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Donnerstag, 27. März 2014

Der Girls’Day an FHM Tec Rheinland

Pulheim - Heute lud die Fachhochschule des Mittelstandes auch am Standort Pulheim zum Girls’Day ein. Am deutschlandweiten Girls’Day können Mädchen in Berufe reinschnuppern, die unter Kräftemängel leiden oder stark von Männern besetzt sind.

Zu Beginn des Girls’Day an der FHM Tec Rheinland wurden um 9:00 Uhr knapp 40 Mädchen von der Diplom-Sozialwirtin Janine Bunzeck und der Dozentin Dr. Cornelia Drees begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung der beiden Leiterinnen ging es hoch in einen Raum wo die Dozentin Cornelia Drees einen Vortrag über verschiedene Themen hielt, die etwas mit dem Beruf des Technologiemanagers zu tun haben. Um Technologiemanagement studieren zu können braucht es die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), Begeisterung für technologische Innovation und Interesse für Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften. Danach erzählte Drees unter anderem vom sehr starken Verbrauch wichtiger Rohstoffe, die bei unsorgfältigem Umgang in einigen Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen. Außerdem erzählte Drees von den Zukunftshäusern und dem Ökologischen Fußabdruck.

Was ist der Ökologische Fußabdruck?

Unter dem Ökologischen Fußabdruck versteht man die die notwenige Fläche, die es ermöglicht einen bestimmten Lebensstill eines Menschen zu ermöglichen. Der Ökologische Fußabdruck sollte unter heutigen Umständen in Deutschland um die 4 Hektar liegen.

Was versteht man unter einem Zukunftshaus?

Ein Zukunftshaus ist ein Haus, das man heute baut um die Umwelt zu schützen und wichtige Rohstoffe nicht zu schnell zu verbrauchen. Aber was können Bauherren an technischen Möglichkeiten nutzen? Um schon mit dem Hausbau die Natur zu schützen können Hausbauer zum Beispiel ein Gründach errichten. Das kühlt das Haus im Sommer und wärmt im  Winter. So werden viele Hundert Euro für die Klimaanlage und die Heizung gespart.

Außerdem können die Hausbewohner Regenwasser sammeln um damit zum Beispiel die Blumen zu gießen. Das spart auch noch mal ein bisschen Geld und ist wie das Gründach umweltschonend. Leuchtdioden können anstatt Glühbirnen benutzt werden. Diese halten bis zu 100 Mal länger und verbrauchen viel weniger Strom. Es gibt aber noch viel mehr Wege ein neues Haus im Stile eines Zukunftshauses zu bauen.

Nach dem den Mädchen der Ökologische Fußabdruck und das Zukunftshaus erklärt wurden, durften sie sich in Gruppen zusammensetzen und sich entweder ein eigenes Zukunftshaus ausdenken oder ihren ökologischen Fußabdruck messen. Anschließend befragten die Teilnehmerinnen der Gruppe „Ökologischer Fußabdruck“ die anderen Mädchen nach ihrem Ökologischen Fußabdruck und rechneten diesen dann aus. Für diese Aufgabe bekamen die Mädchen dann etwas länger als eine Stunde Zeit und konnten dann wenn sie wollten ihr Thema und ihre Arbeit vorstellen. Zum Abschluss der Aufgabe durften alle noch ein Feedback geben.

„Ich fand gut, dass wir auch  selber so ein Zukunftshaus planen oder unseren Ökologischen Fußabdruck berechnen durften.“, war die meist gegebene Antwort. Nach der Feedbackrunde neigte sich der Girls’Day auch schon langsam dem Ende entgegen. Janine Bunzeck erzählte noch etwas zum Beruf des Technologiemanagers und verteilte schließlich die Teilnahmebestätigung. Um 13:20 Uhr endete für die Mädchen ein erfolgreicher Tag mit vielen interessanten Einblicken.

- Quelle/Foto: OZ (Melina Hützen)


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