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Montag, 17. März 2014

Winterwurf-Europacup: Deutsche Leichtathleten mit Doppelsiegen und EM-Normen

Katharina Molitor als Zweite und Siegerin Linda Stahl zeigten starke Leistungen beim Winterwurf Europacup in Leiria.

Leiria (Portugal) - Beim Winter-Europacup im portugiesischen Leiria haben die deutschen Leichtathletinnen starke Leistungen gezeigt. Sowohl die Frauen (4.263 Punkte) als auch der U23-Nachwuchs (4.164 Punkte) gewannen in den Mannschaftswertungen. Besonders großen Anteil am Sieg hatten Speewerferin Linda Stahl vom TSV Bayer 04 Leverkusen sowie die U23-Diskuswerferin Shanice Craft von der MTG Mannheim. Die Mannheimerin gewann das U23-Diskuswerfen und wurde beim Kugelstoßen Zweite.

Linda Stahl löst mit Speerwurf-Sieg EM-Ticket
Die Leverkusenerin mit einem Wurf auf 61,20 Meter und löste damit gleichzeitig das EM-Ticket. Die 28-Jährige ging mit ihrem Wurf im dritten Versuch in Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Für Linda Stahl war die EM-Qualifikation in Leiria mehr Pflicht als Kür. Sie steht kurz vor dem Medizinexamen und hat daher zurzeit eher ihr Examen im Kopf. „Eigentlich habe ich momentan aber eher mein Examen im Kopf, so dass das jetzt wirklich die Pflicht war. So war es dann auch in Ordnung", sagte sie nach dem Wettkampf. Über ihre Facebook-Seite ging ihr Blick denn auch schon nach vorne: "Die Norm für Zürich abgehakt und für das Team gewonnen. 61,20 Meter mit der 'Technik' werfen kann auch nicht jeder. Es ist also noch viel Luft nach oben."

Speerwerferin Katharina Molitor erfüllt ebenfalls EM-Norm

Auch andere deutsche Athletinnen qualifizierten sich mit starken Leistungen für die Europameisterschaft. Speerwerferin Katharina Molitor vom TSV Bayer 04 Leverkusen wurde mit einem Wurf auf 60,97 Meter Zweite hinter ihrer Teamkollegin Linda Stahl. Somit übertrafen beide Rheinländerinnen die vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderte EM-Norm (60,50 Meter).

Hammerwerfer Markus Esser wird Siebter

Im Hammerwerfen kam es zum erwarteten Zweikampf zwischen dem polnischen Weltmeister Paweł Fajdek und dem ungarischen Olympiasieger Krisztián Pars. Dem Polen Fajdek genügte schließlich ein guter Wurf auf 78,75 Meter zum Sieg. Pars zeigte zwar die konstanteren Würfe und war fünfmal über 77 Meter. Doch die 78,75 Meter von Fajdek konnte er nicht knacken. Der Deutsche Meister Markus Esser vom TSV Bayer 04 Leverkusen konnte im Kampf um die vorderen Plätze nicht mitmischen. Mit 73,46 Metern reichte es am Ende zu Platz 7.

- Quelle: OZ (GH)

- Foto: OZ


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