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Montag, 22. Mai 2017

Trotz 25:30-Heimniederlage: Elfen beenden Saison auf Platz 8

Leverkusen - (AK) Alles war angerichtet für das Saisonfinale in der heimischen Ostermann-Arena, ein angemessener Rahmen für die Bundesligapartie der Werkselfen gegen den VfL Oldenburg war bereits im Vorfeld geschaffen. So wurde kurz vor Spielbeginn nicht nur das langjährige Vorstandsmitglied Hans Frenger verabschiedet, sondern auch der scheidende Oldenburg-Coach Leszek Krowicki, der die Handball Bundesliga der Frauen über viele Jahre geprägt hatte, wurde von Elfen-Chefin Renate Wolf mit einem Weinpräsent bedacht. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle auch der Scheck über 1000 €, den die Bundesligamannschaft der Rheinländerinnen, wie auch in den letzten zwei Jahren, der Deutschen Krebshilfe übergab.

 

Zu Beginn der Partie sahen die rund 1000 Zuschauer in der Arena ein ausgeglichenes Aufeinandertreffen beider Teams. Bis zum 11:11 durch Oldenburgs Julia Wenzl in der 27. Spielminute war es keiner Mannschaft gelungen, sich entscheidend abzusetzen. Der 0:3-Lauf des VfL in den verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit sollte dann allerdings die Vorentscheidung bringen. Mit 11:14 ging es zum Pausentee. "Wir haben in den letzten Minuten der ersten Halbzeit unseren Matchplan verlassen und zu viele technische Fehler gemacht. Oldenburg kam im Gegenzug zu einfachen Treffern", erläutert Cheftrainerin Renate Wolf.

 

Auch in Durchgang zwei zeigten Wolfs Schützlinge eine kämpferische Leistung, sodass Spielmacherin Zivile Jurgutyte in der 45. Spielminute sogar noch zum 19:20 einnetzen konnte. Die erhoffte Wende im Spiel schien sehr nah, auch ein Verdienst Branka Zecs. Die Bayer-Torhüterin entschärfte den ein oder anderen Ball und bestätigte damit ihre Leistung aus der Vorwoche. Doch dann startete der Niedersachsen-Express erneut, der VfL gewann, angeführt von einer starken Angie Geschke, die Oberhand und fuhr letztlich über 20:25 (50.) und 22:28 (55.) einen verdienten 25:30-Auswärtssieg ein. Unter dem Bayer-Kreuz konnte sich Nationalspielerin Jennifer Rode mit sieben Treffern am häufigsten in die Torschützenliste eintragen, für den VfL Oldenburg traf die besagte Angie Geschke ebenso sieben Mal das gegnerische Tor.

 

"Natürlich hätten wir uns zum Saisonabschluss einen Sieg wünscht. Wir haben alles versucht, aber es hat trotz einer kämpferischen Leistung nicht gereicht", resümiert die Chefin den letzten Auftritt ihrer Schützlinge in der Spielzeit 2016/17. "Jetzt gehen wir erstmal in die verdiente Sommerpause, bevor es dann gilt, in unserer 44. Saison in der Handball Bundesliga mit vollem Elan wieder neu anzugreifen", so Wolf weiter.

 

Zum Schluss wurde es dann nochmal emotional, als alle scheidenden Elfen verabschiedet wurden. Elisa Burkholder, Michaela Janouskova, Karolina Bijan, Nina Schilk und Pia Adams erhielten persönliche Fotocollagen und Uhren als Dankeschön für ihre Einsätze im Bayer-Trikot.

 

Statistik:

 

TSV Bayer 04 Leverkusen:

Katja Kramarczyk, Branka Zec – Zivile Jurgutyte (5), Anna Seidel (4), Mia Zschocke, Sally Potocki (1/1), Annefleur Bruggeman, Pia Adams, Jenny Karolius (5), Kim Berndt (1), Anne Jochin, Michaela Janouskova, Amelie Berger (2), Anouk van de Wiel, Nina Schilk, Jennifer Rode (7/2)

 

VfL Oldenburg:

Julia Renner, Madita Kohorst – Kira Schnack, Kim Birke (3), Caroline Müller (1), Julia Wenzl (2), Inger Smits (6), Kelly Dulfer (6), Jenny Behrend, Angie Geschke (7/2), Stefanie Kaiser (1/1), Cara Hartstock (1), Isabelle Jongenelen, Veronika Mala (3)

 

Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck und Simon Reich

Zeitstrafen: TSV: 4 (2x 2 Minuten) – VfL: 8 (4x 2 Minuten)

Siebenmeter: TSV: 4/3 – VfL: 5/3

Spielfilm: 0:1 (3.), 1:2 (5.), 3:4 (10.), 5:6 (15.), 9:9 (20.), 11:9 (24.), 11:14 (Halbzeit) – 12:14 (31.), 12:16 (35.), 17:19 (40.), 18:20 (43.), 20:26 (50.), 22:28 (54.), 25:30 (Endstand)

Zuschauer: 950

 

Werkselfen erhalten Lizenz für die Spielzeit 2017/2018

 

Am Freitag hat die Handball-Bundesliga Frauen (HBF) die Entscheidungen zur Erteilung der Lizenzen für die Erst- und Zweitligisten für die kommende Saison bekanntgegeben. Die Werkselfen haben diese für die Spielzeit 2017/2018 erwartungsgemäß erteilt bekommen.

 

„Damit wird unsere kontinuierliche und seriöse Arbeit, die wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten geleistet haben, bestätigt. Für uns ist dies aber auch ein Ansporn diesen Weg nicht zu verlassen und auch in Zukunft so weiterzumachen“, sagte Renate Wolf, Geschäftsführerin des TSV Bayer 04 Leverkusen, nach der Entscheidung der HBF. „Unser Hauptaugenmerk wird auch in Zukunft auf der Aus- und Fortbildung von Spielerinnen liegen.“

 

Die Werkselfen sind Gründungsmitglied der Handball-Bundesliga Frauen (HBF) und gehen in der kommenden Spielzeit in ihre 44. Erstliga-Saison.

 

- Quelle: TSV Bayer 04 Leverkusen Handball

- Foto: Jörg Dembinski


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