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Freitag, 11. Oktober 2013

Rezension: „Der Schrecksenmeister“ von Walter Moers

Endlich hat Walter Moers den großen Kratzenroman von Hildegunst von Mythenmetz übersetzt! Dieser spielt in Sledwaya, der ungesündesten Stadt Zamoniens, in der so gut wie jeder Einwohner krank ist und es mehr Apotheken als Lebensmittelläden gibt. Dort lebt auch Echo, das hochbegabte Krätzchen, das nach dem Tod seines Frauchens auf der Straße gelandet ist. Kurz vor dem Verhungern und schon nicht mehr Herr seiner Sinne schließt er mit dem Schrecksenmeister Succubius Eißpin einen grausamen Vertrag:Einen vollen Monat lang muss Eißpin Echo auf höchstem kulinarischen Niveau verwöhnen und mästen – danach hat er das recht, die Kratze zu töten und ihr Fett auszukochen, um es in seinen alchemistischen Versuchen zu verwenden… Der Leser wird schon auf den ersten Seiten des Romans in eine verrückte Welt hineinkatapultiert, in der „das Gesunde krank und das Kranke gesund ist“. Die absurde Stadt und der verrückte Schrecksenmeister in seinem düsteren, verwinkelten Schloss wird unglaublich bildhaft beschrieben, sodass es nicht schwerfällt die kuriosen Gestalten geradewegs vor sich zu sehen. Auch die im ganzen Buch verstreuten Bilder geben einen schönen Eindruck von Szenen und Figuren aus dem Roman. Mit seiner ungewöhnlichen Phantasie und seinem starken Ausdrucksvermögen führt Walter Moers seine Leser in eine rasante Geschichte zwischen Schock und Witz, die seinesgleichen sucht.

 

 

 

 

 

 

 

- Quelle: SV / OZ
- Cover: Piper Verlag


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