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Mittwoch, 06. September 2017

Das digitale Kinderzimmer

Baierbrunn (ots) - Von der Infrarotkamera am Babybett über Sensormatten zur Atemüberwachung bis hin zum Windelalarm - Kommunikationstechnologie erobert die Kinderzimmer. Die Sicherheit, die manche Geräte vermitteln, birgt nach Expertenmeinung aber auch Risiken. "Es bringt Eltern schnell in Versuchung, einen Teil ihrer Verantwortung an die Technologie abzugeben", warnt Norbert Neuß, Erziehungswissenschaftler von der Universität Gießen, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". So könnte es durchaus passieren, dass man "nach dem Kleinen schaut", indem man kurz das Kamerabild auf dem Smartphone prüft, statt ins Zimmer des Babys zu gehen. Das ist aber nicht dasselbe.

 

Es ist wichtig für das Kind, dass Mama und Papa ab und zu persönlich nach ihm schauen. Das gibt ihm die Nähe, die es braucht. Zudem ist auch Technik nicht fehlerfrei. Darüber hinaus stellt sich speziell bei Apps die Frage, was mit den Daten geschieht. "Sie werden oft nicht nur im Smartphone gespeichert, sondern auch auf Servern der Anbieter", sagt Marko Schuba, Professor für IT-Sicherheit an der Fachhochschule Aachen. Das bedeute zwar noch lange nicht, dass die Daten verkauft oder verbreitet würden, aber es sei möglich. Die zunehmende Vernetzung der Geräte sei ferner ein zusätzliches Einfallstor für Hacker. Trotzdem muss man nicht jegliche Technik aus dem Kinderzimmer verbannen. Sparsam eingesetzt, kann Technologie durchaus den Elternalltag erleichtern.

 

- Quelle: OTS: Wort & Bild Verlag - Baby und Familie

- Foto: Lonnie Bradley / http://www.freeimages.com/photo/sweet-dreams-1423423


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