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Mittwoch, 07. Mai 2014

Uwe Seeler vor 50 Jahren erster Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga

Mitglied der "Hall of Fame des deutschen Sports" macht sich in der ersten Fußball-Bundesligasaison 1963/1964 mit 30 Toren "unsterblich"...

 

Frankfurt am Main, 7. Mai 2014 – Am 9. Mai 1964 jährt sich zum 50-sten Mal der letzte Spieltag in der ersten Saison der Fußball-Bundesliga. "Uns" Uwe Seeler, Preisträger der "Goldenen Sportpyramide" und Mitglied der "Hall of Fame des deutschen Sports" wird mit 30 Toren der erste Bundesliga-Torschützenkönig. Bereits im Oktober folgt der nächste Jahrestag: Am 16. Oktober 1964 beförderte Sepp Herberger den damals 17-Jährigen zum Fußball-Nationalspieler.

Diese Jubiläen sind Anlass, alle Sportbegeisterten einzuladen, mehr über das "Hall of Fame"-Mitglied zu erfahren. Denn wer weiß schon, was der Hamburger Uwe Seeler beispielsweise mit Otto von Bismarck, Johannes Brahms und Helmut Schmidt gemeinsam hat? Die Antwort findet sich in Seelers ausführlicher Biografie auf der "Hall of Fame"-Homepage: www.hall-of-fame-sport.de.

Die im Jahr 2006 von der Deutschen Sporthilfe initiierte "Hall of Fame des deutschen Sports" ist ein Forum der Erinnerung an Menschen, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben. Dazu gehören Athleten und Trainer ebenso wie Funktionäre und Gestalter. Die "Hall of Fame" soll dazu beitragen, die mehr als hundertjährige Geschichte des deutschen Sports und seiner Persönlichkeiten im Gedächtnis zu bewahren und Diskussionen darüber anzuregen.

In diesem Jahr werden fünf weitere Mitglieder aufgenommen, so dass die Ruhmeshalle zukünftig aus 80 Mitgliedern bestehen wird: Dr. Karl August Willibald Gebhardt, der in Deutschland den Boden für die Olympische Bewegung bereitete, und Sir Ludwig Guttmann als Begründer der Paralympics sowie aus dem Fußball Sepp Maier und Gerd Müller, die vor 40 Jahren in München Weltmeister wurden. Außerdem wird der diesjährige Preisträger der "Goldenen Sportpyramide", Segler Jochen Schümann, Mitglied der "Hall of Fame des deutschen Sports". Die feierliche Auszeichnung Schürmanns findet am 16. Mai im Berliner Hotel Adlon statt.

Weitere Top-Daten 2014 der "Hall of Fame des deutschen Sports":

12. Mai: Vor 50 Jahren wird Sepp Herberger in Hannover vor dem Länderspiel gegen Schottland (2:2) offiziell als Fußball-Bundestrainer verabschiedet. Er übergibt die Verantwortung an seinen Assistenten Helmut Schön.

22. Mai: Vor 100 Jahren siegt Weltmeister Emanuel Lasker in St. Petersburg in einem der stärksten Schachturniere der Geschichte mit elf Großmeistern. Lasker bleibt ohne Niederlage und untermauert seinen Status als weltbester Spieler.

24. Mai: Vor 40 Jahren wird Willi Weyer zum Präsidenten des Deutschen Sportbunds gewählt. Weyer führt die Trimm-Dich-Aktion fort, die Millionen Menschen zu Bewegung und Sport bringt. In seiner zwölfjährigen Amtszeit steigt die Mitgliederzahl von 13 auf 19 Millionen.

2. Juni: Vor 80 Jahren siegt Gottfried Freiherr von Cramm bei den Internationalen Tennis-Meisterschaften von Frankreich (heute French Open) im Finale gegen den australischen Vorjahressieger Jack Crawford (6:4, 7:9, 3:6, 7:5, 6:3).

4. Juni: Vor 10 Jahren erhält Schwimmlegende Roland Matthes bei einer Benefiz-Gala im Berliner Adlon-Hotel die Goldene Sportpyramide der Deutschen Sporthilfe. Matthes ist der erfolgreichste deutsche Rückenschwimmer und vierfacher Olympiasieger.

4. Juli: Vor 60 Jahren geschieht das „Wunder von Bern“: Deutschland wird mit einem 3:2 über Ungarn zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Fritz Walter geht als Kapitän der Nationalmannschaft, Sepp Herberger als ihr Trainer in die Geschichte ein.

7. Juli: Vor 40 Jahren wird Deutschland in München mit einem 2:1 über die Niederlande zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister. Im Team stehen Sepp Maier, Gerd Müller und Franz Beckenbauer als Kapitän, Trainer ist Helmut Schön.

15. Juli: Vor 75 Jahren läuft Rudolf Harbig in Mailand über 800 Meter Weltrekord in 1:46,6 min. Eine schier unglaubliche Zeit, weshalb die Nachrichtenagenturen nicht die leicht missverständlichen Zahlen melden, sondern ausgeschrieben: eins-sechs-und-vierzig-sechs. Der Rekord hält bis 1955.

21. Juli: Vor 60 Jahren gewinnt Fritz Thiedemann vor 40.000 Zuschauern als erster deutscher Springreiter den King-George-Cup in London.

27. Juli: Vor 30 Jahren wird Berthold Beitz bei der IOC-Session in Los Angeles zum Vizepräsidenten des Internationalen Olympischen Komitees gewählt (bis 1988). Beitz rettet im Zweiten Weltkrieg Juden vor dem KZ und ist später einer der einflussreichsten Männer der deutschen Wirtschaft. Im vergangenen Jahr starb er am 30. Juli im Alter von 99 Jahren.

10. August: Vor 30 Jahren wird Ulrike Meyfarth in Los Angeles mit übersprungenen 2,02 Metern zum zweiten Mal - nach 1972 - Olympiasiegerin im Hochsprung.

11. August: Vor 30 Jahren gewinnt Reiner Klimke bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die Einzelkonkurrenz der Dressurreiter und ist mit sechsmal Olympia-Gold der erfolgreichste deutsche Reiter aller Zeiten.

31. August: Vor 40 Jahren wird Schwimmstar Roland Matthes, vierfacher Olympiasieger, nach acht Jahren zum ersten Mal wieder auf der Rückenstrecke besiegt (beim Länderkampf gegen die USA in Concord von John Naber).

1. Oktober: Vor 25 Jahren wird Henry Maske als erster DDR-Boxer Amateur-Weltmeister. Im Halbschwergewicht siegt er in Moskau gegen den Kubaner Pablo Romero klar nach Punkten.

3. Oktober: 10. Todestag von Turn-Olympiasieger Helmut Bantz.

16. Oktober: Vor 60 Jahren befördert Sepp Herberger den 17-jährigen Uwe Seeler zum Fußball-Nationalspieler.

10. bis 24. Oktober: Vor 50 Jahren gewinnen bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio mehrere Hall-of-Fame-Mitglieder Olympia-Gold: die Reiter Josef Neckermann und Reiner Klimke in der Dressur mit der Mannschaft und Hans Günter Winkler im Mannschaftsspringen. Wasserspringerin Ingrid Krämer-Gulbin siegt vom Drei-Meter-Brett zum dritten Mal in einem olympischen Wettbewerb. Willi Holdorf wird am 20. Oktober Zehnkampf-Olympiasieger in einem mitreißenden Finale im 1500-Meter-Lauf gegen den Sowjetrussen Rein Aun und Willy Kuhweide segelt am 21. Oktober nach einer konfliktreichen innerdeutschen Ausscheidung auf Platz eins im Finn-Dinghy. Zudem führt Gustav Kilian in Tokio den deutschen Bahnvierer als Trainer erstmals zum Olympiasieg.

31. Oktober: Vor 60 Jahren stellt Heinz Fütterer im japanischen Yokohama mit handgestoppten 10,2 Sekunden den 100-Meter-Weltrekord von Jesse Owens ein.

24. Oktober: Vor 70 Jahren wird der Ringer und Widerstandskämpfer Werner Seelenbinder von den Nazis ermordet.

2. November: Heute ist der 70. Geburtstag von Diskus-Star Liesel Westermann-Krieg. Der Olympia-Zweiten gelang 1967 der erste Diskuswurf einer Frau über 60 Meter (61,26 Meter).

24. Dezember: Heute ist der 70. Geburtstag von Erhard Keller, dem zweifachen Olympiasieger im Eisschnelllauf von 1968 und 1972.

31. Dezember: Vor 75 Jahren wird Rad-Weltmeister Albert Richter festgenommen und zwei Tage später von der Gestapo im Gefängnis ermordet.

Die "Hall of Fame des deutschen Sports" wird durch adidas begleitet. Ideelle Partner sind der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS).

- Quelle/Logo: Stiftung Deutsche Sporthilfe


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