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Donnerstag, 04. Mai 2017

Grundstein zum Neubau der Hauptfeuer- und Rettungswache gelegt

Das Baufeld an der Edith-Weyde-Str. hat beeindruckende Ausmaße.

Leverkusen - Der Neubau der Hauptfeuer- und Rettungswache nimmt Gestalt an: Mit der feierlichen Grundsteinlegung in Anwesenheit von Vertretern von Stadt, der bauausführenden Firma BAM Deutschland, des Architekturbüros Gatermann + Schossig sowie weiteren Projektbeteiligten wurde gestern der Beginn der Hochbauarbeiten eingeläutet. Dabei würdigte Oberbürgermeister Uwe Richrath das Bauvorhaben als wichtigen Meilenstein für die Stadt: „Hier entsteht nicht nur ein neues Gebäude, das den technisch höchsten Anforderungen an eine moderne Feuerwache Rechnung trägt. Es entsteht zudem ein ausgewogener und einfach schöner Bau, der auch optisch zu einer Bereicherung und einem echten Aushängeschild für Leverkusen werden wird. Ein Bau, der praktischen Nutzen und architektonische Präsenz gleichermaßen vereint.“

 

Dr.-Ing. Albrecht Häberle, Vorstand der BAM Deutschland AG, betonte: „Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, dessen sind wir uns bewusst – vor allem auch wegen der hohen Anforderungen an die technische Ausrüstung und das Herzstück, die Leitstellentechnik.“ Prof. Dörte Gatermann, Gatermann+Schossig Architekten GmbH, sagte: „Wir bauen sehr gerne für die Feuerwehr, weil es wichtig ist, dass die öffentlichen Institutionen einer Gesellschaft sich auch architektonisch gut darstellen. Zudem ist die Feuerwache  in Leverkusen eine vielschichtige Aufgabe, die nicht nur die Optimierung komplexer Funktionsabläufe verlangt, sondern auch die Gestaltung eines Lebensraumes für die Menschen, die sich hier Tag und Nacht aufhalten.“ In den gemauerten Schacht wurde eine Zeitkapsel mit einer Urkunde, einer aktuellen Tageszeitung sowie einem Münzsatz des Jahres 2017 deponiert. Per Kran wurde schließlich die schwere Deckplatte auf den Schacht gesetzt.

 

Der Bau nach Entwürfen des Architekturbüros Gatermann und Schossig wird die derzeitige Hauptwache Stixchesstraße und die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Wiesdorf an der Moskauer Straße ersetzen. Insbesondere die im Jahr 1970 bezogene Wache an der Stixchesstraße ist stark sanierungsbedürftig, zu klein und entspricht nicht mehr den Anforderungen einer Berufsfeuerwehr. Bereits 2011 war für eine mögliche neue Wache das Raumbedarfsprogramm erstellt worden. 2103 erfolgte der Grundsatzbeschluss zur Ausschreibung des Verfahrens einer öffentlich-privaten Partnerschaft und zum künftigen Standort Edith-Weyde-Straße. Nach dem Abschluss des Vergabeverfahrens fasste der Rat der Stadt Leverkusen in seiner Sitzung am 27. Juni 2016 schließlich einstimmig den Vergabebeschluss zum Neubau der Hauptfeuer- und Rettungswache. Einen Tag später wurden die Verträge unterzeichnet. Mit Bau und Betrieb der neuen Feuerwache auf dem Gelände der ehemaligen Bayer-Parkplätze an der Edith-Weyde-Straße wurde die Firma Madora GmbH & Co. KG mit Sitz in Pullach beauftragt. Das Unternehmen wurde nach einem Wettbewerb und zwei Auswahlrunden als bester Bieter mit einem architektonisch ausgewogenen und der Nutzung des Gebäudes angepassten Entwurf gekürt.

 

Das Projekt wird als Lebenszyklus-Modell auf 25 Jahre abgeschlossen. Zur Finanzierung werden jährlich rund 3,8 Mio. Euro für Bau und Betrieb bereitgestellt. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf einen Gesamtbarwert von 90,8 Mio Euro über die vereinbarte Laufzeit. Die Bruttogeschossfläche beträgt rund 15.700 qm bei einer Nutzfläche von rund 11.100 qm. Der Gebäudekomplex soll Platz für rund 50 Fahrzeuge und ca. 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten, wobei dies im Bedarfsfall auch aufgestockt werden kann. Die Fertigstellung ist für das Jahresende 2018 geplant. Zunächst soll bis Herbst 2017 der Rohbau erstellt werden. Im Anschluss daran folgen die Dacheindeckung, das Schließen der Fassaden sowie die haustechnischen Installationen. 2018 erfolgt dann der komplette Innenausbau.

 

- Quelle/Foto: Stadt Leverkusen


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