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Mittwoch, 08. Oktober 2014

Mein Praktikum bei der OZ

Pulheim - Vor circa einem halbem Jahr habe ich mich dazu entschieden, ein Praktikum im journalistischen Bereich zu absolvieren. Mein Plan war es, meine Fähigkeiten im Bereich des Artikelschreibens und Textverfassens auszubauen. Bei meinen Recherchen über einen geeigneten Schülerpraktikumsplatz bin ich durch Kontakte auf die OZ Onlinezeitung die Zeitung für NRW gestoßen. Nach einem kurzen Bewerbungsgespräch stand für mich fest, dass ich die zwei Wochen meiner Praktikumszeit hier verbringen möchte.

 

1. Tag

Am 22. September begann mein Praktikum um 9 Uhr. Gespannt betrat ich mein eigenes kleines Büro zum ersten Mal. Durch die Redaktionsleiterin Julia Schmidt erhielt ich eine kleine Einführung in meinen neuen Arbeitsplatz und konnte danach schon direkt loslegen.

 

Als erstes las ich die "Internen Standards für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Charara Group" sorgfältig und wurde somit über die wichtigsten Verhaltensregeln während und nach meiner Arbeitszeit informiert. Wichtig war natürlich auch, dass ich die Onlinezeitung und ihren Aufbau besser kennen lernte. Somit durchforstete ich erstmals selbstständig die OZ.

 

Nach diesen anfänglichen Aufgaben erhielt ich die Information, dass ich ein Interview mit einer Bewerbungsgesprächtrainerin führen werde. Dadurch ergab sich schon gleich meine nächste Aufgabe. Ich informierte mich gründlich über die Schule FHM Tec Rheinland, an der das Interview stattfinden sollte und notierte mir viele Fragen, die ich gerne stellen wollte.

 

Als ich damit fertig war, fing ich an, meinen ersten Artikel zu schreiben. Das Thema durfte ich mir dabei selbst aussuchen. Da ich sehr sportbegeistert bin, wählte ich als aktuelles Thema die Konflikte beim Rheinderby in der Fußballbundesliga.

Den Finalenpunkt setzte ich um halb 3 unter den Text und schloss so meinen ersten Arbeitstag ab und ging zufrieden nach Hause.

 

2. Tag

Am Dienstagmorgen traf ich zum üblichen Redaktionsbeginn schon um 8 Uhr ein. Sofort wurde ich in den Redaktionsalltag miteinbezogen und wurde mit meinen zukünftigen Aufgaben als Praktikantin vertraut gemacht. Ein Teil meiner täglichen Routineaufgaben begann. Am Anfang des Tages hatte ich eine Stunde lang Zeit, um drei geeignete Tagesthemen rauszusuchen, die ich der Redaktionsleiterin anschließend vorstellte. Dabei achtete ich darauf, dass sich das Thema möglichst auf NRW bezog und die Allgemeinheit ansprach. Als sich ein passendes Thema finden ließ, setzte ein Redakteur meinen Themenvorschlag für das Tagesthema schriftlich um. Währenddessen suchte ich nach einem thematisch passenden Bild.

 

Damit ich auch immer einen guten Überblick hatte, erhielt ich anschließend meinen kompletten Wochenplan mit allen Terminen und meinen Tagesaufgaben.

 

Pünktlich um 11 Uhr gab es eine interessante Typo3-Schulung für mich, in der ich lernte, wie man geschriebene Artikel in der Onlinezeitung veröffentlicht und was dabei zu beachten ist.

 

Nach meiner Mittagspause schrieb ich passend zum Herbstanfang meinen eigenen Ratgeberartikel über Unternehmungen im Herbst und konnte diesen anschließend selbstständig auf die Internetseite der OZ laden.

 

3. Tag

An diesem Morgen begrüßte ich zu aller erst meinen neuen Arbeitskollegen Richard, der für die restliche Zeit auch in meinem Büro für die Onlinezeitung arbeiten sollte. Als wir im Büro eintrafen, startete ich selbstständig mit meiner täglichen Aufgabe, die drei Tagesthemen rauszusuchen. Das ausgewählte Thema für die Startseite waren die Bundesligaergebnisse von den ersten Paarungen der englischen Woche, wozu ich auch ein passendes Bild fand. Dabei kam mir mein gestern erlangtes Wissen zum Thema Urheberrecht sehr gelegen. Passend zur Bundesliga entschied ich mich schließlich für ein Bild, auf dem zahlreiche Fans zu sehen waren.

 

Da mein langersehnter Termin bei der Fachhochschule des Mittelstands am nächsten Tag anstand, erhielt ich noch eine konkrete Einweisung. Von der Redaktionsleitung bekam ich zuerst Antworten auf meine Fragen und erlangte anschließend noch einige Tipps, wie ein Interview am besten geführt werden soll.

 

Bevor ich dann in die Pause ging, begann ich, mich über Rezensionen zu informieren und eigenständig die Einleitung meiner Rezension für das Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu schreiben. Diese Aufgabe machte mir besonders viel Spaß, da ich die Rezension zu einem Buch meiner Wahl schreiben konnte.

 

Der zweite Teil meines Arbeitstages lag darin, einen Text für die Kategorie "Alltagswahnsinn" der Onlinezeitung zu schreiben, in den ich erfreulicherweise sehr viel Kreativität einbauen konnte.

 

4. Tag

Um 8 Uhr traf ich wieder in der Redaktion ein und machte mich direkt an die Arbeit, um meine Routineaufgaben zu erledigen. Ich suchte drei passende Tagesthemen raus und unternahm anschließend eine Bildrecherche dazu.

 

Als die Vorbereitungen für das Tagesthema beendet waren, führte ich noch ein kurzes Gespräch mit der Redaktionsleiterin über meinen bevorstehenden Termin, denn in Kürze war es so weit. Etwas aufgeregt sammelte ich noch weitere Informationen über die Fachhochschule, bis es dann um 10:15 Uhr los ging. Am Campus Pulheim der FHM Tec Rheinland angekommen, nahm mich die Bewerbungsgesprächtrainerin Nina Helesky in Empfang. Das Interview konnte jetzt starten. Nach kurzer Zeit wusste ich viel über ihren Beruf als Bewerbungstrainerin und Studentenbetreuerin, sowie über die Hochschule selbst. Auch Tipps für zukünftige Bewerbungen bekam ich an diesem Tag aus erster Hand. Anschließend zeigte sie mir die Räumlichkeiten der Schule, die ich auf einigen Fotos festhielt.

 

Mit zahlreichen neuen Eindrücken im Gepäck traf ich nach einiger Zeit wieder in der Redaktion der Onlinezeitung ein und berichtete erfreut über meinen kleinen Ausflug. Zurück an meinem Schreibtisch verfasste ich anhand meiner neu gewonnen Informationen und Fotos einen ersten Entwurf des Artikels über das Interview. Dies nahm die restliche Zeit meines Arbeitstages in Anspruch.

 

5. Tag

Als ich morgens in meinem Büro ankam, fing ich mit der Themen- und Bildrecherche an. Anschließend hatte ich etwas Zeit, um meine Rezension zu meinem Lieblingsbuch weiter zu schreiben.

 

Was ebenfalls noch ausstand, war die Besprechung meines Artikels über meinen Besuch bei der FHM. Also setzte ich mich mit der Redaktionsleiterin zusammen und wir gingen gemeinsam den Text durch. Um 12 Uhr wurden wir jedoch unterbrochen, da meine Lehrerin pünktlich zu einem kleinen Besuch vorbeikam. Sie schaute sich die Redaktionsräume an und ich zeigte ihr die Seiten der Onlinezeitung genauer. Nachdem sie festgestellt hatte, dass es mir gut ging, machte sie sich wieder auf den Heimweg.

 

Nach dieser Unterbrechung nahmen wir meinen Text über das Bewerbungstraining der FHM weiter unter die Lupe. Nachdem wir gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten sowie eine leserfreundlichere Textstruktur heraus gearbeitet hatten, verfasste ich meinen Artikel neu. Dazu hörte ich mir die Tonaufnahmen des Interviews an und schrieb alles Relevante für meinen Bericht wortwörtlich heraus. Mit Hilfe der Zitate verfasste ich den neuen Artikel mühelos. Das Besprechen des Artikels verschoben wir auf den nächsten Tag.

 

6. Tag

Als ich um kurz vor 8 Uhr im Büro eintraf, machte ich mich gleich an die Arbeit um geeignete Tagesthemen heraus zu suchen, darin war ich bereits geübt. Als ein passendes Thema gefunden war, bestand meine Aufgabe diesmal nicht darin die Bildrecherche durchzuführen, sondern meine bereits verfassten Artikel über das Rheinderby der Fußballbundesliga und über meinen Besuch bei der FHM Tec Rheinland zu überarbeiten.

 

Zusammen mit Julia kontrollierte ich nochmals gründlich meine Artikel bevor ich den Text über das Rheinderby anschließend im System von Typo3 einstellte.

 

Nach meiner Mittagspause zeigte ich ihr erwartungsvoll meine fertig gestellte Rezension zu dem Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", an der ich im Laufe der Tage immer ein bisschen gearbeitet hatte. Diese korrigierten wir ebenfalls auf Fehler.

 

Danach widmete ich mich mit meinem Kollegen Richard der spannenden Aufgabe, Ideen für eine Fotostrecke, die meine Praktikumszeit zeigen sollte, zu entwerfen. Dabei fielen uns eine Menge geeignete Fotosituationen ein, die wir bis halb drei in einem Konzept niederschrieben.

 

7. Tag

Heute wurde ich recht schnell bei meiner Suche nach geeigneten Tagesthemen unterbrochen, da das Veröffentlichen meiner Artikel Vorrang hatte. Also stellte ich unter der Aufsicht von Julia den Text "Mein Besuch bei der FHM" und meine Buchrezension auf die Onlineseite der Zeitung.

 

Danach war es wichtig mit den Fotos für meine Fotostrecke anzufangen, die am Mittwoch vorliegen musste. Somit knipste ich mit Richard zusammen alle nötigen Fotos auf verschiedene Arten und werteten sie aus, was mir ziemlich viel Spaß bereitete. Nachdem ich mich für die schönsten Fotos entschieden hatte, fing ich mit der Benennung und Sortierung dieser an. Anschließend dachte ich mir zutreffende Bildunterschriften aus und setzte diese bereits unter die Fotos.

 

8. Tag

Routinemäßig fing ich auch an diesem Tag mit Interesse an, die Tagesthemen rauszusuchen. Da der Zeitplan für meine bevorstehenden Verfassungen einiger Artikel jedoch sehr knapp war, beendete ich die Recherche frühzeitig und begann, einen neuen Artikel für die Rubrik "Alltagswahnsinn" zu schreiben. Diesen kontrollierten Julia und ich wie immer vorerst auf Fehler und stellten ihn dann im System Typo 3 ein. Da sich die Leser immer freitags über neue Kurzgeschichten aus der Rubrik „Alltagswahnsinn“ freuen, lernte ich an diesem Tag auch, wie man Artikel zu einem anderen Datum einstellt.

 

Anschließend bekam ich eine kleine Einweisung für meinen bevorstehenden Termin am Donnerstag, bei dem ich glücklicherweise wieder ein Interview führen durfte. Dafür notierte ich mir im Vorhinein ein paar Fragen und informierte mich über "die Optimisten", bei denen ich das Interview führen sollte. Danach hatte ich die Möglichkeit meine Praktikumsmappe von der Schule weiter auszufüllen und weitere Fragen zu klären.

 

9. Tag

Heute war der Tag, an dem ich um viertel nach 9 zu den "Optimisten" gegangen bin. Die Aufgabe der "Optimisten" ist, für die Entwicklung und Realisation ereignisorientierter Marketing- und VKF-Kampagnen zu sorgen. Dort führte ich ein Interview mit dem Projektmanager Carl Goodey, in dem es um das Thema Halloweenparty ging. Es ist wirklich beeindruckend, was es alles für Möglichkeiten gibt, um eine gelungene Halloweenparty auszurichten. Die gesammelten Informationen verfasste ich dann in einen Artikel, was mir nochmals sehr viel Spaß machte.

 

Am Ende des Tages erhielt ich natürlich ein kleines Abschlussgespräch mit der Redaktionsleiterin Julia, in dem wir noch einmal ausführlich über die gemeinsame Zeit redeten. Mir wurden auch noch einige Tipps und Vorschläge für meine Zukunft nahe gelegt, was ich sehr hilfreich fand. Daraufhin hieß es dann Abschied nehmen, da dies auch schon der letzte Tag meines Schülerpraktikums war.

 

 

Zusammenfassung:

Insgesamt hat mir das 2-wöchige Praktikum eine Menge Spaß bereitet und ich konnte viele hilfreiche Informationen und Eindrücke mitnehmen. Zu den Highlights meines Praktikums zählen die Interviews mit außenstehenden Personen sowie das Veröffentlichen meiner selbstverfassten Texte innerhalb der Onlinezeitung.

 

Jetzt kann ich sagen, dass dieser Beruf mir sehr viel Spaß bereitet und ich mir auf Grund des Praktikums sicher bin, dass ich später einmal bei meiner Jobsuche in die journalistische Richtung gehen werde.

 

- Quelle: OZ (Tamina Wirtz)


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