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Freitag, 03. Februar 2017

Fachhochschule des Mittelstands unterstützt bei der Integration von Flüchtlingen ins Studium

Pulheim - Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Pulheim und das FHM-Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK) begrüßten am vergangenen Mittwoch gemeinsam mit einigen Ehrengästen sowie Engagierten aus der Flüchtlingsarbeit feierlich die neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten des „Pre-Studies Program (PSP) Integra“. Knapp 150 studierwillige Geflüchtete hatten sich für die Kursteilnahme beworben, insgesamt 41 junge Bewerber wurden nun zum ersten Kursstart im Februar zugelassen.

 

Lange haben die Kollegiatinnen und Kollegiaten des neuen Pre-Studies Program (PSP) Integra auf ihre Immatrikulation hin gefiebert. Am 01.02.2017 war es dann soweit: im Rahmen einer Immatrikulationsfeier konnten sie ihre Zulassungsbescheinigung entgegennehmen. Das Programm des FHM-Studienkollegs richtet sich an internationale Studienbewerber, die ein Studium an einer Hochschule in Deutschland aufnehmen wollen und noch nicht über die notwendigen Voraussetzungen (dem Abitur gleichwertiger Sekundarschulabschluss und Deutschkenntnisse auf C1-Niveau) verfügen.

 

Die Kurs-Teilnehmer des Programms werden nun in den kommenden 16 Monaten in mindestens 24 Unterrichtsstunden pro Woche ihre Deutsch- und naturwissenschaftlich-technischen Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Physik oder Chemie vertiefen. Abschließend können sie an der staatlichen Feststellungsprüfung teilnehmen und so die Zugangsberechtigung für ein Studium an einer deutschen Hochschule erlangen. Die PSP-Integra Kurse werden durch den Deutschen Akademischen Austauschdient (DAAD) gefördert und sind für die Teilnehmer kostenlos.

 

Der stellvertretende Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Bernhard Ripp, sowie die 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Pulheim, Elisabeth Rehmann, hießen die Lernbegeisterten, die z.B. aus Syrien, Afghanistan oder dem Iran kommen, ebenfalls herzlich willkommen und wünschten ihnen viel Erfolg für die Zukunft. Mit einem Grußwort stellten sich auch die beiden neuen Deutschlehrer Tobias Schnell und Ceren Tezer vor, die zugleich Hauptansprechpersonen der Neuankömmlinge sind.

 

Kollegiat Mohamed Alhabashi freut sich sehr auf die kommende Zeit. Er strebt im Anschluss ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen an. So auch Frau Areej al Okla, die vor knapp einem Jahr aus Syrien kam und nach dem Programm Medizintechnik studieren möchte. Aufmerksam auf das Angebot der FHM wurde sie durch eine Whatsapp-Gruppe mit anderen Flüchtlingen.

 

- Quelle/Foto: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)


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