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Freitag, 27. September 2013

Sicher durch den Winter – Alles rund um den Wintercheck fürs Auto

Noch ist zum Glück weit und breit kein Schnee in Sicht...

Der rapide Wetterumschwung mit Regen und Kälte in den letzten Wochen hat deutlich gemacht: Der Herbst ist tatsächlich nicht mehr weit. Auch wenn uns – hoffentlich – noch ein paar schöne Tage bevorstehen, ist es allmählich wieder an der Zeit, sich über die Wintersicherheit des eigenen Autos Gedanken zu machen. Winterreifen, Frostschutz, Lichtanlage, Bremsen… Alles will gut vorbereitet sein, am besten noch vor dem ersten Frost.
Denn gerade der Winter stellt jedes Fahrzeug auf eine harte Probe. Kälte, Streusalz und Nässe belasten die Bauteile eines Fahrzeugs deutlich und Pannen sind gerade im Winter ausgesprochen unangenehm.
Hier gibt es die wichtigsten Punkte für ein sicheres Fahrzeug – und wer den Check nicht selber machen möchte oder kann, sollte gerade jetzt die Augen offen halten: Der Wintercheck ist ab 15-20 € in einer Werkstatt möglich. Einige Werkstätten, so auch Premio Johann zum Beispiel, bieten jetzt auch besondere Aktionen, wie kostenlose Winterchecks!

Winterreifen
Vor dem ersten Frost sollten die Winterreifen aufgezogen werden. Autofahrerclubs raten, von Oktober bis Ostern mit Winterreifen zu fahren, da schon bei Temperaturen um +5°C die Gummimischung von Sommerreifen beginnt hart zu werden und an Haftung zu verlieren.
Zudem ist die Ausrüstung des Fahrzeugs laut Straßenverkehrsordnung an die Wetterverhältnisse anzupassen.
Einen Hinweis darauf, ob die Reifen des letzten Winters noch etwas taugen, gibt diese Formel: 4x4x4 = 4 gleiche Reifen x mindestens 4 Millimeter Profiltiefe x maximal 4 Jahre alt.
Achtung: Wer mit Sommerreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen fährt, verliert im Schadensfall seinen Versicherungsschutz und gefährdet sich und andere.
Bei Fachhändlern und -werkstätten kann man sich über passende Reifen für das Auto und den eigenen Fahrstil informieren.

Reifendruck und Einlagerung der Sommerreifen
Um in allen Situationen und bei allen Wetterverhältnissen den optimalen Grip zu haben, ist die regelmäßige Prüfung des Reifendrucks unerlässlich. Winterreifen sollten grundsätzlich einen Luftdruck von mindestens 2 bar haben, natürlich abhängig von Reifen und Fahrzeug.
Auch das Ersatzrad sollte regelmäßig auf Luftdruck und Schäden kontrolliert werden.
Bei der Lagerung der Sommerreifen sollte der Luftdruck um 0,3 bar erhöht werden. Vor dem Einlagern am besten die Sommerreifen auf Risse oder Schnitte überprüfen und Steinchen aus dem Reifenprofil entfernen. Wenn die Reifen länger als 4 Wochen nicht genutzt werden, sollten sie aufrecht stehend mit mindestens 10 cm Abstand zum Boden in Regalgestellen gelagert werden. Um Verformungen zu vermeiden, sollten die Reifen einmal pro Monat etwas gedreht werden.
Wer sich das Einlagern etwas einfacher machen möchte, kann sich auch an die Werkstatt seines Vertrauens wenden: Wie auch zum Beispiel Premio Johann bieten viele Werkstätten einen Lagerungs-Service für die Sommerreifen an.

Schneeketten
In den Bergen oder auch einfach bei großen Schneemengen ist auch schon mal mit Winterreifen kein Weiterkommen mehr möglich. In diesen Situationen sollten die Schneeketten nicht zuhause irgendwo im Keller liegen, sondern im Auto griffbereit sein. Beim Kauf der Schneeketten ist Qualität das wichtigste Kriterium. Einfache Handhabung, Langlebigkeit und Griffigkeit in allen Situationen weisen gute Schneeketten aus.

Batterie
Eine der häufigsten Pannen-Ursachen ist eine defekte oder entladene Batterie. Deshalb sollte gerade vor den ersten wirklichen Nachtfrösten die Batterie geprüft werden, da der Winter für Batterien Extrembelastungen bereithalten kann.
Auch wenn moderne Batterien meist wartungsarm sind, sollten die Pole mit einem Tuch gereinigt werden und der Säurestand von einem Fachmann überprüft werden. Ältere Batterien sind oft kälteanfälliger und sollten deshalb überprüft und mit einer Thermo-Verpackung vor der Kälte geschützt werden. Ist die Batterie schon 5 Jahre oder länger im Einsatz, sollte man über eine neue nachgedacht werden.
Falls nach einer wirklich kalten Nacht trotz Vorbereitung die Batterie streikt, sollte ein Starterkabel griffbereit liegen. Doch bevor man dieses erstmals anwendet, sollte man sich von einem Fachkundigen erklären lassen, wie man Starthilfe gibt.

Lichtcheck

Stand-, Abblend-, Fern-, Brems-, Rücklichter und Nebelschlussleuchten sind unerlässlich für eine sichere Fahrt. Gerade vor der dunklen Jahreszeit sollten deshalb sämtliche Leuchten überprüft werden. Dafür empfiehlt sich der Lichtcheck beim Fachmann.
Außerdem sollten die Scheinwerfer regelmäßig gereinigt werden. Schon nach einer halben Stunde Fahrt auf verunreinigter oder nasser Straße, verschmutzt ein Autoscheinwerfer um mehr als 60 Prozent – dementsprechend wird auch weniger Licht abgegeben.

Scheibenwaschanlage

Ebenso wie die Scheinwerfer verschmutzt auch die Windschutzscheibe im Winter schneller. Deshalb sollte darauf geachtet werden, ob die Scheibenwischer noch intakt sind. Bei rissigen Gummilippen der Wischer müssen diese getauscht werden, zum einen um die Scheibe sauber halten zu können, aber auch um Kratzer zu vermeiden. Insbesondere die Heckscheibenwischer werden diesbezüglich oft vernachlässigt.
Damit das Waschwasser bei tiefen Temperaturen trotzdem benutzbar ist, empfiehlt sich ein Frostschutzzusatz.

Kühlwasser

Auch das Kühlwasser des Motors muss vor Frost geschützt werden. Eingefrorenes Kühlwasser kann immensen Schaden verursachen: Nicht nur der Kühler kann zerstört werden, sondern auch Wasserpumpe, Thermostat und Kühlschläuche. Die Überprüfung des Frostschutzgehalts sollte jedoch einem Fachmann überlassen werden.

Türdichtungen und –schlösser

Um zu verhindern, dass Gummi an Türschlössern und –dichtungen spröde wird und sogar bricht, kann das Material mit einem Fettstift geschützt werden. Damit sich kein Wasser im Schloss sammelt, kann man an den Türschlössern mit Graphit nachhelfen. Falls das Schloss doch einmal zugefroren ist, sollte ein Enteisungsspray zur Hand sein – am besten in der Handtasche und nicht im Auto.

Motoröl

Ist noch genug Motoröl vorhanden? Ist vielleicht Winter- statt Sommermotoröl nötig? Der Ölstand sollte rechtzeitig überprüft werden. Und bei extrem niedrigen Temperaturen, kann Wintermotoröl dem Motor helfen, ohne „Rhythmusstörungen“ durch den Winter zu kommen. Auch hierbei kann eine Fachwerkstatt Fragen beantworten und weiterhelfen.

Unterbodenschutz

Nasse Fahrbahnen voller Streusalz kann schlimmes für die Unterseite des Autos bedeuten, falls nicht richtig vorgesorgt wurde. Deshalb ist beim Wintercheck auch der Blick unter das Auto sehr wichtig. In einer Werkstatt sollte man deshalb den Unterbodenschutz überprüfen und ausbessern lassen, falls notwendig, denn wenn der Rost erst einmal eine Stelle gefunden hat, werden Reparaturen teuer.
Um Schäden vorzubeugen, lohnt sich außerdem eine regelmäßige Autowäsche. Dabei sind vor allem die Unterbodenwäsche und anschließende Wachsversiegelung wichtig.

Für den Fall des Falles: Warnweste, Pannendreieck und Verbandskasten

Falls man einmal, wegen einer Panne oder dem Anlegen der Schneeketten zum Beispiel, aus dem Auto muss sollte die Warnweste griffbereit in der Nähe des Fahrersitzes aufbewahrt werden. Auch wenn sie in Deutschland für PKW noch nicht Pflicht ist, lohnt sie sich allemal. Eine Kontrolle des Verbandskasten hinsichtlich Verfallsdatum und des Warndreiecks hinsichtlich Funktionstüchtigkeit kann ebenfalls nicht schaden.
Im Falle einer Panne werden sich alle Beteiligten auch über eine Decke zum Warmhalten freuen.

Winterzubehör

Für freie Sicht und gegen Schneeschleier bei voller Fahrt sollten auch Eiskratzer und Handfeger griffbereit aufbewahrt werden.

 

- Quelle: SV / OZ
- Foto: Colin Brough /Stock Photo


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