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Donnerstag, 21. Mai 2015

Studieninteressierte schnuppern in die Welt des Architektur- und Immobilienmanagements rein

Prof. Dr.-Ing. Doris Haas-Arndt, Wissenschaftliche Studiengangsleiterin Architektur- und Immobilienmanagement

Pulheim – Bei der gestrigen Schnuppervorlesung der FHM Pulheim drehte sich alles rund um Gebäudekonstruktionen, Bausanierung und energiesparendes Bauen. Studieninteressenten bekamen von der wissenschaftlichen Studiengangsleiterin Architektur- und Immobilienmanagement, Prof. Dr.-Ing. Doris Haas-Arndt, einen Einblick in den neuen Bachelorstudiengang Architektur- und Immobilienmanagement, der bei der FHM Pulheim ab Oktober 2015 angeboten wird.

 

Bevor Haas-Arndt jedoch tiefer zum Studiengang kam, stellte sie die Fachhochschule des Mittelstandes vor und pries die Vorteile der FHM an. Neben der guten Erreichbarkeit der Hochschule erwähnte die Studiengangsleiterin besonders die kleinen Lerngruppen: „ Durch die kleinen Studiengruppen kommt eine sehr persönliche Betreuung zustande, ganz anders als in einem großen Hörsaal.“ Neben der individuellen Begleitung sind auch die engen Wirtschaftskontakte der FHM zu Unternehmen ein positives Kriterium für eine Studienwahl.

 

Nach der kurzen Vorstellung der Fachhochschule machte Haas-Arndt die Interessenten mit dem neuen Studiengang Architektur- und Immobilienmanagement vertraut. Genauso wie die anderen Studiengänge der FHM ist der Studiengang in die folgende Grundsäulen gegliedert: Allgemeine Wirtschaftskompetenz, Fachkompetenz, Aktivitäts- und Handlungskompetenz sowie Personale und soziale Kompetenz. Der Bereich allgemeine Wirtschaftskompetenz beinhaltet neben der Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre Fächer wie Rechnungswesen und Wirtschaftsmathematik. Richtig in die Spezialisierung geht es beim Block Fachkompetenz. In diesem Gebiet erlernen die Studenten die Grundalgen der Baukonstruktion, Gebäudelehre oder auch energiesparendes Bauen. In diesem Bereich sind auch die meisten Fächer des Studiengangs beheimatet. Bei der Aktivitäts- und Handlungskompetenz dreht sich alles um das praktische Arbeiten sowie Unternehmensgründung und wissenschaftliches Arbeiten. Der vierte Baustein Personale und soziale Kompetenz besteht aus den sogenannten „Soft-Skills“ wie Teammanagement, Präsentation und Moderation sowie Wirtschaftsenglisch. Kernziel des Studiengangs ist unter anderem, dass die Studenten Gebäudetypologien verstehen. Zudem wird darauf hingearbeitet, dass die Absolventen in der Lage sind, Immobilien zu bewerten und zu verkaufen und den Wert einer Immobilie richtig einzuschätzen. Der Studiengang dauert als Vollzeitstudium 3 Jahre a 9 Trimester.

 

 

Im Anschluss an die Vorstellung der Fachhochschule und des Studiengangs begann Haas-Arndt mit der Schnuppervorlesung, welche sie in die drei Bereiche Grundlagen der Baukonstruktion, Bausanierung und energiesparendes Bauen einteilte.

 

Bei den Grundlagen der Baukonstruktion griff die Studiengangsleiterin den Begriff Fundament auf. Dies beinhaltet alle Bauteile, die in eine Baukonstruktion mit einfließen wie Wände, Decken, Stützen, die Bodenplatte oder auch das Dach. Dann ging Haas-Arndt auf die unterschiedlichen Lasten ein, mit denen ein Gebäude zu kämpfen hat. Dabei unterscheidet man zwischen ständigen Lasten, wie das Eigengewicht der Baukonstruktion und nicht ständige Lasten wie Schnee, Wind oder Verkehrslasten. Im Folgenden verdeutlichte Haas-Arndt die unterschiedlichen Dachformen wie Zeltdach oder Pyramidendach und erwähnte die unterschiedlichen Fenster für die Gebäudeöffnung, wie  das Flügelfenster oder auch das Drehkippfenster.

 

Im zweiten Teil der Vorlesung drehte sich alles um die Bausanierung. Dabei erklärte die Professorin, welche Dinge man vor einer Bausanierung prüfen muss. Dazu gehört neben dem Zustand der Immobilie, die Infrastruktur in der Umgebung, Vorgaben des Bau- und Planungsamtes oder auch die Qualität der Innenräume. Zudem ist eine technische Bestandsaufnahme für die Kostenrechnung unumgänglich. Zum Ende der Schnuppervorlesung ging es rund um das Thema energiesparendes Bauen. Ein ganz wichtiger Punkt ist hierbei das Ernergiesparen durch Wärmedämmung und der Einsatz von regenerativen Energieträgern wie Solarenergie, Wasserkraft oder Windenergie.

 

Als Fazit bleibt zu sagen, dass die Studieninteressenten durch die Schnuppervorlesung einen guten Einblick in den neuen Studiengang bekommen konnten und wichtige Kenntnisse mitnahmen. So wurde die Veranstaltung zu einem guten Erfolg. 

 

 

- Quelle: OZ (VR)

 


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