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Dienstag, 08. April 2014

Buchtipp: „Kalt ist der Abendhauch“ von Ingrid Noll

Der Roman handelt von der 83-jährigen Charlotte, die nach einigen Jahren Funkstille Besuch von ihrem Schwager Hugo bekommt. Von ihrem Enkel Felix und seinen Freunden lässt sie das Erdgeschoss ihres Hauses renovieren. Während der Geschichte erzählt Charlotte aus ihrem Leben, wodurch auch wieder ein paar Familiengeheimnisse ans Tageslicht kommen.

Das Buch ist sehr lesenswert weil es auf seine Art und Weise, gewollt oder nicht gewollt, davon erzählt wie die Leute früher nach dem Krieg gelebt haben und wie sie heute leben. Außerdem gibt Ingrid Noll den älteren Figuren eine ganz andere Rolle. Sie dürfen so sein wie sie sind.

Auch wenn viel Tragisches passiert steckt noch viel Ironie in der Geschichte, was vielen Büchern fehlt. Das Lesen macht durch diese Ironie auch gleich viel mehr Spaß. Das Buch ist empfehlenswert für alle Leser ab 15 Jahren, der Geschichten mag, die tragisch und ironisch zugleich sind.

Zur Autorin:

Ingrid Noll wurde 1935 in Shanghai geboren. Noll besuchte bis 1954 eine Mädchenschule in Bad Godesberg. Nach ihrem Abitur studierte sie in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Nach dem ihre drei Kinder aus dem Haus waren, fing sie an Krimiromane zuschreiben. Alle ihre Werke wurden sofort zu Bestsellern.

Werke:

- Der Hahn ist tot.

- Die Häupter meiner Lieben

- Die Apothekerin

- Der Schweinepascha

- Kalt ist der Abendhauch

- Röslein ist tot.

- Seelige Witwen

- Rabenbrüder

- Falsche Zungen

- Ladylike

- Kuckuckskind

- Ehrenwort

„Kalt ist der Abendhauch“ von Ingrid Noll

Roman

Diogenes Verlag

ISBN 978-3-257-23023-9

256 Seiten

Preis: 10,90 Euro

Erschienen im Mai 1998

 

 

- Quelle/Foto: OZ (Melina Hützen)


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