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Mittwoch, 28. September 2016

Beratung für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige

Kreis Mettmann - Irgendwann kommt der Tag, an dem jeder dem elterlichen Zuhause den Rücken kehren und in die erste eigene Wohnung ziehen möchte. Für Menschen mit einer geistigen Behinderung und für deren Angehörige stellen sich dann viele Fragen. Welche Wohnformen gibt es überhaupt? Wer unterstützt bei den Dingen des Alltags? Und wer finanziert das alles? Zu diesen Fragestellungen sowie zu vielen weiteren Themen gibt Christian Jakubczak von der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung im Kreis Mettmann (KoKoBe) als Ansprechpartner für die Monheimer Bürger umfassend Antworten. Die Beratung findet an jedem zweiten Mittwoch im Monat (nächster Termin ist der 12. Oktober) von 9 bis 12 Uhr in Raum 045 des Rathauses in Monheim (Rathausplatz 2) statt. Der Zugang ist barrierefrei. Außerhalb der Sprechstunden ist Christian Jakubczak auch telefonisch unter 02104/99-2384 zu erreichen.

 

Das Amt für Menschen mit Behinderung des Kreises Mettmann hat mit Unterstützung des Amtes für Ordnung und Soziales der Stadt Monheim am Rhein dieses Beratungsangebot vor Ort auf den Weg gebracht. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die fachliche Beratung umfasst individuelle Hilfsangebote zu den Themen Wohnen, Arbeiten und Freizeit. „Das Beratungsangebot passt zu unseren vielfältigen Bestrebungen, Monheim am Rhein zu einer Stadt für alle zu entwickeln“, sagt Roland Liebermann, erster Beigeordneter und Inklusionsbeauftragter der Stadt. „Menschen mit einer geistigen Behinderung und deren Angehörige sind oft unsicher, wie und wo sie die passgenaue Wohnform im Kreis Mettmann finden können. Daraus entstehen weitere Fragen, zum Beispiel, welche Anträge zu stellen sind und wie die pädagogische Betreuung gewährleistet wird“, weiß Peter Herz, Koordinator für Behindertenfragen beim Kreis Mettmann.

 

Die KoKoBe im Kreis Mettmann berät Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige zielführend und kompetent. „Ein Großteil der Ratsuchenden möchte sich über die unterschiedlichen Wohnmöglichkeiten erkundigen oder hat vielleicht auch schon konkrete Vorstellungen. Hier hilft es, dass die KoKoBe sehr eng zu allen Trägern der unterschiedlichen Wohnformen vernetzt ist und zielführend mit den Klienten Perspektiven entwickelt“, so Peter Herz. Die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle ist ein Angebot des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). Die Arbeit der KoKoBe vor Ort wird von Zusammenschlüssen verschiedener Organisationen getragen. Im Kreis Mettmann haben sich die Graf Recke Stiftung, die evangelische Stiftung Hephata, der Kreis Mettmann, die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., das LVR-HPH-Netz Ost und der Verein „pro mobil“ zusammengeschlossen.


- Quelle: Kreis Mettmann

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/i-m-still-mobile-1429305 / Jos van Galen

 


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