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Donnerstag, 24. August 2017

Senioren verhielten sich bei Betrugsversuch richtig

Rhein-Erft-Kreis (ots) - Unbekannte versuchten vergeblich mit der Betrugsmasche "Enkeltrick" Geld zu erbeuten. Bei einer weiteren Seniorin meldeten sich angebliche Polizei- und Bundeskriminalamtsbeamte. Sehr glaubhaft vermittelte die Unbekannte am Telefon einem 86-Jährigen in Brühl am vergangenen Freitag (18. August) um die Mittagszeit, dass er gerade mit seiner Enkelin sprach. Diese benötige dringend einen fünfstelligen Geldbetrag, um den Notar eines Wohnungskaufs zu bezahlen. Der 86-jährige tat das Richtige: Er fragte unter der ihm bekannten Rufnummer bei seinen Angehörigen nach.

 

Anschließend informierte er die Polizei über den versuchten Betrug und erstatte Strafanzeige. Am Montag und Dienstag (21./22. August) im Laufe der Vormittage erhielt eine 82-jährige Frau aus Hürth Anrufe eines angeblichen Polizeibeamten und angeblich des Leiters des Bundeskriminalamtes. Sie soll ein illegales Call-Center in der Türkei betrieben haben. Es läge ein Haftbefehl mit der Auslieferung ihrer Person in die Türkei vor. Der Anrufer versprach, dass sie durch die Zahlung eines Geldbetrages die Verhaftung abwenden könne. Die 82-Jährige rief nach den Gesprächen selbst bei der Polizei an. Das Kriminalkommissariat 12 in Hürth nahm in beiden Fällen die Ermittlungen wegen Betruges auf. Die Polizei warnt vor Betrügern am Telefon und weist darauf hin: Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis! Bleiben Sie, wie die Senioren in Hürth und Brühl, wachsam und verständigen in Verdachtsfällen den Notruf der Polizei "110", oder setzen Sie sich sofort nach dem Anruf mit einer Person Ihres Vertrauens in Verbindung. Neben der beschriebenen Tatbegehungsweise gibt es noch zahlreiche weitere Straftaten, bei welchen ältere Menschen auf unterschiedliche Weise um ihre Ersparnisse gebracht werden und bei denen die Geschädigten dazu aufgefordert werden, ihre Vermögenswerte bei ihrem Geldinstitut abzuheben. Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de (wp)

 

- Quelle: OTS: Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

- Foto: OZ

 


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