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Montag, 27. Februar 2017

Hungrige Löwen legen gegen Coburg nach

Solingen/Wuppertal - Jetzt leuchten die Sensationspunkte aus Berlin golden! Mit einem 29:25 (15:13)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten HSC 2000 Coburg haben die Bergischen Löwen in der DKB Handball-Bundesliga zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt nachgelegt.

 

Guter Auftakt für die Bergischen, die nach knapp sechs Minuten mit 3:1 in Führung lagen. So waren die Löwen und die Kulisse vom Anpfiff weg gleich da. In der Abwehr packte der BHC beherzt zu und Gustavsson setzte beim gegnerischen Gegenstoß gleich ein erstes Ausrufezeichen. Offensiv kamen die Gastgeber in der Anfangsphase oft über die Außen zum Torerfolg, konnten sich Hoße und Gunnarsson beim Zwischenstand von 6:3 (11.) doch jeweils bereits zwei Treffer notieren. Der Drei-Tore-Vorsprung hatte auch über den Verlauf der Anfangsviertelstunde bestand, weil der Verbund aus Abwehr und Torhüter den Oberfranken kaum Handlungsspielraum gab und die BHC-Offensivquote ordentlich war. Während einer Zeitstrafe gegen Coburgs Kirveliavicius kamen die Gäste auf 10:9 (21.) heran, was Sebastian Hinze zum Anlass nahm, sein Team zu einer Auszeit zu bitten, um nicht nachzulassen. Und die Löwen legten nach, brachten sich wieder mit 13:10 (23.) in Front. Nach etwas Pech mit dem Aluminium des Gästegehäuses kam Coburg wieder an den BHC heran, doch offensiv verteidigt nahmen die Bergischen Löwen ein 15:13 mit in die Halbzeitpause.

 

Mit solider Arbeit gingen die Hausherren auch in den zweiten Spielabschnitt und der zweite Isländer in Diensten der Bergischen lief so langsam richtig heiß – mit dem 18:16 (37.) markierte Arnor Gunnarsson bereits seinen siebten Feldtreffer. Sein Landsmann Gustavsson packte nur wenige Minuten später beim 19:16 eine sensationelle Flugeinlage aus, Bogdan Criciotoiu brachte die Klingenhalle mit dem 20:16 (40.) zum Beben und HSC-Coach Jan Gorr zog mit einer Auszeit die Notbremse. Mit dem Anbruch der Schlussviertelstunde hatte der BHC auf plus Vier vorgelegt und vermittelte nicht den Anschein, heute noch irgendetwas aus der Hand geben zu wollen, denn Gustavsson vernagelte zum Beweis beim Siebenmeter von Nico Büdel und im folgenden Angriff eindrucksvoll seinen Kasten. Mit 2.480 Zuschauern im Rücken, die von Beginn an eine unüberwindbare Blaue Wand in die Solinger Klingenhalle zauberten und der Mannschaft in schwierigen Situationen den nötigen Push gaben, behielt der BHC auch in der
Crunch-Time die nötige Ruhe und ließ auf das 27:25 (57.) noch zwei Tore durch Jan Artmann und Moritz Preuss zu einem verdienten Vier-Tore-Heimsieg folgen.

 

Löwengebrüll – die Stimmen zum Spiel

 

Jan Gorr:

„Wir haben ein hoch intensives Spiel beider Teams gesehen, dass mehr durch Kampf als durch Kabinettstückchen geprägt war. Wir wussten, dass der BHC zu Hause unter hohem Erwartungsdruck steht, das haben wir in manchen Phasen auch gesehen. Da haben wir sie aber immer nur an den Rand gebracht und dann Chancen ausgelassen. Was mich sehr unzufrieden macht, ist, dass wir zwei, drei Details, die wir hier durchbringen wollten, nicht gezeigt haben, weil uns in einigen Situationen die Disziplin gefehlt hat. Der Spielausgang ist dann so in Ordnung.“

 

Sebastian Hinze:

„Ich habe es genauso gesehen wie Jan, dass wir verdient gewonnen haben. Wir haben nie zurückgelegen, aber viele Phasen gehabt, wo man die Unsicherheit noch gemerkt und gesehen hat, dass die Selbstverständlichkeit nicht da war. Genau in den Phasen hat uns Coburg dann geholfen. Vor allem der gehaltene Siebenmeter war natürlich zu einem sehr guten Zeitpunkt für uns. Es darf uns aber nicht passieren, dass es am Ende nochmal eng wird. Großes Lob an Uros Vilovski, der defensiv in der zweiten Halbzeit auf der Zwei gut gedeckt und Nippes und Hermann im Innenblock viel Last genommen hat. Außerdem ein großes Lob an die Halle, das war sehr positive Stimmung von Anfang an. Christian Hoße hat sich in der ersten Halbzeit beim Wurf verletzt, danach ging es nicht mehr.“

 

Jörg Föste:

„Es ist ja so im Sport: Ein Erfolgserlebnis kann eine Menge auslösen. Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft viel besser ins Spiel gefunden hat, natürlich auch durch die Einstellung in der Abwehr. Heute zählt der blanke Sieg, da machen wir uns nichts vor. Aber wir haben offenkundig den Kampf angenommen.“

 

Bergischer HC:

Gustavsson, Rudeck – Hoße (2), J. Artmann (1), A. Hermann (3), Bettin (3/2), Babak (4), Preuss (3), Vilovski, Criciotoiu (5), Nippes, Gunnarsson (8/1), N. Artmann. Trainer: Sebastian Hinze

 

HSC 2000 Coburg:

Kulhanek, Krechel – Barsties, Hagelin, Wucherpfennig, Kelm, Weber (1), Coßbau (4/1), Bilek (8), Riehn (2), Büdel (4/3), Harmandic, Lilienfelds (4), Kirveliavicius (2). Trainer: Jan Gorr

 

Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck und Simon Reich

Siebenmeter: 3/3 – 4/5

Zeitstrafen: 4 – 5 (A. Hermann (2), Nippes, Preuss – Barsties, Kirveliavicius (2), Hagelin, Harmandic)

Rote Karte: Coßbau

Spielverlauf: 2:1 (5.), 5:3 (10.), 8:5 (15.), 10:8 (20.), 13:11 (25.), 15:13 (30.), 17:15 (35.), 20:17 (40.), 22:18 (45.), 23:19 (50.), 26:23 (55.), 29:25 (60.)

 

- Quelle: BHC Marketing GmbH

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/handball-1425617


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