. Katharina Molitor, Olympia-Fünfte 2013, und Linda Stahl, Bronze bei Olympia 2013, gingen für den TSV Bayer Leverkusen in den Wettkampf.

Die in dieser Saison noch ungeschlagene Linda Stahl setzte gleich im 1. Versuch ein Ausrufezeichen. Mit einer Weite von 60,64 Metern knackte sie im 1. Durchgang als Einzige die 60 Meter Marke. Davon angespornt packte die Ukrainerin Vira Rebryk, Dritte nach dem 1. Versuch, fast 5 Meter auf ihre erste Weite drauf. Mit ihrem Wurf auf 63,07 Metern konnte sie sich vorerst ein wenig entspannter auf den Wettkampf schauen. Davon nicht allzu sehr beeindruckt verbesserte Linda Stahl im 2. Versuch ihre Weite um über einen Meter auf 61,81 m. Auch Katharina Molitor konnte mit ihrem zweiten Versuch zufrieden sein. Mit einer Verbesserung um knapp 3 Meter auf 59,53 m zeigte sie an, dass mit ihr an dem Abend zu rechnen ist.

In Durchgang 3 meldete die Australierin Kimberley Mickle (61,01 m) erstmals stärkere Podestambitionen an. Beunruhigender für die  führende Ukrainerin Rebryk war jedoch Linda Stahls erneute Leistungssteigerung auf 62,44 m. Die Führungsweite (63,07 m) der Ukrainerin war nach der Hälfte des Wettkampfs in Gefahr. Die Zweitplatzierte Linda Stahl (62,44 m) sowie die Russin Viktoriya Sudarushkina (61,70 m) waren in Schlagdistanz. Im vierten Durchgang gönnten sich die Athletinnen bis auf zwei Ausnahmen eine kleine Auszeit unterhalb der 60-Meter-Marke. Wie schon im dritten Durchgang setzte die Australierin Mickle ein Ausrufezeichen. Mit 61,80 m verdrängte sie die Russin Sudarushkina von Platz 3. Zur Zweitplatzierten fehlten ihr jedoch 2 Meter, denn Linda Stahl setzte mit 62,79 m ihre Steigerung von Versuch zu Versuch fort.

Im vorletzten Durchgang kam es dann zum Schlagabtausch zwischen den drei bestplatzierten Werferinnen. Die Australierin Mickle setzte wie im Versuch zuvor Linda Stahl ihre Leistungssteigerung fort. Der Speer der Frau aus Down-Under landete bei 62,38 m. Die Rheinländerin hielt mehr als dagegen. Linda Stahl knackte als Zweitplatzierte und als zweite Frau im Wettkampf die 63-Meter-Marke (63,46 m). Der Ukrainerin Rebryk muss das Alles zu bunt geworden sein. Mit 63,94 m warf sie eine neue Bestweite des Wettbewerbs.

Rebryks Wurf nahe an die 64-Meter-Marke zeigte im letzten Versuch Wirkung. Die Australierin konnte sich mit 61,37 m erstmals im Wettkampf nicht stetig verbessern. Fast hätte das die Australierin den dritten Platz gekostet. Die Russin Sudarushkina (62,22 m) und die Leverkusenerin Katharina Molitor (62,16 m) kamen der australischen Weite vom 5. Versuch (62,38 m) gefährlich nahe. Dann standen plötzlich 65,24 m und Linda Stahl auf der Anzeigentafel! Die Rheinländerin hatte sich ihren besten Wurf bis zum Schluss aufgehoben. Mit einer stetigen Verbesserung von Beginn hat sie ihre Siegesserie seit Saisonbeginn eindrucksvoll fortgesetzt.

Platzierungen (TOP 5):

1. Linda Stahl - GER - 65,24 m

2. Vira Rebryk - UKR - 63,94 m

3. Kimberley Mickle - AUS - 62,38 m

4. Viktoriya Sudarushkina - RUS - 62,22 m

5. Katharina Molitor - GER - 62,16 m

- Quelle: OZ (GH); Foto: OZ


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