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Donnerstag, 29. September 2016

Theater, Interviews, Musik - Poetry Slam am 2. Oktober fragt: "angekommen?"

Siegburg - Der Siegburger Poetry Slam kommt diesmal in einer Spezialausgabe zum Thema "angekommen?" daher: mit Musikbeiträgen, Theater, Interviews und Slambeiträgen, aber ohne Wettbewerb. Menschen, die geflüchtet sind, berichten aus ihrem Leben. Der Zuhörer wird von einem dreiköpfigen Theaterensemble entführt in ein afghanisches Lager. Er begibt sich außerdem in die Welt zweier Kosovaren, deren Ankommensprozess in Deutschland zwei Jahrzehnte dauert und nun abgeschlossen zu sein scheint - von der Asylunterkunft über eine Zweizimmerwohnung mit der mehrköpfigen Familie bis hin zum selbstbestimmten Leben mit Jobs im künstlerischen Bereich. Ein weiterer Mann, ein Afghane, ist erst seit Kurzem hier, hat einen Ausbildungsplatz als Augenoptiker ergattert, ist nahe dran am Angekommensein, doch bleiben seine Mühen wohl erfolglos. Es droht die Abschiebung. Alle betonen in und mit ihren Auftritten, wie groß der kulturelle Beitrag ist, den Migranten in der Bundesrepublik leisten.

 

Aus der Poetry-Slam-Szene beteiligen sich "Christofer mit F", amitierender NRW-Vizechampion, sowie sein Kollege "No Limit", den man als musizierenden Aktivistenpoeten bezeichnen kann. Die Siegburger Studiobühne ist mit einem Schauspielschüler vertreten. Sonntag, 2. Oktober, 19.30 Uhr, im Stadtmuseum am Markt. Karten gibt es an der Musemskasse für 6 Euro.

 

- Quelle: Stadt Siegburg

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/my-poetic-tragedy-1188803Chris Duncan


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