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Freitag, 30. August 2013

Stabhochspringerin Spiegelburg holt Gesamtsieg bei IAAF Diamond League in Zürich

das Letzigrund-Stadion in Zürich

Zürich - Silke Spiegelburg hat sich bei dem für die Stabhochsprung-Frauen letzten Meeting der IAAF Diamond League 2013 den Gesamtsieg gesichert. Die 27-jährige siegte mit einem Sprung über 4,79 m vor der Brasilianerin Fabina Murer, die 4,72 m hoch sprang. Dritte wurde die Kubanerin Yarisley Silva, die ebenfalls 4,72 m übersprang, aber mehr Versuche dazu brauchte. Die Kubanerin führte bis zum Meeting in Zürich die Wertung an, wurde nun aber von Spiegelburg auf Platz 2 verdrängt. Somit sind Spiegelburg der Gesamtsieg und 40.000 Dollar Siegprämie sicher. Durch den Erfolg der Leverkusenerin kann sich die deutsche Leichtathletik über den zweiten deutschen Gesamtsieg dieser IAAF Diamond League freuen. Im Speerwurf steht Christina Obergföll schon länger als Gesamtsiegerin fest. Die Offenburgerin hat gestern Abend mit einem zweiten Platz nochmals bekräftigt, dass sie eine würdige Siegerin der Wettkampfserie ist.

Hohe Berge, hohe Weiten: Deutsche Speerwerferinnen erklimmen wieder ein Podest

Linda Stahl und Christina Obergföll haben ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze wieder eindrucksvoll bewiesen. Wie schon beim vorherigen Meeting in Stockholm, schaffte es das deutsche Duo auch in Zürich unter die besten Drei. Linda Stahl setzte gleich im ersten Versuch mit der zweitbesten Weite (62,18 m) ein Ausrufezeichen, dass auch an diesem Abend mit ihr auf dem Podest zu rechnen ist. Die Russin Mariya Abakumova unterstrich ihren Siegeswillen noch deutlicher und ließ ihren Speer zu Beginn an der 65-Meter-Marke schnuppern (64,90 m). Die bereits als Gesamtsiegerin feststehende Christina Obergföll konnte da vorerst nicht mithalten. Nach drei Versuchen standen zwei ungültige Würfe und ein Wurf auf 60,59 m bei ihr zu Buche. Statt der Offenburgerin meldeten zur Halbzeit des Wettkampfes die Südafrikanerin Sunnette Viljoen (62,76 m), die Australierin Kathryn Mitchell (62,66 m) und Linda Stahl (62,18 m) Podestpotenzial an. Die Russin Mariya Abakumova hatte nach drei Versuchen bereits rund 4 Meter auf ihre erste Weite drauf gepackt. Ihren Wurf auf 68,94 m galt es erstmal zu schlagen.

Im vierten Versuch meldete Christina Obergföll mit der bis dato zweitbesten Weite (63,36 m) an, dass sie als Gesamtsiegerin aufs Podest gehört. Davon beeindruckt konnten die Südafrikanerin und die Australierin nicht mehr nachlegen. Linda Stahl schaffte es immerhin mit einer neuen Bestweite (63,24 m) gefährlich nahe an die 63,36 m von Christina Obergföll. Am Ende hielt die Offenburgerin trotz zwei ungültigen Versuchen den zweiten Platz. Linda Stahl bestätigte mit ihrem letzten Wurf auf 62,19 m noch mal ihre Zugehörigkeit zu den Besten, konnte aber nicht mehr an der Weltmeisterin und Gesamtsiegerin vorbei ziehen. So bot sich im Zürcher Letzigrund-Stadion fast dasselbe Bild wie beim vorigen Meeting in Stockholm: 1. Mariya Abakumova, 2. Christina Obergföll und 3. Linda Stahl.

- Quelle: OZ (GH); Foto: Balint Koch


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