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Montag, 10. April 2017

Werkselfen müssen sich Buxtehude geschlagen geben

Leverkusen - Gegen einen gut aufgelegten Buxtehuder SV mussten sich die Werkselfen am Sonntagnachmittag vor 1.000 Zuschauern in der Ostermann-Arena am Ende mit 20:28 (11:14) geschlagen geben. Der Tabellenvierte entführte die Punkte verdient, weil man eine bessere Deckung stellte und weil Jessica Oldenburg (9 Tore) sowie Emily Bölk (5 Tore) aus dem Rückraum treffsicher waren. Am Ende fiel die Niederlage um das eine oder andere Tor zu hoch aus. Für Leverkusen war das Quartett Jenny Karolius, Anne Jochin, Anouk van de Wiel und Jennifer Rode mit jeweils vier Toren erfolgreich. Am kommenden Samstag gastiert die Mannschaft von Cheftrainerin Renate Wolf beim amtierenden Deutschen Meister Thüringer HC (19.30 Uhr, Salza-Halle).

 

Beim Abschlusstraining am Freitagabend zog sich Linksaußen Kim Braun eine Fußverletzung zu. Eine MRT-Untersuchung soll Anfang der Woche Aufschluss über die Schwere der Verletzung der Belgierin bringen. Zudem musste Renate Wolf auch auf Zivile Jurgutyte, Mia Zschocke sowie Nina Schilk verzichten. Erfreulich die Rückkehr von Nationalspielerin Jenny Karolius. Sie feierte unter Beobachtung von Bundestrainer Michael Biegler ein gelungenes Comeback. In Pia Adams kehrte zudem eine weitere Spielerin nach überstandener Verletzung in den Kader zurück. Zudem wurde für die Partie am Sonntagnachmittag Jennifer Souza nominiert, die so zu ihrem Debüt im Trikot des Handball-Bundesligisten kam.

 

Die 1:0-Führung der Gäste aus Norddeutschland konnte Amelie Berger im Gegenzug ausgleichen. Kim Berndt mit zwei Siebenmetertreffern sowie einem Tor von Nationalspielerin Jennifer Rode sorgten für die schnelle 4:1-Führung der Gastgeberinnen gegen den Buxtehuder SV nach acht Minuten. Doch nun steigerten sich die Gäste vor allem in der Deckung und die Mannschaft von Dirk Leun drehte die Partie dank eines 8:2-Laufs. Emily Bölk traf in der 20. Minute zum 9:6 für die Gäste. Diesen Drei-Tore-Vorsprung konnte der BSV bis zur Halbzeitpause (14:11) verwalten.

 

In der 41. Minute sorgte Nationalspielerin Jennifer Rode für den 14:16-Anschlusstreffer, doch die Gäste konnten bis zur 47. Minute bis auf 19:14 vorentscheidend davon ziehen. Die Deckung des BSV stand gut und ließ kaum Chancen der Leverkusenerinnen zu. Am Ende zog der Buxtehuder SV sogar bis auf 28:20 davon und rehabilitierte sich für die Heimpleite gegen die HSG Blomberg-Lippe von vergangener Woche. In der Schlussphase musste Jennifer Rode verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Im Lager der Elfen hofft man auf eine schnelle Regeration der Nationalspielerin.

 

„Buxtehude hat heute einfach eine starke Deckungsleistung an den Tag gelegt und kaum etwas zugelassen“, sagte Renate Wolf. „Der Sieg geht vollkommen in Ordnung, auch wenn er am Ende um das eine oder andere Tor zu hoch ausgefallen ist. Glückwunsch an die Mannschaft von Dirk Leun.“

 

In der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) geht es für den TSV Bayer 04 Leverkusen am kommenden Samstag zum Thüringer HC. Das Hinspiel verloren die Werkselfen vor der Europameisterschaftspause im Dezember nur denkbar knapp mit 26:27.

 

Statistik:

 

TSV Bayer 04 Leverkusen:

Katja Kramarczyk, Vanessa Fehr, Branka Zec – Karolina Bijan, Anna Seidel, Sally Potocki (1), Annefleur Bruggeman, Pia Adams, Jenny Karolius (4), Jennifer Souza, Kim Berndt (2/2), Anne Jochin (4/1), Michaela Janouskova, Amelie Berger (1), Anouk van de Wiel (4), Jennifer Rode (4)

 

Buxtehuder SV:

Antje Lenz, Julia Gronemann – Annika Meyer (3), Lone Fischer, Friederike Gubernatis (4/3), Lynn Knippenborg (2), Maike Schirmer (1), Jessica Oldenburg (9), Emily Bölk (5), Michelle Goos, Isabell Kaiser (3), Maxi Hayn (1)

 

Schiedsrichter: Michael Klip und Christoph Maier

Zeitstrafen: TSV: 4 (2x 2 Minuten) – BSV: 6 (3x 2 Minuten)

Siebenmeter: TSV: 5/3 – BSV: 3/3

Spielfilm: 1:1 (3.), 3:1 (6.), 4:3 (10.), 5:6 (15.), 6:9 (20.), 9:11 (24.), 11:14 (Halbzeit) – 12:15 (34.), 13:16 (40.), 14:18 (45.), 17:21 (50.), 18:23 (54.), 20:28 (Endstand)

Zuschauer: 1.000

 

- Quelle: TSV Bayer 04 Leverkusen Handball

- Foto: OZ


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