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Mittwoch, 07. Oktober 2015

Judiths Praktikum

Alltag

Nachdem ich pünktlich um 08:00 Uhr in der Redaktion eingetroffen bin, besteht meine Aufgabe zunächst einmal darin dem zuständigen Redakteur Vorschläge für ein „Tagesthema“ vorzulegen und diese mit ihm zu besprechen. Anschließend filtere ich aktuelle Meldungen aus dem Rhein-Erft-Kreis heraus, um diese für das Einstellen auf der OZ-Website vorzubereiten. Ich formatiere sie, suche nutzbare Fotos heraus und ordne sie den entsprechenden Kategorien zu, in denen die Texte später erscheinen sollen. All das ermöglicht mir ein Programm der Redaktion, TYPO3, in das mich mein Praktikumsbetreuer Frederick Rook bereits am zweiten Tag eingewiesen hatte. Danach kümmere ich mich um aktuell anfallende Aufgaben, wie zum Beispiel dem Lektorat von Redaktionstexten oder der telefonischen Qualitätskontrolle des hauseigenen Stadt- und Freizeitmagazins „AL-Aktuelles aus Leverkusen“. Nach meiner Mittagspause arbeite ich an mir aufgetragenen Artikeln, wie etwa dem „Alltagswahnsinn“ oder dem Schreiben der „Ausflugstipps“ für die nächste Ausgabe der AL. An manchen Tagen standen auch Termine an, bei denen ich den Redakteuren über die Schulter schauen konnte oder sogar selbst zu Block und Bleistift greifen durfte. Gegen Ende eines jeden Arbeitstages fasse ich in einer E-Mail noch einmal kurz die Geschehnisse des Tages zusammen, fahre den Computer herunter und verabschiede mich von den lieben Kollegen.

 

Redaktion

Bereits beim Vorstellungsgespräch wurde mir der Eindruck vermittelt, in den zwei Wochen meines Praktikums einem sehr herzlichen Kollegium Gesellschaft leisten zu dürfen. Dieser Eindruck wurde auch bis zu meinem letzten Tag nicht getrübt. Am ersten Tag empfing mich mein Praktikumsbetreuer Frederick Rook, der mir die nächste Zeit mit Rat und Tat zur Seite stehen würde. Er führte mich in den Räumlichkeiten herum, zeigte mir meinen Arbeitsplatz und stellte mich Kollegen wie Richard Wix und der Redaktionsleiterin Julia Schmidt vor. Schnell wurde ich zu meiner großen Überraschung in den Alltag der Redaktion und die Aufteilung der Aufgaben mit eingebunden.

 

Interviews

In meiner zweiten Woche durfte ich zum ersten Mal bei einem Interview dabei sein. In Hürth hatten wir uns mit der sympathischen Detektivfamilie Trovato zu einem Gespräch verabredet. Julia leitete das Interview. Alle Antworten hielt Richard stichpunktartig auf seinem Notizblock fest, damit er sich später beim Schreiben daran erinnern und orientieren konnte. So entstand eine gute Konversation und Richard bekam eine Menge Input für seinen Bericht, den er anschließend verfassen würde. Auch ich nahm viele Informationen von diesem Aufeinandertreffen mit. Ich lernte viel über Interviewtechniken und darüber, wie ich am besten beim Fragenstellen und Notieren vorgehen soll, aber auch viel über die Arbeit der Trovatos. Diese leiten nämlich eine eigene Detektei und sie haben, wie vermutlich vielen bekannt ist, eine eigene TV- Sendung, in der sie ihre Fälle gemeinsam mit einem Team aufdecken. Anschließend schoss ich noch ein paar Fotos von den Trovatos, Richard und Redaktionsleiterin Julia, damit wir ein gutes Motiv für die Titelseite und genügend Bilder für den späteren Artikel haben würden. So langsam fühle ich mich schon wie eine richtige Journalistin. Am darauffolgenden Donnerstag war es für mich dann an der Zeit, mit Unterstützung von Julia Schmidt, mein erstes eigenes Interview zu führen. Hierzu traf ich mich mit der Schulleiterin der Johannes-Löh Gesamtschule in Burscheid, Angelika Büscher. Unser Interview sollte sich mit dem neu eingeführten interreligiösen Unterricht an der Gesamtschule befassen. Hierzu hatte ich mich bereits am Vortag über die Umstände informiert und mir entsprechende Fragen ausgedacht, die mich und die Leser interessieren könnten. Als es endlich soweit war, war ich sehr aufgeregt. Ich erinnerte mich daran, wie beim Interview der Trovatos vorgegangen wurde und atmete tief durch. Herzlich begrüßten wir die Rektorin und starteten das Interview. Ich stellte meine Fragen und notierte mir die Aussagen von Frau Büscher. Zum Abschluss des Interviews schoss ich noch ein paar Fotos von der gesamten Religionslehrerschaft, wir verabschiedeten uns und fotografierten noch das Schulgebäude, um ein weiteres Motiv zu haben. Die gesammelten Informationen trug ich anschließend in einem Artikel zusammen, der ebenfalls in der November-Ausgabe der AL veröffentlicht werden wird.

 

Fazit

Mein Fazit für die zwei Wochen meines Schülerpraktikums bei der OZ- Onlinezeitung fällt sehr zufrieden aus und ich bin glücklich, hier untergebracht worden zu sein. Ich wurde zu jederzeit unterstützt, gut in die Arbeitsabläufe und Aufgaben integriert und habe viele Chancen bekommen, mein Können unter Beweis zu stellen und es zu erweitern. Zudem kann ich nun mit Sicherheit bestätigen, dass ich mir meine berufliche Zukunft definitiv im Bereich des Journalismus vorstellen kann und dies der Weg ist, den ich auch weiterhin einschlagen möchte.

 

Quelle: OZ (Judith Hübner)


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