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Mittwoch, 01. März 2017

Annett Louisan startet ihre Konzertreise in Köln

Köln – Trotz Karneval war die Philharmonie am Dienstag (28.2.) gut besucht. Mit einem tosenden Applaus begrüßte das Publikum die Künstlerin Annett Louisan und ihre fünfköpfige Band. „Ich werde heute euer Nubbel sein, oder eher euer Knubbel“, scherzte die Sängerin zu Beginn und spielte dabei auf ihre Schwangerschaft an. Louisan sprühte vor Lebensfreude, sie betonte immer wieder, wie glücklich sie über das wachsende Leben in ihrem Bauch ist und wie sehr sie sich freut, in Köln spielen zu dürfen. Das Konzert startet mit ihrem Song „Kleine Zwischenfälle“, in welchen die Zuschauer gleich einstimmten.

 

Mit Witz und Charme präsentierte die quirlige Sängerin zahlreiche Songs aus vergangenen Alben aber auch neue oder Coversongs gab sie zum Besten. Aus ihrem aktuellen Album „Berlin, Kapstadt, Prag“ spielte die 39-Jährige beispielsweise den Song „Stark“ von Ich + Ich. „Berlin, Kapstadt, Prag“ beheimatet zehn Lieder, die sie innerhalb von zehn Tagen von Künstlern gecovert hat, die ihr etwas bedeuten. Dabei löst sich die Künstlerin bewusst vom deutschen Chansons und probiert sich auch an anderen Musikrichtungen.

 

Während ihr Hit „Eve“ für zahlreiches Gelächter sorgte, „Drück die 1“ zum einstimmen animierte, sorgte ein neuer Song „Meine Kleine“, in dem sie sich in die Rolle ihrer Mutter versetzt, für einen Gänsehaut-Moment. „Meine Mutter ist mir sehr wichtig und wir sind sehr eng miteinander, vermutlich, weil sie mich alleine großgezogen hat“, erzählt Louisan, „wenn dann aber Unstimmigkeiten entstehen, ist es immer gut, sich einmal in die andere Rolle hineinzuversetzen.“ Harmonie scheint ihr demnach wichtig und harmonisch ging es auch auf der Bühne zu. Sie scherzte mit ihrer Band und gab den Musikern viel Raum, auch ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

Die Atmosphäre glich, trotz der Größe des Saals eher der eines Wohnzimmerkonzertes. So verziehen die Zuschauer auch einige Textpannen, die Louisan auf die „Schwangerschaftsdemenz“ schob. Gerade weil sich die Hamburgerin so nahbar gab und zudem mit ihrer elfengleichen Stimme die Bühne einnahm, ohne dass es Spezial-Effekte oder Tanzeinlagen brauchte, wurde das Konzert für die Zuschauer zu etwas Besonderem. So ließen sie ihren Star auch nur ungern von der Bühne gehen. Mit dem Udo Jürgens-Cover „Merci Chérie“ verabschiedet sich Annett Louisan.

 

- Quelle: OZ

- Foto: © Marie Isabel Mora


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