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Montag, 28. Juli 2014

TSV Bayer 04 holt bei Leichtathletik-DM elf Medaillen

Speerwerferin Linda Stahl verteidigte ihren DM-Titel mit einem Wurf auf 63,55 m.

Ulm - Die Athleten des TSV Bayer 04 Leverkusen haben am Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften insgesamt elf Medaillen gesammelt. Fünf Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen nahmen die Leverkusener Athleten mit nach Hause. Dabei trotzten die Sportler teils schwierigem Wetter.

Die Leverkusener Speerwerferin Linda Stahl hat ihren Titel verteidigt. Mit einem Wurf auf 63,55 m gewann sie vor ihrer Vereinskameradin Katharina Molitor (63,40 m). Dritte wurde Christin Hussong aus Zweibrücken (60,45 m). Für Stahl war der Sieg eine gelungene Einstimmung auf die in zwei Wochen beginnende Leichtathletik-Europameisterschaft in Zürich (12. - 17. August). Weltmeisterin Christina Obergföll nahm wegen einer Babypause nicht am Wettkampf teil. Sie guckte sich den Wettbewerb in Ruhe mit ihrem Sohn Marlon und ihrem Mann Boris von der Tribüne aus an.

Stabhochspringer Tobias Scherbarth wurde erstmals deutscher Meister. Nach einer Regenunterbrechung siegte Scherbarth mit einem Sprung über 5,60 m. Den zweiten Platz holte Scherbarths Teamkollege Marvin Caspari mit einem 5,40 m-Sprung. Den dreifachen Leverkusener Erfolg machte Tom Konrad perfekt. Mit einem Sprung über 5,30 m sicherte sich der Rheinländer zusammen mit Daniel Clemens aus Zweibrücken den dritten Platz. Titelverteidiger Malte Mohr aus Wattenscheid schied nach drei ungültigen Versuchen an 5,30 m aus. Auch für den Leverkusener Karsten Dilla lief es nicht wie erhofft. Er musste schon bei seiner Einstiegshöhe von 5,40 m passen. Der Olympia-Zweite Björn Otto hatte die deutschen Meisterschaften verletzungsbedingt abgesagt. Auch Weltmeister Raphael Holzdeppe fehlte beim Wettkampf. Er hat die Saison wegen Formschwäche bereits abgebrochen.

Im Donaustadion ging am Wochenende ein weiterer Meistertitel nach Leverkusen. Markus Esser sicherte sich mit einem 75,18 m-Wurf seinen achten Titel seit 2006. Die EM-Norm verfehlte er damit jedoch erneut. Zweiter im Hammerwurf wurde der Staufener Alexander Ziegler (75,15 m). Dritter wurde Essers Leverkusener Teamkamerad Sven Möhsner (71,54 m).

Auch die 4x400-Meter-Staffel der Frauen durfte sich über einen DM-Titel freuen. Frederike Hogrebe, Julia Förster, Claudia Wehrsen und Carolin Walter siegten in 3:35,54 Minuten vor den favorisierten Staffeln aus Köln und Wattenscheid. Carolin Walter nahm nicht nur eine Gold- sondern auch eine Silbermedaille mit nach Hause. Über 800 Meter lief sie in 2:03,11 Minuten persönliche Bestleistung und zu Silber. Claudia Wehrsen machte es ihrer Teamkameradin aus dem siegreichen Staffelquartett nach. Nach Gold über 4x400-Meter sprintete Wehrsen über 400-Meter-Hürden in persönlicher Bestzeit (57,20 Sekunden) zu Silber.

Die 4x400-Meter-Staffel der Männer mit Lars Niklas Heinke, Tobias Lange, Robin Schembera und Hendrik Esser schaffte es in 3:12,02 Minuten auf den dritten Platz.

Hochspringer Mateusz Przybylko reiste wegen einer kürzlich erst überstandenen Verletzung ohne Wettkampfpraxis nach Ulm. Nach einem tollen Saisonstart war er mit dem Sprungfuß umgeknickt und musste mehrere Wochen pausieren. In Ulm reichte sein Sprung über 2,05 Meter schließlich für Platz acht, den er sich mit Teamkollege Sven Tarnowski teilte.

- Quelle: OZ (GH)

- Foto: OZ (privat)


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