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Dienstag, 18. Oktober 2016

Die Bahnmeisterei setzt auf gute Nachbarschaft

Burscheid – Die alte Bahnmeisterei ist noch nicht eröffnet, dennoch wird Service und Gastfreundlichkeit schon jetzt großgeschrieben. Am Montag (17.10) überreichte der Inhaber der Bahnmeisterei, Mohamed Charara, seinem Nachbarn Marc Munz, Einrichtungsleiter des Jugendzentrums Megafon, zwei IPads. „Wir freuen uns sehr über die Sachspende“, so Munz dankbar. Er wird sich nun mit seinem Team überlegen, ob er die Elektronikgeräte verlost oder den Kindern im Jugendzentrum zur freien Verfügung überlässt. „Neue Medien sind bei den Kindern absolut angesagt, die heutige Generation der Kinder und Jugendlichen ist durch Smartphones, IPad und Co. einfach geprägt“, erklärt der Pädagoge. Auch Charara stimmt dem zu: „Es ist schön, dass die Kinder viel Freude an der Technik haben. Wenn sie den sicheren Umgang mit den Neuen Medien beherrschen, profitieren sie auch später im Berufsleben davon.“

 

Der Geschäftsführer der Charara Group denkt schon wieder zukunftsorientiert. Das kennt Munz bereits aus der Zeit, bevor die Bahnmeisterei renoviert wurde: „Viele potenzielle Investoren schauten sich das zugewucherte und etwas heruntergekommene Gebäude an, aber von denen war dann schnell nichts mehr zu sehen, bis mein jetziger Nachbar kam und schon gleich Visionen entwickelte.“ Diese sollten in kürzester Zeit in die Tat umgesetzt werden. Heute ist nichts mehr von der einstigen Ruine zu sehen. Aus dem denkmalgeschützten Gebäude ist ein wahres „Schmuckkästchen“, wie Charara es selbst liebevoll nennt, geworden.

 

Die Mitarbeiter und Kinder des Jugendzentrums konnten während der Bauzeit alles genau mitverfolgen. „Jetzt weiß ich, wie man beispielsweise eine Terrasse ordentlich pflastert“, sagt Munz begeistert, „wenn ich etwas lernen kann, ergreife ich natürlich sofort die Chance.“ Somit ist die Nachbarschaftshilfe keine Einbahnstraße. Vom ersten Tag unterstützte das Megafon Charara in seinem Bauvorhaben und stellte ihm Strom und Verpflegung zur Verfügung. „Ohne das Jugendzentrum, würde die Bahnmeisterei so nicht stehen“, gibt Charara zu, „ich bin wirklich froh, dass wir eine so gute Nachbarschaft pflegen.“ Munz schmunzelt und erzählt von einer Anekdote, als Handwerker erstmals vor dem Jugendzentrum standen und fragten, ob sie den Akkuschrauber aufladen dürften. „Ich gab ihnen daraufhin ein Stromkabel, andernfalls wären die Jungs vermutlich nicht sehr weit gekommen“, lacht Munz.

 

Der Leiter der Jugendeinrichtung und seine Mitarbeiter können es kaum erwarten, bis die Bahnmeisterei erstmals ihre Türen auch für Gäste öffnet. Der zukünftige Pächter des Restaurants und Eiscafés kann sich demnach zumindest schon auf das Jugendzentrum als Stammkunden freuen. Wer der Pächter wird, konnte Charara noch nicht sagen: „Ich bin mit vielen Interessenten im Gespräch, eine finale Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.“

 

Welche/r Pächter/in die Bahnmeisterei auch führen wird, darf sich eines zuvorkommenden und hilfsbereiten Nachbars sicher sein. Da auch Charara diese Vorzüge einer guten Nachbarschaft zu schätzen gelernt hat, möchte er mit der IPad-Spende etwas zurückgeben. „Sobald die Bahnmeisterei fertig ist, bist du Gast auf meiner Fertigstellungs-Party“, lädt Charara Munz ein.

 

- Quelle/Foto: OZ/JS

 


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