Einzugsgebiet NRW

Die OZ Onlinezeitung
auf Facebook



OZ – Onlinezeitung Zeitung für NRW UG (haftungsbeschränkt )

Anzeigen

NEU: Unsere OZ-App 2.0!
Android app on Google Play

Themen im Detail


Dienstag, 19. September 2017

Spa Six Hours 2017

Jahr für Jahr, wenn sich das Laub der Ardennen-Wälder herbstlich verfärbt, folgen hunderte Gentleman Driver dem Ruf der Spa Six Hours auf die legendären belgischen F1-Rennstrecke den Spa Francorchamps gehört zu den schönsten Rennstrecke der Erde und hat mit der Eau Rouge eine der spannendsten und schwierigsten Passagen aller Rundkurse überhaupt zu bieten. Kein Wunder das auch dieses Jahr das Starterfeld wieder Riesengroß war. Rund 650 alten Rennwagen und 16 Rennläufen versprach Racing vom Feinsten.

 

Antreten durften Touren- und Rennwagen mit Baujahr bis 1965, im über 100 Fahrzeuge zählenden Feld tummelten sich eine ganze Meute von Ford GT40, die dann auch im Rennen den Ton angaben. Die letzten zwei Stunden des Sechsstundenrennens fanden fast komplett im Dunkeln statt, was den Zuschauern erlaubte, die Wirkungsweise der unterschiedlichsten Lampen-Konstruktionen zu beobachten. Leider nützen immer mehr historische Rennfahrer LED- und Xenon-Licht zur Verbesserung der Sichtverhältnisse, etwas, was zwar aus Sicht Sicherheit verständlich ist, aber halt nicht mehr wirklich historisch wirkte.

 

Natürlich gab es in Spa auch Monoposti zu sehen, so fuhren historische Einsitzer der Zwanziger- bis Sechzigerjahre im Rennen der Historic Grand Prix Association zwei Rennen à 30 Minuten, während die neueren Formel-1-Autos mit Jahrgängen von 1966 bis 1985 im Rahmen der FIA Masters Formula One zwei dreissigminütige Rennläufe austrugen.

 

Insgesamt war auch die 2017-er Ausgabe (25. Jahre) ein stark britisch beeinflusster Rennanlass, an dem man zwar auch Mitteleuropäer antrifft, diese sind aber im Vergleich zum AVD Oldtimer Grand Prix stark in der Minderzahl. Dafür sieht man als Zuschauer eben auch die Autos, die sonst meist nur an britischen Rennveranstaltungen auftauchen.

 

- Quelle / Fotos: Ulrike Weber und Klaus Weber


Nach oben

Bundesliga powered by Kicker Online

Anzeigen


Suchbegriffe: