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Mittwoch, 29. März 2017

Breitbandausbau in Burscheid geht weiter voran: Bund und Land bewilligen Fördermittel

Burscheid - Schnelles Internet gibt es in Burscheid in weiten Teilen seit vier Jahren. Mit Bandbreiten von bis zu 50 Mbits konnte das  begehrte Glasfasernetz in den meisten Stadtbereichen bereits erfolgreich realisiert werden. Jetzt geht der Ausbau weiter. Einen ganz wichtigen Schwung erhält der Breitbandausbau in Burscheid durch die Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie des Landes Nordrhein-Westfalen, die in Höhe von insgesamt rd.
4 Mio. Euro für den gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis bewilligt worden sind, um unterversorgte Siedlungsbereiche sowie Gewerbegebiete mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen auszubauen. Was bedeutet das für Burscheid?

 

Außenortschaften Dürscheid und Sträßchen werden angeschlossen

 

Auch die letzten noch nicht angeschlossenen Straßenverteiler für die Ortschaften Dürscheid und Sträßchen können nun an das Glasfasernetz angebunden werden. Und das ohne städtischen Eigenanteil aus Haushaltsmitteln. Denn die Fördersumme des Bundesministeriums, die anteilmäßig auch nach Burscheid fließt, macht 50 % der Gesamtkosten für die Breitband-Maßnahme aus. Weitere 50 % stellt das Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Wie geht es jetzt weiter?

 

Europaweite Ausschreibung

 

Für den Netzausbau steht nun eine europaweite Ausschreibung durch den Rheinisch-Bergischen Kreis an. Das Verfahren wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Danach müssen die Verträge noch mit der Bundesnetzagentur abgestimmt werden, so dass mit dem Ausbau voraussichtlich noch vor Ende dieses Jahres begonnen werden kann.

 

„Egal ob Privathaushalt oder Gewerbebetrieb – schnelles Internet ist wichtig für die Zukunft und unerlässlich für die gesamte Wirtschaft und damit ein Gewinn für den Standort Burscheid, der sich auszahlen wird“, freut sich Bürgermeister Stefan Caplan über den Fortschritt des begonnenen Prozesses.


Letzte Lücken sollen auch noch geschlossen werden

 

Auch nach diesem weiteren Ausbau werden noch nicht alle Burscheider Haushalte mit einer größeren Bandbreite versorgt sein. Darauf weist die Stadtverwaltung besonders hin. Das liegt daran, weil die Strecke des alten Kupferkabels vom Straßenverteiler zu manchen Hausanschlüssen zu lang ist (sogenannte TAL-Länge). „Allerdings beabsichtigen wir“, so Bürgermeister Caplan, „ein weiteres Förderprogramm einzuleiten, um auch die letzten Lücken in Burscheids Glasfasernetz zu schließen.

 

 

- Quelle: Stadt Burscheid

- Foto: OZ (JS)


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