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Donnerstag, 05. Dezember 2013

Corinna Hein ist „Sportlerin des Monats“ November

Weltmeisterin im Kunstradfahren vor Natalie Geisenberger (Rodeln) und Springreiter Carsten-Otto Nagel...

 

Frankfurt am Main, 05. Dezember – Die „Sportlerin des Monats“ November heißt Corinna Hein. Bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Kunstradfahrer im schweizerischen Basel verteidigte die Darmstädterin in der 1er-Konkurrenz ihren WM-Titel. Corinna Hein wurde dafür von den 3.800 geförderten Sporthilfe-Athleten mit großer Mehrheit zu ihrer „Sportlerin des Monats“ November gewählt. Über den zweiten Platz darf sich Rodlerin Natalie Geisenberger freuen, die mit zwei Weltcup-Siegen in den Olympia-Winter startete. Platz drei ging an Springreiter Carsten-Otto Nagel, der zum zweiten Mal nach 2008 die bedeutende internationale Riders Tour gewann.

Corinna Hein (Kunstrad)                 52,9%

Natalie Geisenberger (Rodeln)         36,9%

Carsten-Otto Nagel (Springreiten)   10,2%

Corinna Hein gab sich in Basel nicht mit der erfolgreichen Titelverteidigung zufrieden: Die 30-Jährige erzielte mit 180,11 Punkten einen neuen Meisterschaftsrekord und lag damit satte zehn Punkte vor ihrer zweitplatzierten Teamkollegin Lisa Hattemer. Lohn für die Weltklasse-Leistung war das Regenbogentrikot des Weltradsportverbandes UCI, das Corinna Hein nach 2009, 2011 und 2012 bereits zum vierten Mal überstreifen durfte. In den Geschichtsbüchern des Kunstradfahrens rangiert allein Annemarie Faig mit fünf WM-Titeln (in Serie 1968-1972) vor der Darmstädterin. Auch die Gesamtbilanz der deutschen Kunstradfahrer war in Basel einmal mehr überragend: Mit fünfmal Gold und viermal Silber holten die Athleten des Bundes Deutscher Radfahrer die Maximalausbeute.

Natalie Geisenberger setzte zum Auftakt des Olympia-Winters ein deutliches Zeichen: Die 25-Jährige ist topfit und erfolgshungrig. Die ersten beiden Weltcup-Stationen in Lillehammer und Innsbruck-Igls dominierte Natalie Geisenberger mit drei von vier Laufbestzeiten – die Weltcup-Siege Nummer 17 und 18 waren perfekt. In Lillehammer bewies die Miesbacherin bei hohen Außentemperaturen, dass sie auch mit schwierigen Bedingungen im Eiskanal zurechtkommt. Wie im vorolympischen Winter ist Natalie Geisenberger das Maß der Dinge, das Ticket für Sotschi ist ihr nicht mehr zu nehmen.

Springreiter Carsten-Otto Nagel krönte sich bei der abschließenden Prüfung der Riders Tour in München zum „Rider of the year“. Zwar fiel der 51-Jährige nach zwei Abwürfen in der Tageswertung zurück, sein Punktepolster in der Tour-Gesamtwertung war jedoch groß genug, um den Briten John Whitaker auf Distanz zu halten. Für Carsten-Otto Nagel war es zugleich ein wohltuender Triumph mit Blick auf die bittere Enttäuschung des Jahres 2012, als eine Zahn-Operation seines Pferdes Corradina die Olympia-Premiere verhinderte.

Der „Sportler des Monats“ wird regelmäßig von den 3.800 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe ermittelt – unterstützt von der Athletenkommission im DOSB und SPORT1.

„Sportler des Monats“ 2013
Januar: Isabella Laböck (Snowboard)
Februar: Eric Frenzel (Nordische Kombination)
März: Stefan Baumeister (Snowboard)
April: Anne Haug (Triathlon)
Mai: FC Bayern München (Fußball)
Juni: Patrick Hausding (Wasserspringen)
Juli: Thomas Lurz (Schwimmen – Freiwasser)
August: Raphael Holzdeppe (Leichtathletik)
September: Volleyball-Nationalmannschaft Frauen
Oktober: Sebastian Vettel (Formel 1)
November: Corinna Hein (Kunstradfahren)

- Quelle/Logo: Stiftung Deutsche Sporthilfe


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