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Dienstag, 28. März 2017

Neue Stadt-Kampagne: „Wir nehmen Rücksicht!“

Hennef - Rücksicht nehmen! Das ist die Botschaft einer Kampagne, die die Stadt Hennef im Frühjahr 2017 gestartet hat. Zum Start der Kampagne besuchte Bürgermeister Klaus Pipke die Kollegen des Baubetriebshofes, als sie das Banner mit dem Kampagnen-Logo am westlichen Eingang in die City über der Straße anbrachten. Ziel ist es, die Verkehrsteilnehmer zu gegenseitiger Rücksichtnahme anzuhalten. Im Fokus steht dabei vor allem das Stadtzentrum mit der Frankfurter Straße, die seit ihrem Bau 1990 als „Mischverkehrsraum“, als gemeinsamer Ort für alle gilt. Die Kernbotschaft der Kampagne wird zunächst mit einem Info-Flyer, Aufklebern mit dem Kampagnenlogo und Straßenbannern vermittelt.

 

Bei der für dieses Jahr geplanten Neugestaltung der Parkscheinautomaten mit Fotos von Hennefer Sehenswürdigkeiten und Stadtszenen soll das Logo ebenfalls mit eingesetzt werden. „Nur wenn wir auf andere Rücksicht nehmen, können wir uns gemeinsam sicher in der Stadt bewegen“, so der zentrale Satz des Infoflyers, den man auch online unter www.hennef.de/ruecksicht findet.


Rücksichtnahme in der Frankfurter Straße

 

Rücksichtnahme ist gerade in der Frankfurter Straße von zentraler Bedeutung, da alle Verkehrsteilnehmer die Straße gemeinsam nutzen dürfen:

 

·       Radfahrer dürfen auf dem Gehweg fahren, sind dort aber nur Gast und müssen auf Fußgänger Rücksicht nehmen, dürfen also nur Schritttempo fahren und müssen gegebenenfalls absteigen und schieben.

 

·       Fußgänger dürfen die Straße überall überqueren und Autofahrer sollen Fußgänger an jeder Stelle über die Straße lassen. Aber: Fußgänger sind auf der Straße nur Gast.

 

·       Autofahrer werden durch den Belag an den Seiten der Frankfurter Straße und die Laternen in der Straßenmitte gebremst.

 

Gegenseitige Rücksichtnahmen gilt darüber hinaus auch in der Fußgängerzone sowie in Fahrradstraßen. In Hennef findet man eine solche in der Siegallee im Hennefer Zentrum. Dort haben Fahrradfahrer Vorrang und der Radverkehr darf nicht behindert werden. Für Autos gilt dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, aber im Grunde geben die Radfahrer das Geschwindigkeitsniveau vor: Gegebenenfalls muss der Auto-Fahrer seine Geschwindigkeit weiter verringern und Radfahrertempo fahren. Natürlich gelten auch für die Radfahrer Regeln, zum Beispiel die Vorfahrtsregeln und das Rechtsfahrgebot! Und auf Fußgänger muss natürlich Rücksicht genommen werden.

 

Weitere Informationen zum Thema Rücksicht im Straßenverkehr bekommt man beim Ordnungsamt im Hennefer Rathaus, Tel. 02242 / 888-0, info(at)hennef.de.

 

 

- Quelle: Stadt Hennef

- Foto: OZ


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