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Montag, 15. Mai 2017

Dem Meister alles, aber nicht genug, abverlangt: Brose Bamberg - Telekom Baskets Bonn 76:63

Bamberg/Bonn - Die Telekom Baskets Bonn liegen in der Viertelfinalserie gegen Brose Bamberg mit 1:2 zurück. Viereinhalb Minuten vor dem Ende hatte der Hauptrundensiebte noch mit drei Zählern geführt, ehe die Franken zu einem langen Schlussspurt ansetzten. Bei der 63:76 (17:18, 12:18, 23:12, 11:28)-Niederlage kamen sowohl Ryan Thompson als auch Julian Gamble auf 15 Punkte.

 

Die vierte Begegnung der nach dem Modus „Best-of-five“ ausgetragenen Serie findet bereits am kommenden Dienstag, den 16.5.2017, statt – der Hochball im Telekom Dome ist für 20:30 Uhr angesetzt.

 

Das Spiel

 

Coach Krunic startete mit einer Fünf um Ryan Thompson, Julian Gamble, Yorman Polas Bartolo, Ken Horton und TJ Dileo in die Begegnung. Letzterer stand durch den verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Josh Mayo (Probleme mit der rückwärtigen Oberschenkelmuskulatur des rechten Beines) den Spielaufbau betreffend in besonderer Verantwortung. Bamberg setzte den Baskets-Guard vom Hochball einem hohen defensiven Druck aus, was sich ob mangelnder Bonner Ausbeute auch auf der Anzeigetafel bemerkbar machte (9:2, 5. Minute). Mit einem sehenswerten Alley-Oop-Pass auf Gamble fegte DiLeo die rheinische Flaute eigenhändig weg und gab seinen Farben damit den nötigen Rückenwind, um dem Meister fortan stets auf den Fersen zu sein (18:17, 10. Minute).

 

Zwar verteidigte der Meister seine Führung, doch die Baskets ließen sich nicht abschütteln. Nach einem Dreier durch Ojars Silins sah sich Andrea Trinchieri zu einer Auszeit gezwungen (27:23, 16. Minute). Nach seinem dritten persönlichen Foul nahm Ryan Thompson zunächst auf der Bank Platz, wodurch die offensive Last auf andere Schultern verteilt werden musste. Ken Horton erledigte diese Aufgabe vornehmlich aus der Distanz, doch den letzten Stich vor der Pause setzten die Hausherren von „Downtown“ mit einem Treffer von Nikos Zisis (36:29, 20. Minute).

 

Die Gastgeber eröffneten den dritten Abschnitt mit einem Dreier und schraubten ihren Vorsprung damit erstmals überhaupt in dieser Partie in den zweistelligen Bereich (39:29, 21. Minute). Es sollte jedoch einer von wenigen erfolgreichen Angriffen sein, denn Bonn präsentierte sich nach dem Seitenwechsel defensiv hellwach und physisch präsent. Die Folge war ein grandioser 22:4-Lauf, der Brose Bamberg kurz vor Viertelende mit einem ungewohnten Acht-Punkte-Rückstand (43:51) konfrontierte. In der Vorwärtsbewegung übernahm Ryan Thompson das Geschehen. Der Amerikaner war trotz wechselnder Gegenspieler nicht zu stoppen, punktete sowohl aus dem Drive als auch der Mitteldistanz heraus und kam allein in den zehn Minuten nach der Pause auf elf Zähler – damit markierte er nur einen weniger als die komplette Bamberger Mannschaft (48:52, 30. Minute).

 

Ohne ihren Leader Josh Mayo war Bonn beim deutschen Meister drauf und dran, auch das zweite Auswärtsspiel der Serie zu entführen, doch der konnte im letzten Viertel noch einen Gang höher schalten. Zwar schaffte Filip Barovic mit guten Bewegungen aus dem Lowpost heraus sowie einem krachenden Dunk für eine kurze Erholungspause bei Ryan Thompson (53:57, 32. Minute), doch der Meister wehrte sich.

 

Bamberg war unter Druck, Bamberg lieferte unter Druck – aus der Distanz. Angeführt vom klug die Strippen ziehenden Nikos Zisis fanden reihenweise Dreier als Teil eines 18:4-Laufs ihren Weg in den Bonner Korb, noch bevor Coach Krunic eine Auszeit nehmen konnte (71:61, 39. Minute). Auf der Zielgeraden fehlte den Rheinländern einerseits die Kraft, aber auch das Momentum, um ein Comeback zu erzwingen.

 

Stimmen zum Spiel

 

Predrag Krunic (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Meine Mannschaft hat eine unglaubliche kämpferische Leistung gezeigt. Wir haben unsere Chance gesucht, aber Bamberg hat am Ende auch schwierige Würfe getroffen – davor gilt es den Hut zu ziehen. Nach dieser Vorstellung nehmen wir viele positive Dinge mit ins vierte Spiel, bei dem wir mit der Hilfe unserer Fans alles daran setzen werden, um ein Endspiel zu erzwingen.“

 

Andrea Trinchieri (Trainer Brose Bamberg):

„Das war eine wahre Playoff-Schlacht, in der wir lange Zeit mehr Handball als Basketball gespielt haben. Es ist für uns besonders befriedigend ein solches Spiel zu gewinnen, da wir uns aus einem Loch herausarbeiten mussten. Im letzten Viertel waren wir defensiv insgesamt besser positioniert und wacher, was ausschlaggebend für unseren Lauf war.“

 

Punkteverteilung

 

Telekom Baskets Bonn:

Silins (3/1 Dreier), Barovic (9), Thompson (15), Richter (dnp), Gamble (15), Sanders (0), DiLeo (8, 5 Assists, 3 Steals), Koch (0), Polas Bartolo (2), Horton (11/3, 12 Rebounds)

 

Brose Bamberg:

Melli (5), Zisis (15/2), Causeur (8/1), Radosevic (3), Staiger (13/3), Miller (13/3), Strelnieks (11/3), Theis (8), Lo (0), Heckmann (0), Kratzer (0), Olinde (0)

 

- Quelle: Telekom Baskets Bonn

- Foto: http://www.freeimages.com/photo/i-love-this-game-1426383


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