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Mittwoch, 02. Oktober 2013

Rezension: „Die Götterkriege. Die weiße Flamme“ von Richard Schwartz

Nach einer abenteuerlichen Reise mit Hindernissen, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie überwindbar wären, erreicht die Halbelfe Leandra mit einigen Gefährten die Kronstadt vo Illian. Doch auch wenn sie in Askir bereits als Königin anerkannt wurde, erweist sich der Weg zum Tron in Illian nicht ganz so einfach. Mit Kriegsfürst Corvulus steht das Heer des Feindes vor den Mauern und schmiedet auch innerhalb der Mauern seine Ränke. So steht Leandra mit ihren Gefährten zwischen den Fronten der religiösen Fanatiker und ihren und es bleibt nur wenig Zeit, das Schicksal Illians zu wenden…

Was den Leser in der Reihe „Das Geheimnis von Askir“ schon fesselte, führt Richard Schwartz nun in „Die Götterkriege“ weiter fort: Er erschafft eine erstaunlich komplexe Welt mit dreidimensionalen Figuren und einer unheimlich verstrickten, vielfältigen Handlung – und schafft es dabei, den Leser nicht zu verwirren, sondern dafür zu sorgen, dass der Leser immer den Überblick behält und hin und wieder sogar einen Blick in zukünftige Ereignisse erhaschen kann. Nichtsdestotrotz lässt der Autor genug Leerstellen, um eine Spannung aufzubauen, die dafür sorgt, dass der Leser den Roman nicht mehr aus den Händen legen kann. Die veränderte Erzählperspektive, die schon im ersten Band von „Die Götterkriege“ eingesetzt wurde, trägt zu der allgemeinen Komplexität der Romane bei und lässt nicht zu, dass Langeweile aufkommt.

Havald, der Wanderer, der alles um sich herum zu verändern scheint, war die Seele der Romane um „das Geheimnis von Askir“. Dementsprechend hinterlässt er nun in den neuen Romanen eine deutliche Lücke, wobei jedoch deutlich wird, dass er nicht auf Dauer „verhindert“ sein und bald wieder eine Rolle spielen wird.
Auch wenn man diesen Protagonisten vermissen mag, hält die Geschichte den Leser dennoch in Atem und verblüfft wieder mit fast unglaublichen, aber in jedem Fall logischen Wendungen. Somit hat Schwartz auch mit diesem Roman wieder eine wunderbare Geschichte erschaffen, die sich zu lesen lohnt.

 

- Quelle: SV / OZ
- Cover: Piper Verlag


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