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Montag, 19. September 2016

Reges Interesse: Informationsveranstaltung zum Fortbildungsprogramm „Vielfalt fördern“

Leverkusen - Mit dem Ziel, die individuelle Förderung von Schülern zu verbessern, bietet das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung den Schulen mit Sekundarstufe I im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen ab dem kommenden Schuljahr ein neues Fortbildungsprogramm an. Ab dem Schuljahr 2017/18 kann „Vielfalt fördern“ das Motto in Schulen mit einer Sekundarstufe I im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen werden. Die mit diesem Projekt verbundene zweijährige Fortbildung für Lehrerkollegien soll dazu beitragen, Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und die Leistungsfähigkeit des Schulsystems in NRW zu verbessern.

 

Das NRW-Landesprojekt „Vielfalt fördern – Kinder und Jugendliche in ihrer Vielfalt fördern – Unterricht fokussiert auf individuelle Förderung weiterentwickeln” möchte Schulen fit machen für einen besseren Umgang mit heterogenen Klassen.

 

In einer geneinsamen Informationsveranstaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Stadt Leverkusen wurden interessierten Schulen Einzelheiten dieses Angebots vorgestellt. Bei über 100 Besuchern freute sich Schulamtsdirektorin und Leiterin des Kompetenzteams für Leverkusen, Rheinisch-Bergischer Kreis und Oberbergischer Kreis, Uschi Resch, über eine die gute Resonanz auf die Einladung: „Mit 31 Schulen bekunden hier heute 70 Prozent aller Schulen mit Sekundarstufe I aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen ihr Interesse an diesem über zwei Jahre laufenden Fortbildungsangebot“ betonte Resch bei ihrer Begrüßung der Gäste.

 

Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke stellte in seiner Begrüßung die Herausforderungen im Schulalltag von größeren Klassen, der steigenden Zahl von Kindern aus Zuwanderer-Familien und dem gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Schülerinnen und Schülern heraus. Es werde es immer wichtiger, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Individualität abzuholen und entsprechend zu fördern. Tebroke erklärte weiter: „Das Projekt hilft, individuelle Förderung an den Schulen zu verankern. Deshalb begrüße ich, dass unsere Schulen ab dem kommenden Schuljahr Gelegenheit haben, hier mitzumachen.“

 

Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßte dies für seine Stadt ebenfalls und hob die Notwendigkeit verstärkter und nachhaltiger Verbesserungen im Bildungsbereich hervor. Für die Bundesrepublik, das Land NRW und für die Regionen sei die „Ressource Mensch das wichtigste Gut, dass es zu fördern gelte“ betonte der Leverkusener Stadtchef. Ausdrücklich lobte er dabei auch, dass hier wieder einmal der Rheinisch-Bergische Kreis und Leverkusen erfolgreich kooperieren und die Informationsveranstaltung durch das Kompetenzteam, die Geschäftsstelle des Bildungsnetzwerkes des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Leverkusener Bildungsbüros gemeinsam organisiert hatten. Kooperation sei das Gebot der Stunde, so Leverkusens Oberbürgermeister.

 

Interessierte Schulen haben nun bis zum Jahresende Zeit, bei den jeweiligen Bildungsbüros ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden. Danach folgen Orientierungsworkshops an den Schulen, bevor Schul- und Lehrerkonferenzen bis Juni kommenden Jahres Beschlüsse über eine endgültige Teilnahme an „Vielfalt fördern“ treffen müssen.

 

- Quelle: Stadt Leverkusen

- Foto: svilen001 / freeimages.com


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