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Mittwoch, 17. Juni 2015

4. Expert.Circle an der FHM Pulheim

Dr. Stephan Schmitz, Professor für naturwissenschaftliche Grundlagen an der FHM

Pulheim – Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Und wie nachhaltig ist der Umgang mit Ressourcen in Deutschland? Diese Fragen wurden einigen interessierten Studenten der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft am Beispiel der Abfallwirtschaft beantwortet.

 

Dabei handele es sich um ein „sehr aktuelles und wichtiges Thema“, so Dr. Stephan Schmitz, Professor für naturwissenschaftliche Grundlagen an der FHM, in seiner Begrüßungsrede, „es ist wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und über den Tellerrand hinauszublicken.“

 

Die Chance dazu wollten sich einige Studenten der Fachhochschule in Pulheim nicht entgehen lassen. „Da wir duale Studenten haben, die der Hauptgrund dieser Veranstaltung sind, spielt natürlich auch der Praxisbezug eine Rolle“, gibt Dr. Schmitz an und deutet auf den diesjährigen Experten. Eingeladen wurde nämlich ein waschechter Pulheimer mittelständischer Unternehmer aus der Abfallwirtschaft, der sein Wissen an die Gäste weiterzugeben vermochte. Dr. Marcus Kluck, zuständig für den Bereich Logistik in der „Kluck Umwelt-Logistik für Abfallentsorgung und Rohstoffverwertung mbH“, veranschaulichte den Zuhörern des bereits 4. Expert.Circle in einer Präsentation die Historie und den aktuellen Stand der Abfallentsorgung und beschrieb im Weiteren, wie nachhaltig jetzige Konzepte überhaupt sind.

 

Grundsätzlich müsse man sagen, „dass wir in Deutschland schon sehr fortschrittlich im Vergleich zu anderen Nationen“ seien, berichtet Dr. Kluck. Er weiß aber auch, dass „die Recyclingquote in Deutschland bei höchsten 30 % liegt“. Aufgrund dieser schlechten Quote sehe er gerade in dem Bereich der Wiederverwertung noch großen Handlungsbedarf. Dementsprechend kritisch, aber auch visionär fiel sein Schlussplädoyer aus: „Wir sind in Deutschland technisch gut angelegt, aber als nachhaltig kann man das noch nicht bezeichnen. Vielleicht fällt dem ein oder anderen Studenten eine neue Methode ein, um Abfallentsorgung effizienter zu gestalten.“

 

Nach einer offenen Fragerunde, bei der sowohl Studenten als auch die anderen geladenen Gäste zu Wort kamen, gab es anschließend noch Leckeres vom Grill. Dies rundete die Veranstaltung perfekt ab. 

 

 

- Quelle/Foto: OZ (RW)


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