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Dienstag, 14. März 2017

Expert.Circle lieferte Einblicke hinter die Kulissen der Arbeitswelt 4.0

Prof. Dr. Ellena Werning hielt an der FHM Tec Rheinland einen Impulsvortrag zum Thema Arbeitswelt 4.0.

Pulheim - Die zunehmende Digitalisierung zeigt bereits heute Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Orts- und zeitunabhängiges Arbeiten wird zur Regel, die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit sind fließend. Führungskräfte und Personalverantwortliche stehen vor der Aufgabe die Chancen, Trends und Ansatzpunkte der digitalen Transformation in ein modernes Personalmanagement hinein zu implementieren. Zusammengefasst werden alle diese Aspekte unter dem Begriff "Arbeitswelt 4.0". Doch was bedeutet dies genau?

 

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) am Campus Pulheim versuchte etwas Licht ins Dunkel zu bringen und widmete sich diesem Thema ausführlich im Rahmen ihrer Expert.Circle-Veranstaltungsreihe. Die Arbeitswelt 4.0 sei für die Zukunft ein "sehr wichtiges, aber auch sehr komplexes Thema", erklärte Prof. Dr. Stephan Schmitz in seiner Begrüßungsrede. Anschließend übergab der wissenschaftliche Standortleiter das Wort an die Expertin des Abends, Prof. Dr. Ellena Werning. Diese war eigens aus Bielefeld nach Pulheim gereist, um den zahlreichen Interessierten einen umfassenden Blick hinter die Kulissen der Arbeitswelt 4.0 zu gewähren.

 

"Die zunehmende Digitalisierung bietet und fordert von Arbeitnehmern in der Zukunft noch mehr Flexibilität", betonte Werning gleich zu Beginn ihres Vortrags. Daraus resultiere allerdings auch eine erschwerte Abgrenzung von Arbeits- und Freizeit. Zudem würde die wachsende Komplexität der Aufgaben neue Formen der Zusammenarbeit entstehen lassen. "So genannte Clickworker werden für einzelne Aufgaben 'eingekauft'. Die Belegschaft wird damit wandelbarer und vielfältiger", so Werning weiter. Gleichzeitig verändere sich die Arbeitswelt aber auch kulturell. In Zukunft sei es ganz normal, über Zeitzonen, kulturelle Unterschiede und verschiedene Arbeitsweisen hinweg mit verschiedenen Fachkräften zusammenzuarbeiten. Hinzu käme die vermehrte Hand-in-Hand Arbeit mit Robotern. "Die Disruption bestehender Strukturen wird für zukünftige Arbeitnehmer eine der zentralen Herausforderungen darstellen."

 

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt verändert aber nicht nur die Aufgabenfelder und Lebensweisen der normalen Mitarbeiter, sondern auch die der Führungskräfte. "Ihre Aufgabe wird es sein, Netzwerke zu bilden, Aufgaben gezielt zu verteilen und diese dann virtuell zu überwachen und zu steuern", beschreibt Werning. Eine stetige Weiterqualifizierung, auch informell, sei die Voraussetzung, um mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Gerade im Mittelstand bestehe diesbezüglich noch Nachholbedarf.

 

Die FHM Tec Rheinland in Pulheim hat auf diese Entwicklung reagiert und bereitet Studierend demnächst als Nachwuchsführungskraft auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Mit dem neuen Studiengang „B.A. Digital Business Management“, der erstmalig im Oktober 2017 an den Start geht, eröffnet die Fachhochschule den kommenden Absolventen ganz neue Karrieremöglichkeiten. Ganz nach dem Motto: Schon heute die Welt von morgen studieren. Details zum Studienverlauf sowie Studieninhalten lieferte Werning im Anschluss an ihren Impulsvortrag gleich mit. Schließlich war sie an dessen Entwicklung entscheidend mitbeteiligt.

 

- Quelle/Foto: OZ (FR)


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