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Montag, 20. März 2017

Eisbären zeigen Bonn die kalte Schulter: Telekom Baskets unterliegen Bremerhaven 103:113

Bremerhaven - Am 26. Spieltag haben die Telekom Baskets Bonn im Kampf um eine möglichst gute Ausgangslage für die Playoffs eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. In einer sehr offensivgeprägten Partie setzte es bei den Eisbären Bremerhaven eine 103:113 (26:33, 34:28, 21:29, 22:23)-Pleite. Auf der Aufbau-Position lieferten sich Bonns Josh Mayo und Bremerhavens Jordan Hulls (je 28 Punkte) ein heißes Duell.

 

Die Baskets präsentierten sich enorm treffsicher von jenseits der 6,75 Meter-Linie. 14 von insgesamt 20 Versuchen fanden ihr Ziel (70,0 Prozent), wobei Ojars Silins individuell hervorstach. Der Lette markierte jeden seiner 18 Punkte von „Downtown“, wobei er allein im zweiten Viertel ohne Fehlwurf aus der Distanz blieb  (5/5) und die Partie mit einer Dreierquote von beeindruckenden 85,7 Prozent (6/7) beendete.

 

Bremerhaven startete mit sechs Dreiern aus sieben Versuchen in die Begegnung, ehe Bonn die Schützen der Nordlichter enger verteidigte. Im zweiten und dritten Viertel wurden den Eisbären nur 4/12 Dreier (33,3 Prozent Trefferquote) gestattet, ehe diese im Schlussabschnitt wieder aufdrehten. Die Schützlinge von Sebastian Machowski gingen nach Abpfiff mit immer noch starken 51,9 Prozent versenkter Dreier (14/27) vom Feld. Eine neue persönliche Bestleitung erzielte Bonns Josh Mayo. Der Aufbau avancierte mit 28 Zählern zum Topscorer seiner Mannschaft und übertraf damit seinen Wert aus dem Hinspiel gegen Oldenburg (27 Punkte). Er traf drei seiner vier Dreierversuche und insgesamt zehn von zwölf Würfen aus dem Feld (83,3 Prozent Trefferquote, von der Freiwurflinie blieb er ohne Fehl und Tadel (5/5).

 

Das Spiel

 

Die hohe Belastung der letzten Wochen samt erstmaligem Einzug in ein internationales Halbfinale schien sich in den ersten Minuten der Begegnung auf Seiten der Baskets bemerkbar zu machen. Bremerhaven fand deutlich besser in die Partie, was vornehmlich an der starken Vorstellung von Jordan Hulls sowie der traumwandlerischen Dreierquote der Eisbären lag (14:10, 6. Minute). Bonn nahm den Rhythmus der offensivgeprägten Begegnung allmählich an, was die anwesenden Zuschauer in der Stadthalle verzückte, sowohl Predrag Krunic als auch sein Pendant Sebastian Machowski jedoch die Schweißperlen auf die Stirn trieb (22:26, 10. Minute).

 

Mit einem 8:0-Lauf starteten die Rheinländer in den zweiten Abschnitt und übernahmen damit erstmals in der Partie die Führung (33:34, 12. Minute). Zwar nahm die Dreierflut der Hausherren langsam etwas ab, dafür kamen die Nordlichter immer mehr in unmittelbarer Brettnähe zum Abschluss. Auf Seiten der Baskets war es Ojars Silins und seinen fünf Dreiern zu verdanken, dass die Partie eng und der Spielstand hoch blieb (61:60, 20. Minute).

 

Nach dem Seitenwechsel bekam Bremerhaven defensiv zumindest ansatzweise Zugriff auf die Partie und stand den Bonner Schützen aggressiver auf den Füßen (70:67, 24. Minute). Die Baskets hingegen taten sich schwer, Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen und mussten in der Folge weiter abreißen lassen (81:75, 27. Minute). Einzig Josh Mayo – der Point Guard markierte im dritten Viertel allein elf Punkte – stemmte sich dagegen, konnte jedoch im Alleingang nicht verhindern, dass die Gastgeber weiter enteilten (90:81, 30. Minute).

 

Im Schlussabschnitt suchten die Krunic-Schützlinge nach einem Mittel, um ähnlich wie zu Beginn des zweiten Viertels nochmals einen Run aufs Parkett zu bringen – vergeblich. Im fünften Spiel innerhalb von 13 Tagen und nach dem Auswärtstripp nach Israel vor zwei Tagen, waren die Akkus im Team leer. Anders als in vielen Spielen der laufenden Saison konnten die Baskets im Schlussviertel keinen Gang mehr höher schalten. Stattdessen nahm die Differenz gar zweistellige Dimensionen an, da die Hausherren weiter aus allen Lagen auch die schwierigen Würfe trafen und so den „Hunderter“ feiern konnten (101:90, 36. Minute). Zu selten generierten die Gäste defensive Stopps, die unbedingte Voraussetzung für ein potenzielles Comeback gewesen wären. So war auch die letztlich dreistellige Ausbeute in fremder Halle kein Trost für die undankbare und in dieser Form vermeidbare Auswärtsniederlage.

 

Auf die Telekom Baskets Bonn wartet nun endlich eine Pause von acht Tagen, bis am kommenden Sonntag (26.03.2017, 15:30 Uhr) das Team der MHP RIESEN aus Ludwigsburg im Telekom Dome auflaufen wird.

 

Punkteverteilung

 

Telekom Baskets Bonn:

Silins (18/6 Dreier), Thompson (4), Richter (2), Gamble (11), Sanders (3/1), DiLeo (4, 6 Assists), Koch (12/1), Polas Bartolo (6), Mayo (28/3, 5 Assists), Horton (15/3)

 

Eisbären Bremerhaven:

Anderson (9/3), Hulls (28/6), Diggs (7), Elliott (17/1, 8 Rebounds), Austin (10, 9 Rebounds), Schmitt (3/1), Breitlauch (0), Bleck (13/1), Wendt (0), Kamp (15/1), Brembly (5/1), Aleksandrov (6)

 

- Quelle: Telekom Baskets Bonn

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/vector-basketball-1146087


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